Forschen für die Zukunft

Exzellenzcluster 

Die Universität Bonn gehört zu den bedeutendsten Forschungsuniversitäten in Deutschland und genießt auch weltweit einen sehr guten Ruf. Das lässt sich auch an der bisherigen Förderung in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder durch die  Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Wissenschaftsrat ablesen. 2006 warb die Universität Bonn zwei Exzellenzcluster und zwei Graduiertenschulen ein. Seit Januar 2019 hat die Universität Bonn sechs Exzellenzcluster, mehr als jede andere Hochschule in Deutschland. 

HCM
© Barbara Frommann/HCM

Hausdorff Center for Mathematics

Die Forschung im Hausdorff Center for Mathematics (HCM) reicht von reiner und angewandter Mathematik über Fragestellungen der Ökonomie bis hin zu interdisziplinären Arbeiten.

ImmunoSensation2
© ImmunoSensation

ImmunoSensation2

Das übergeordnete Ziel von ImmunoSensation2 ist es, die Prinzipien zu entschlüsseln, die der globalen Funktionalität des Immunsystems in gesunden und kranken Zuständen zugrundeliegen.

Bonn Center for Dependency and Slavery Studies logo
© Bonn Center for Dependency and Slavery Studies

Bonn Center for Dependency and Slavery Studies

Mit dem Schlüsselkonzept „Starke asymmetrische Abhängigkeit“ eröffnet das Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) einen neuen Zugang zur Sklaverei- und Abhängigkeitsforschung.

PhenoRob
© PhenoRob

PhenoRob

Wie können Technologien eine nachhaltige Pflanzenproduktion ermöglichen? Das untersuchen Forschende verschiedener Disziplinen bei PhenoRob, Deutschlands einzigem Exzellenzcluster in den Agrarwissenschaften.

EconTribute
© Marc Thürbach

ECONtribute: Märkte & Public Policy

Märkte im Spannungsfeld von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – das ist der Fokus von ECONtribute. Das Ziel: Märkte besser zu verstehen und Marktversagen zu analysieren.

ML4Q
© ML4Q

Matter and light for quantum computing 

Ziel des Clusters Materie und Licht für Quanteninformation (ML4Q) ist es, neue Computer- und Netzwerkarchitekturen zu schaffen, die auf den Prinzipien der Quantenmechanik beruhen.

Neues von den Exzellenzcluster
Immunologie live erleben

Was sind vielversprechende Antikörper gegen SARS-CoV-2? Wie kann der molekulare Fingerabdruck von Krankheiten entschlüsselt werden? Und wie sieht eigentlich ein Forschungslabor von innen aus? Mit einem umfangreichen Programm feiert der Exzellenzcluster ImmunoSensation2 der Universität Bonn auch in diesem Jahr den weltweit stattfindenden Tag der Immunologie. Am kommenden Samstag (24. April) können Kinder und Erwachsene den Forschenden über die Schulter schauen und spannende Einblicke in die Forschung am Exzellenzcluster erhalten. Inhaltlicher Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Coronavirus und wie es auf das Immunsystem wirkt. Die Veranstaltung findet digital statt.

Exzellente Bedingungen für exzellente Forschung

Das „Biomedizinische Zentrum II“ auf dem Bonner Campus Venusberg ist fertig! Der 2017 begonnene Neubau für die exzellente biomedizinische Forschung wurde nun mit einer Veranstaltung im Hybridformat eingeweiht. NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart konnte für einen Festvortrag zur Digitalisierung gewonnen werden.

Die Pandemie und ihre großen ethischen Fragen

Über die Ethik in Zeiten der Pandemie und darüber hinaus spricht am 28. April um 17 Uhr die Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen in einem virtuellen Vortrag. Die Veranstaltung ist Teil des Selten Salons, einer öffentlichen Vortragsreihe des wirtschaftswissenschaftlichen Exzellenzclusters ECONtribute und des Reinhard Selten Institute.

Schutz der Weinreben vor eingeschleppten Krankheiten

Der zunehmend globalisierte Handel, der steigende internationale Tourismus und der Klimawandel erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass bisher unbekannte schädliche Organismen nach Deutschland ein- und verschleppt werden und sich wärmeliebende Schadorgansimen besser ausbreiten können. Dazu gehört unter anderem die Krankheit Goldgelbe Vergilbung, die durch Schädlinge (Phytoplasmen) ausgelöst wird und unter anderem Weinreben befällt. Ein Projekt, an dem auch Forschende des Exzellenzclusters PhenoRob der Universität Bonn beteiligt sind, hat jetzt eine Förderung über rund zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erhalten. Ziel des Projekts „PhytoMo“ ist die Früherkennung von gefährlichen Phytoplasmosen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreichte den Forschenden die Förderbescheide in dieser Woche per Videokonferenz.

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