Pressemitteilungen
Wilhelm-Weber-Preis für Christiane Woopen

Die Ethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen der Universität Bonn hat in Dortmund den diesjährigen Wilhelm-Weber-Preis für ihr langjähriges gesellschaftliches Engagement erhalten. Verliehen wird der nach dem Theologen und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Wilhelm Weber (1925-1983) benannte Preis für „besondere Verdienste im Geist der katholischen Sozialethik“. Während eines Festaktes in der Kommende Dortmund, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, hielt der frühere Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Paul Kirchhof die Laudatio auf die Preisträgerin.

Amerikanisch-deutsche Partnerschaft: Perspektiven in Krisenzeiten

Welche Belastungsproben und welche Chancen ergeben sich aus aktuellen Krisen für die Kooperation zwischen den USA und Deutschland? Erlebt sie eine Renaissance? Darüber wird am 11. Mai um 18 Uhr die US-amerikanische Generalkonsulin Pauline Kao im Festsaal der Universität sprechen. Der Vortrag mit anschließender Diskussion bildet den Start der Veranstaltungsreihe „Nordrhein-Westfalen und die Welt“, ins Leben gerufen von der Henry Kissinger Professur für Sicherheits- und Strategieforschung am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn. Es handelt sich um eine Kooperation mit der Stadt Bonn. Um Anmeldung wird gebeten an wiluda@uni-bonn.de.

Neues Zentrum zur komparativen Theologie wird eröffnet

Den weltweiten Dialog von Theologien verschiedener Religionen untereinander zu fördern, aber auch mit anderen Disziplinen zu vernetzen – das ist das Ziel des neu gegründeten International Center for Comparative Theology and Social Issues (CTSI) der Universität Bonn. Die offizielle Eröffnung des Zentrums findet jetzt am 4. Mai um 10 Uhr im Festsaal (Hauptgebäude) der Universität statt. Grußworte halten Oberbürgermeisterin Katja Dörner, Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch und Weihbischof Rolf Steinhäuser. Medienschaffende und alle weiteren Interessierten sind eingeladen, an der Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen. Um eine Anmeldung wird gebeten: lwiesenh@uni-bonn.de.

Ringvorlesung zu Demokratie und Herrschaft

Spätestens seit den 1960er-Jahren haben liberale Werte einen zentralen Stellenwert im gesellschaftlichen Selbstverständnis demokratischer Staaten erlangt. Diese Entwicklung scheint jedoch häufig begleitet von neuen, oft verdeckten Machthierarchien. In einer neuen Ringvorlesung an der Universität Bonn diskutieren Forschende unterschiedlicher Disziplinen, wie Gesellschaften im 21. Jahrhundert Demokratisierung und Machtstrukturen verhandeln. Die öffentlichen Vorträge finden ab dem 20. April bis zum 13. Juli jeden Mittwoch von 18.15 bis 19.45 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes statt – teils in deutscher, teils in englischer Sprache. Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere Schülerinnen und Schülerinnen der Oberstufe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auf den Spuren Annemarie Schimmels

Sie war Ende des 20. Jahrhunderts vermutlich die berühmteste nicht-muslimische Islamwissenschaftlerin: Annemarie Schimmel (1922-2003). Zum 100. Geburtstag der Gelehrten, die über viele Jahre an der Universität Bonn tätig war, lädt das International Center for Comparative Theology and Social Issues der Universität Bonn zu einer Festveranstaltung am 7. April ein. Beginn ist um 14 Uhr im Großen Hörsaal des Collegium Albertinum (Adenauerallee 19). Auf einen Vortrag über das Leben und Wirken von Annemarie Schimmel folgt ein Stadtspaziergang auf ihren Spuren. Er dauert rund eine Stunde und endet an Schimmels Grab auf dem Poppelsdorfer Friedhof. Um Anmeldung wird gebeten.

Glückliche Kinder lernen mehr

An die ehemalige Jüdische Volksschule, die von 1934 bis 1941 auf dem Gelände des heutigen Juridicums bestand, erinnert dort jetzt eine Gedenktafel. Wach gehalten wird damit das Wissen um die Leistungen der Schule und ihres Schulleiters Hans-Herbert Hammerstein. Zur Geschichte der Jüdischen Volksschule entsteht eine Forschungsarbeit, angestoßen durch das Versöhnungsprojekt der Universitäten Bonn und der DAAD-Zentren in Jerusalem und Haifa, Israel.

Smarte Verbrauchergesetze für smarte Technologien

Smartphones, Tablets oder auch sogenannte Wearables, die am Körper getragen werden und zum Beispiel die Schrittzahlen oder den Kalorienverbrauch messen, sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. All diese Geräte sind Teil des Internets der Dinge (engl.: Internet of Things) – einer sozio-technologischen Realität, die immer weiter ins Blickfeld der Gesetzgebung rückt. In einem neuen Projekt befassen sich Forschende der Universitäten Bonn, Osnabrück, Stirling und Warwick (beide UK) mit der Frage, wie Verbraucher bei der Nutzung smarter Geräte besser geschützt werden können. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als „weltweit führend“ bezeichnete Projekt ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt und umfasst ein gesamtes Fördervolumen von rund 650.000 Euro.

Wie verändert Künstliche Intelligenz die Wissenschaft?

Wie wirken sich Technologien Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Wissenschaften aus? Diese Frage untersuchen Forschende der Medienwissenschaften an der Universität Bonn zusammen mit der Universität Wien und dem Karlsruher Institut für Technologie. Die VolkswagenStiftung fördert das Vorhaben in den nächsten vier Jahren mit ihrer Initiative “Künstliche Intelligenz” mit 1,4 Millionen Euro.

Sustainable AI Lab offiziell eröffnet

Nun ist es offiziell eröffnet: das Sustainable AI Lab der Universität Bonn – ein Ort, an dem exzellente Forschende aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten und über die ökologischen, sozialen und ökonomischen Kosten von Design, Entwicklung und Nutzung von KI in der Gesellschaft nachdenken.

Mehr Verantwortung fürs Klima

Über das Ziel herrscht bei vielen Einigkeit: Um „die Welt zu retten“, braucht es ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Doch was für Menschen braucht es eigentlich, um das zu erreichen? Wie sind diejenigen gestrickt, die sich auf unterschiedliche Arten engagieren? Was braucht es, damit mehr Menschen anfangen, zu handeln? Und: Lässt sich Engagement fürs Klima oder auch Verantwortungsgefühl lernen – zum Beispiel an der Hochschule? In der zweiten Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe "KlimaWandel – Learning for Future" der Universität Bonn und des Wissenschaftsladens Bonn geht es am 8. Dezember – ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung – um die Selbstkompetenzen von Menschen. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und findet digital über Zoom statt.

Nächste Runde für zwei Sonderforschungsbereiche

Großer Erfolg für zwei Forschungsverbünde der Universität Bonn: Der Sonderforschungsbereich (SFB) Transregio 224 „Ökonomische Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen“ sowie der SFB-Transregio 228 „Zukunft im ländlichen Afrika“ haben mit ihren Forschungsarbeiten der vergangenen vier Jahre überzeugt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert daher beide Verbünde für eine weitere Förderperiode mit jeweils mehreren Millionen Euro. Im Projekt SFB-Transregio 224 eröffnen Forschende der Universitäten Bonn und Mannheim gemeinsam ökonomische Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen. Das Projekt SFB-Transregio 228 bringt Forschende der Universitäten Bonn und Köln, des Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC) und des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) zusammen, um an der Zukunftsgestaltung im ländlichen Afrika zu arbeiten.

Die gesellschaftliche Bedeutung der Lehrkräfteausbildung

Welche Bedeutung hat die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern für die Universität und die Gesellschaft? Dieser Frage gehen Fachleute verschiedener Disziplinen ab dem 3. November in einer gemeinsamen Ringvorlesung der Katholisch-Theologischen und der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn nach. Die Vorlesung findet im zweiwöchigen Rhythmus jeweils von 18.15 bis 19.45 Uhr im Hörsaal X im Universitäts-Hauptgebäude statt. Eine digitale Teilnahme über Zoom ist ebenfalls möglich.

Forschende diskutieren über „Versöhnung“

Was bedeutet Versöhnung? Ab dem 3. November werden einmal wöchentlich zwei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Ring steigen, um bei einem digitalen Dialogforum zu diesem Thema zu streiten – und sich vielleicht hinterher wieder zu versöhnen. Zu den jeweils mittwochs von 18.15 bis 19.45 Uhr stattfindenden Diskussionsrunden können sich alle Interessierten via Zoom zuschalten. Der „Zweikampf“ erfolgt allerdings nicht im wahrsten Sinne des Wortes. Es zählt das bessere Argument in einer moderierten Diskussion. Nach 45 Minuten wird diese für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geöffnet. Studierende, Bürgerinnen und Bürger sowie Forschende sind herzlich willkommen.

Universität Bonn rekrutiert hochrangige Forschende

Renommierte Verstärkung für die Universität Bonn: Mit den ersten aus Exzellenzmitteln finanzierten „High profile“-Professuren kommen drei hochkarätige wissenschaftliche Persönlichkeiten an die Exzellenzuniversität, um neue Forschungsfelder zu erschließen und wichtige Impulse in verschiedenen Fachrichtungen zu setzen. Die Ethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen tritt am 1. Oktober eine sogenannte Hertz-Professur an, der Agrarökonom Prof. Dr. Matin Qaim und der Katholische Theologe Prof. Dr. Klaus von Stosch besetzen sogenannte Schlegel-Professuren. Bei einem Empfang im Rektorat wurden die Neuberufenen jetzt offiziell ernannt.

Online-Konferenz: Globales Internet am Ende?

Die Dynamiken und Konsequenzen technisch-politischer Auseinandersetzungen, die im globalen Informationszeitalter alle politischen Ebenen betreffen, diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom 17. bis 18. September bei der internationalen Online-Konferenz "Digital Fragmentations and Digital Sovereignty". Der Transdisziplinäre Forschungsbereich „Individuen, Institutionen und Gesellschaften“ (TRA 4) und das Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn haben dazu Expertinnen und Experten aus Europa, den USA und China eingeladen. 

Soziale Normen prägen Bereitschaft zum Klimaschutz

Menschen tragen wenig zum Klimaschutz bei, weil sie die Bereitschaft anderer unterschätzen, ebenfalls ihren Beitrag zu leisten. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie der Bonner Verhaltensökonomen Peter Andre, Teodora Boneva, Felix Chopra und Armin Falk, Mitglieder des Exzellenzclusters ECONtribute: Marktes & Public Policy der Universitäten Bonn und Köln. Die Studie ist vorab als „ECONtribute Discussion Paper“ erschienen.

Weltweit erste Konferenz zu nachhaltiger KI

Künstliche Intelligenz (KI) kann ein wichtiges Werkzeug für eine nachhaltige Entwicklung sein – etwa indem sie hilft, den Energieverbrauch großer Fabriken zu senken oder Naturkatastrophen vorherzusagen. Allerdings können diese Anwendungen auch eine soziale und ethische Kehrseite haben. Bei der Entwicklung von KI-Modellen entstehen zum Beispiel Kohlenstoffemissionen, die die Umwelt belasten. Oder es kommt zu ungleichen Handlungschancen zwischen Menschen, sogenannten Machtasymmetrien, wenn nicht alle einen Zugang zur Technologie erhalten. Vom 15. bis 17. Juni diskutieren Forschende über die ökologischen, sozialen und ökonomischen Kosten der Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Veranstalterin ist die KI-Ethikerin Prof. Dr. Aimee van Wynsberghe, Humboldt-Professorin an der Universität Bonn. Die virtuelle Konferenz wird unterstützt durch die Alexander von Humboldt-Stiftung und das Institut für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn.

Forschung zum Hören: Folgen des Distanzunterrichts

Wie erreichen wir Chancengleichheit und funktionierende Integration an deutschen Schulen? Wie wird sich die Corona-Pandemie langfristig auf Bildung auswirken? Und was erhoffen sich Studierende eigentlich von ihrem Abschluss? In der neuen Staffel des Wirtschaftspodcasts des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln widmen sich die Ökonominnen und Ökonomen dem Thema Bildung. In rund 30-minütigen Folgen diskutiert Carolin Jackermeier, Junior Science Editor bei ECONtribute, monatlich mit den Forschenden. Der Podcast ist auf Spotify, Soundcloud und Deezer verfügbar.

Bericht zum Sicherheitsforum liegt vor

Wie lässt sich die Zukunft der transatlantischen Beziehungen angesichts der globalen geopolitischen Rivalitäten gestalten, die durch die Corona-Pandemie verstärkt wurden? Fünf Tage diskutierten beim virtuellen International Security Forum Bonn 2020 internationale Experten aus Wissenschaft, Ministerien und Politik über aktuell drängende Themen der Außen- und Sicherheitspolitik sowie strategische Lösungen. Nun liegt der Abschlussbericht des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn vor: https://www.cassis.uni-bonn.de/de/dateien/international-security-report-2020-1/isfb-report-2020

Die Pandemie und ihre großen ethischen Fragen

Über die Ethik in Zeiten der Pandemie und darüber hinaus spricht am 28. April um 17 Uhr die Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen in einem virtuellen Vortrag. Die Veranstaltung ist Teil des Selten Salons, einer öffentlichen Vortragsreihe des wirtschaftswissenschaftlichen Exzellenzclusters ECONtribute und des Reinhard Selten Institute.

Wofür steht „Versöhnung“?

Die Gegenwart ist geprägt durch militärische, religiöse und ökonomische Konflikte auf der einen Seite und zunehmende private Konflikte auf der anderen Seite. Gleichzeitig hat der Wunsch nach Versöhnung Konjunktur. Aber was bedeutet „Versöhnung“ in unterschiedlichen Kulturen und zu verschiedenen Zeiten? Historiker, Soziologen, Philosophen und Theologen setzen sich in einer neuen Ringvorlesung an der Universität Bonn mit dem Schlüsselbegriff "Versöhnung" auseinander und begeben sich auf eine Reise durch historische und aktuelle Konfliktzonen. Die öffentlichen Vorträge finden ab jetzt bis zum 21. Juli jeden Mittwoch von 18.15 bis 19.45 Uhr digital über das Konferenzsystem Zoom statt.

Katholisch-Theologische Fakultät richtet drei neue Professuren ein

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn hat angekündigt, bis zum Jahr 2022 drei neue Professuren einzurichten. Darunter ist auch eine im Rahmen der Exzellenzstrategie geförderte Schlegel-Professur. Die Fakultät nutzt die Maßnahme nicht nur, um sich in Forschung und Lehre neu aufzustellen, sie schafft auch neue Chancen für die Vernetzung mit anderen Fachbereichen innerhalb und außerhalb der Theologien.

Theologen analysieren Macht und Missbrauch

Die Theologieprofessoren Jochen Sautermeister und Andreas Odenthal von der Universität Bonn laden als Herausgeber des neu im Herder-Verlag erschienenen Bandes „Ohnmacht. Macht. Missbrauch. Theologische Analysen eines systemischen Problems” Medien und alle Interessierten zu einer digitalen Buchvorstellung ein. Termin ist Donnerstag, 4. März, von 16 bis 17 Uhr.

Fake News unter die Lupe genommen

„Was verbirgt sich hinter der Rede vom ,Postfaktischen‘: Lüge, Bullshit, illusionäre Selbsttäuschung oder …?“ Diese Preisfrage hat das Bonner Institut für Hermeneutik an Nachwuchswissenschaftler aus ganz Deutschland adressiert. Unter allen Bewerbungen wählte eine Jury aus Politischer Wissenschaft, Soziologie und Theologie die drei besten Arbeiten aus. Die Preisträger Dr. Dr. Martin Breul (1. Platz, Katholische Theologie der Universität zu Köln), Florian Buchmayr (2. Platz, Soziologie der Universität Bremen) und die Preisträgerin Eytan Celik (3. Platz, Philosophie der Universität Bayreuth) durften jetzt ihre Arbeiten beim digitalen Abschlusssymposium präsentieren.

Roboter-Ethikerin kommt an die Universität Bonn

Der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz im menschlichen Alltag birgt eine Herausforderung, denn er muss bei aller Innovation den gesellschaftlichen Werten Rechnung tragen. Eine der weltweit führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Roboterethik wird zukünftig an der Universität Bonn forschen. Prof. Dr. Aimee van Wynsberghe ist von der Alexander von Humboldt-Stiftung für eine Humboldt-Professur ausgewählt worden und erhält dafür 3,5 Millionen Euro. Es handelt sich um den höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands. Er dient dazu, renommierte Wissenschaftler aus dem Ausland zu gewinnen, um langfristig an deutschen Hochschulen zu forschen. Aimee van Wynsberghe kommt von der Technical University of Delft (Niederlande) und plant, zum 1. Februar den Dienst an der Universität Bonn anzutreten.

Wie man soziale Intelligenz schulen kann

Einerseits ist Sozioprudenz, die Lehre von der sozialen Klugheit, ein Wissensgebiet in der Geschichte der Sozialwissenschaft. „Sozioprudenz fußt auf den Theorien der soziologischen Klassiker und greift dabei auch auf ganz alte Texte über die Klugheit zurück“, erklärt Prof. Dr. Clemens Albrecht von der Universität Bonn. Andererseits kann er für sich reklamieren, „Sozioprudenz“ als Fach im akademischen Lehrbetrieb etabliert zu haben. Sein kürzlich publiziertes Buch „Sozioproduenz - Sozial klug handeln“ hat er mit Studierenden verfasst. Herausgekommen ist ein „Hybrid“: ein Lehrbuch, ein Ratgeber und eine Sammlung von Beispiel-Geschichten zugleich.

Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ legt Buchpublikation zur Corona-Krise vor

„In the Realm of Corona Normativities. A Momentary Snapshot of a Dynamic Discourse“ ist ein Werk mit über 50 Beiträgen internationaler Forschender aus aller Welt und unter dem Eindruck der Corona-Pandemie entstanden. Herausgeber des Bandes ist der Gründungsdirektor des Käte Hamburger Kollegs „Recht als Kultur“ der Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Gephart.

Rudolf Stichweh mit der „Sarton Medaille“ ausgezeichnet

Prof. Dr. Rudolf Stichweh wurde mit der “Sarton Medaille für Wissenschaftsgeschichte“ der Universität Gent für das Akademische Jahr 2020/1 ausgezeichnet.

Trump und die WHO: Warum „Soft Power“ wichtig ist

Akteure auf der internationalen Bühne versuchen, mit militärischer Gewalt oder Wirtschaftssanktionen – also mit „Hard Power“ – Interessen durchzusetzen und Konflikte zu lösen. Doch häufig bringt „Soft Power“ den Durchbruch: China wirbt mit seiner Panda-Diplomatie um Sympathien, die Fridays for Future-Bewegung hat ein großes Echo und in der Coronavirus-Pandemie ist gemeinsames Handeln gefragt. Der Politikwissenschaftler Dr. Hendrik W. Ohnesorge vom Center for Global Studies (CGS) der Universität Bonn hat in seiner Dissertation untersucht, wie Soft Power als strategisches Mittel zur Erreichung eigener Ziele im globalen Wettkampf um Macht und Einfluss eingesetzt wird.

Lebenszeichen: Rettungspolitik in Zeiten der Corona-Pandemie

Über die staatlichen Rettungsaktionen zur Bekämpfung des Coronavirus und ihre möglichen Beweggründe macht sich Germanist Prof. Dr. Johannes F. Lehmann Gedanken; er trägt damit zur Serie "Lebenszeichen" der Universität Bonn bei.

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