Leben und Gesundheit – Transdisziplinärer Forschungsbereich der Universität Bonn

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Leben existiert in komplexen Strukturen – von kleinsten Molekülen, die miteinander interagieren bis hin zum Zusammenspiel verschiedenster Organismen in ökologischen Systemen. Das Verständnis der Komplexität des Lebens ist daher eines der faszinierendsten Forschungsthemen. Entschlüsseln Forschende die dem Leben zugrunde liegenden Mechanismen, ist das die Grundlage dafür, Krankheiten besser zu verstehen und neue Therapien zu entwickeln.
In einem lebendigen Forschungsumfeld und gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Immunosensation2“ liegt der Schwerpunkt des Transdisziplinären Forschungsbereichs „Leben und Gesundheit“ der Universität Bonn auf dem Verständnis des Lebens – von der Ebene der kleinsten Teilchen bis hin zur Wechselwirkung komplexer Systeme mit der Umwelt. Ein Hauptziel ist die Entwicklung neuer Strategien zur Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit.

Über uns

Erfahren Sie mehr über Ziele, Mitglieder und Organisation des transdisziplinären Forschungsbereichs.

Forschung

Lesen Sie hier über das Forschungsprofil, Themen und geförderte Projekte der TRA  Leben und Gesundheit.

Angebote

Hier finden Sie Förderangebote und Veranstaltungen des transdisziplinären Forschungsbereichs.

Netzwerk

Unsere Partner im Bereich wissenschaftlicher Nachwuchs, Forschung und Transfer

Unsere Mitglieder

Unsere Mitglieder sind Professor*innen und Gruppenleiter*innen der Universität Bonn und kooperierender Bonner Einrichtungen aus Medizin, Lebenswissenschaften, Pharmazie, Ernährungsforschung, Mathematik, Informatik und weiteren Bereichen.

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TRA Mitglieder profitieren von regelmäßigen Förderangeboten und Möglichkeiten zur Vernetzung über die Fachgrenzen hinaus.

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© Barbara Frommann/Uni Bonn

TRA Hertz-Professor für Künstliche Intelligenz und Neurowissenschaften

Wir freuen uns, zum 01.04.2022 Prof. Dr. Dr. Dominik Bach als Hertz-Professor der TRA Leben und Gesundheit an der Universität Bonn begrüßen zu können. Der international renommierte Neurowissenschaftler wird in der TRA Leben und Gesundheit einen starken neuen Schwerpunkt an der Schnittstelle zwischen Neurowissenschaften, Psychiatrie und Computerwissenschaften setzen. 

Dominik Bach spricht beim Symposium Circuits for Survival
© Volker Lannert/Universität Bonn

Circuits for Survival - Symposium am 26.09.2022

Zur feierlichen Antrittsvorlesung des Hertz-Professors für "Artificial Intelligence and Neuroscience", Prof. Dr. Dr. Dominik Bach veranstaltete die TRA Leben und Gesundheit am 26.09.2022 ein wissenschaftliches Symposium. 

Conference Poster
© Sabrina Fuchs

Bonn Conference on Mathematical Life Sciences

Mathematische Modellierung und Analyse sind heute für alle Bereiche der Biowissenschaften, von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung, unverzichtbar. Um den aktuellen Forschungsstand und mögliche künftige Entwicklungen zu diskutieren, laden wir herzlich ein zur 

Bonn Conference on Mathematical Life Sciences

Bonn, April 17-20, 2023

"Technolgies Drive New Science" - TRA Mini-Symposium 02.09.2022

Wordcloud
© TRA Life and Health

Bei einem halbtägigen Symposium des Transdisziplinären Forschungsbereichs (TRA) „Leben und Gesundheit“ präsentierten Wissenschaftler*innen der Universität Bonn, die den "Life and Health Research Prize" der TRA gewonnen oder einen "Method Development Grant" erhalten haben, ihre Ergebnisse. Die Veranstaltung zog ein breites Publikum aus vielen verschiedenen Forschungsbereichen an, von der Genetik über die Neurochirurgie bis hin zu Urologie, Biomedizin und anderen.

Die vorgestellten Projekte reichten von der Erforschung von photoaktivierbaren Wirkstoffen als neuartige Antiepileptika über die Einführung einer neuen Methode für zelltyp-spezifische in-vivo-Proteomik im ZNS bis hin zu Einblicken in die Analyse von mononuklearen Phagozyten in menschlichen Lymphknoten. Eine weitere Präsentation veranschaulichte, wie schön "Fat in a Dish" aussehen kann, und stellte dar, wie dieses Gewebe als Modellsystem zur Untersuchung von Funktion und Kommunikation verschiedener Zelltypen dienen kann. Und: Was ist eigentlich der beste (und schnellste) Weg, um die Spezies-Spezifität eines Nanobodies zu verändern? Schließlich lernten wir, wie man ein Mikroskop zum optischen Screening von CRISPR-Mutanten einsetzt - eine Technik, die in verschiedenen biologischen Bereichen von großem Nutzen sein könnte.

Diese Veranstaltung hat wieder einmal gezeigt, dass die Idee eines Transdisziplinären Forschungsgebiets am besten an Leben gewinnt, wenn wir Menschen aus verschiedenen Disziplinen zusammenbringen. Wir freuen uns auf das nächste Event!

Life and Health Matter(s) - Networking Event

TRA Wissenschaftler in der Bundeskunsthalle
© Volker Lannert/Universität Bonn

Wie lernen sich Forschende aus unterschiedlichen Bereichen kennen? Um einen Austausch zwischen den Mitgliedern der TRAs „Bausteine der Materie und fundamentale Wechselwirkungen“ (TRA Matter) und „Leben und Gesundheit“ zu fördern, waren diese am 31.05.2022 zu einem außergewöhnlichen Networking-Event unter dem Titel „Life and Health Matter(s)“ eingeladen. Ein besonderer Ort, die Bundeskunsthalle in Bonn, eine inspirierende Führung durch die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“, Kurzvorstellungen in „FlashTalks“ und Austausch in zufällig zusammengestellten Kleingruppen – für alle Beteiligten war diese Veranstaltung ein voller Erfolg. Neben dem Austausch mit Wissenschaftlern aus der jeweils anderen TRA gab es auch die Gelegenheit, neue Kontakte zwischen Forschenden innerhalb einer TRA zu knüpfen. Aufgrund der Pandemie ist dies bisher viel zu kurz gekommen. Weitere Veranstaltungen dieser Art sind bereits in Planung…

Organoid Club

Im „Bonn Organoid Club“ treffen sich interessierte Forschende zum Austausch von Expertise und Reagenzien zu Organoid-Modellen in der biomedizinischen Forschung.
Nächster Vortrag:
08.11.2022          4:30 pm 
Johan Jakobsson, Lund University (on site)                        
Title: Transposable elements and the evolution of the human brain                                

Bild: Tim Kempchen

Übersicht über Vorträge und Veranstaltungen

Das Bonner Forum Biomedizin bietet eine Übersicht über Vorträge und Veranstaltungen im Bereich "Life and Health".

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Kontakt

Avatar Brömer

Dr. Meike Brömer

TRA-Managerin | Stabsstelle für strategische Entwicklung und Qualitätssicherung

+49 1511 6933013

News
Neue Funktion der CRISPR-Genschere entdeckt

Seit einigen Jahren sorgt die Genschere CRISPR/Cas9 in Wissenschaft und Medizin für Furore. Ihren Ursprung hat dieses neue Werkzeug der Molekularbiologie in einem uralten, bakteriellen Immunsystem. Es schützt Bakterien vor einem Angriff sogenannter Phagen, also Viren, die Bakterien infizieren. Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn und des Universitätsklinikums Bonn (UKB) haben in Kooperation mit der Partneruniversität St Andrews in Schottland und dem European Molecular Biology Laboratory in Hamburg nun eine neue Funktion der Genschere entdeckt. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

Nächste Runde für Sonderforschungsbereich in der Immunologie

Erfolg für einen Forschungsverbund der Universität Bonn, der Technischen Universität Dresden und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU): Der Sonderforschungsbereich (SFB)/Transregio 237 „Nukleinsäure-Immunität“ hat mit seinen Forschungsarbeiten der vergangenen vier Jahre überzeugt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ihn eine weitere Förderperiode mit Mitteln in Höhe von rund zehn Millionen Euro. Die Sprecherfunktion geht ab Januar plangemäß von Prof. Dr. Gunther Hartmann von der Universität Bonn auf Prof. Dr. Veit Hornung von der LMU über.

Matthias Braun erhält Spitzenförderung

Frisch an die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn berufen und gleich eine der höchstrangigsten Spitzenförderungen der Europäischen Union eingeworben: Der Ethiker und Theologe Prof. Dr. Matthias Braun erhält einen begehrten Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Damit ist eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahren verbunden. Der Wissenschaftler und sein Team untersuchen die ethischen und gesellschaftlichen Auswirkungen Digitaler Zwillinge im Gesundheitsbereich auf den Menschen.

Unerwartete Hirnleistungs-Einbußen bei Epilepsie

Bei schweren Epilepsien hilft oft nur ein chirurgischer Eingriff - meist mit großem Erfolg. Während sich die Hirnleistung nach einer erfolgreichen Operation langfristig erholen kann, kommt es in seltenen Fällen zu unerwarteten kognitiven Leistungseinbrüchen. Forschende der Universität Bonn haben nun zeigen können, welche Patientinnen und Patienten ein besonders hohes Risiko dafür tragen. Ihre Ergebnisse sind in der Zeitschrift „Annals of Neurology“ erschienen. Sie könnten dazu beitragen, Betroffene zu identifizieren, bei denen man auf eine OP verzichten sollte. Stattdessen ergeben sich für diese Betroffenen neue Behandlungsperspektiven.

Die sechs TRAs der Universität Bonn

Die sechs TRAs: das Forschungsprofil der Universität Bonn 

TRA Mathematik, Modellierung und Simulation komplexer Systeme

TRA Bausteine der Materie und fundamentale Wechselwirkungen

TRA Individuen, Institutionen und Gesellschaften

TRA Vergangene Welten - Zeitgenössische Fragen. Kulturen in Raum und Zeit

TRA Innovation und Technologie für eine nachhaltige Zukunft

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