Transdisziplinärer Forschungsbereich Innovation und Technologie für eine nachhaltige Zukunft

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© Bialek/Uni Bonn

Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen so zu nutzen, dass heutige Bedürfnisse gedeckt werden, ohne die zukünftiger Generationen zu vernachlässigen oder gar zu missachten. Dies wirft viele Fragen in ganz unterschiedlichen Bereichen auf: Armut, Hunger, Nahrungsmittelsicherheit, demographischer Wandel, Gesundheit, Umweltschutz, Klimawandel und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen stellen uns vor globale Herausforderungen. Um Fortschritte bezüglich der entsprechenden Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN (Sustainable Development Goals) zu erreichen, kombinieren unsere Wissenschaftler*innen Grundlagenforschung mit lösungsorientierten und interdisziplinären Forschungsansätzen, engagieren sich in globalen Netzwerken und arbeiten mit den in Bonn ansässigen UN-Organisationen zusammen.

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Nachhaltigkeit: Die Bedeutung der Sustainable Development Goals

Nachhaltigkeit: Die Bedeutung der Sustainable Development Goals

Prof. Dr. Joachim von Braun, Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) und Sprecher des Transdisziplinären Forschungsbereiches, erläutert die Bedeutung der weltweiten Nachhaltigkeitsziele für die globale Entwicklung.

Aktuelles

Unser Open Call für Anschubfinanzierung steht weiterhin für alle TRA Mitglieder zur Verfügung. Bei Fragen sprechen Sie uns im Vorfeld gerne an. 

Verleihung des Klaus Töpfer Research Prize 2022 

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© ZEF

Im Rahmen unserer Mitgliederversammlung am 12.07.2022 wurde Dr. Melanie Braun vom INRES mit dem Klaus Töpfer Research Prize 2022 ausgezeichnet. Ihre Projektidee "Colloidal and Nanoplastics in Soil" hat sich gegenüber einer starken Konkurrenz in einem mehrstufigen Begutachtungsverfahren durchgesetzt. Mithilfe des Preisgeldes von 50.000 € möchte Melanie Braun jetzt eine analytische Methode entwickeln, mit der kleinste Kunststoffteile im Boden quantifiziert werden können. 

Prof. Dr. Joachim von Braun sagte bei der Verleihung: „Melanie Brauns Vorhaben passt perfekt zu unseren Schwerpunkten Modellierung, Vorausschau und Risikobewertung, da es zum ersten Mal Daten über die Verschmutzung des Bodens durch Nanokunststoffe liefert, die später unter anderem für Prognosen verwendet werden können.“

Auch Dr. Klaus Töpfer (links im Bild) war für die erstmalige Verleihung des Preises, der seinen Namen trägt, angereist und nutzte seine Redezeit u.a. um zu betonen: „In der Frage, wie wir die wachsende Weltbevölkerung auch in Zukunft noch ernähren können, ist die Erforschung des Bodens immens wichtig“.

Frau Dr. Braun erläuterte in ihrer Danksagung die Motivation hinter der Projektidee: „Es gibt Hinweise darauf, dass Böden mit Kunststoffen angereichert werden, vor allem durch landwirtschaftliche Praktiken wie die Ausbringung von Klärschlamm und Kompost sowie die Bewässerung. Da die Böden eine der wichtigsten Grundlagen unserer Lebensmittelproduktion sind, ist es dringend erforderlich, das Vorkommen von kolloidalen Nanokunststoffen im Boden zu untersuchen, um die weltweite Lebensmittelproduktion angemessen zu sichern." 

Zum kompletten Bericht mit Video

 

Pressemitteilungen der Uni Bonn
Wie ein Schadpilz seine Wirtspflanze wehrlos macht

Der Pilz Ustilago maydis befällt Mais und kann seinen Wirt erheblich schädigen. Dazu sorgt er zunächst dafür, dass die Pflanze gegen die Infektion kaum Widerstand leistet. Mit welch chirurgischer Präzision er dabei vorgeht, zeigt eine neue Studie der Universität Bonn, die nun in der Fachzeitschrift New Phytologist erschienen ist. An den Arbeiten waren auch das Gregor Mendel Institut (GMI) in Wien sowie das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben beteiligt.

Bodenkundlerin erhält Klaus-Töpfer-Forschungspreis

Nicht nur im Meer, sondern auch in unseren Böden befindet sich „unsichtbares“ Plastik – Nanoplastik. Das ist ein Problem, da es von Pflanzen aufgenommen und so in die Nahrungskette gelangen kann. Aber wie viel davon verbirgt sich überhaupt im Boden? Um das herauszufinden, möchte Dr. Melanie Braun von der Universität Bonn eine neue Methode entwickeln. Für ihr innovatives Vorhaben hat die Nachwuchswissenschaftlerin jetzt den mit 50.000 Euro dotierten Klaus-Töpfer-Forschungspreis erhalten – intern vergeben durch den Transdisziplinären Forschungsbereich „Innovation und Technologie für eine nachhaltige Zukunft“ (TRA Sustainable Futures) der Universität Bonn. Der Namensgeber Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister und Vorreiter der Klimapolitik, war bei der Preisverleihung zu Gast.

Proteinfaltung in Zeiten von Sauerstoffmangel

Eiweißmoleküle, auch Proteine genannt, benötigen eine definierte Form, um zu funktionieren. Bei ihrer Herstellung werden ihre Bausteine daher auf ganz spezifische Weise miteinander verknüpft. Forschende der Universität Bonn nehmen nun einen zentralen Schritt in diesem Prozess unter die Lupe und untersuchen bei Pflanzen die Auswirkungen von vorübergehendem Sauerstoffmangel auf die Proteinfaltung. An der Studie waren auch Forschende der Universität Münster, der TU Kaiserslautern und der Universität Bielefeld beteiligt. Die Studie ist nun in der Fachzeitschrift Plant Cell erschienen.

Molekül facht die Fettverbrennung an

Eine Studie unter Federführung der Universität Bonn und des Universitätsklinikums Bonn hat ein Molekül identifiziert, das die Fettverbrennung in braunen Fettzellen anfacht. Der Mechanismus wurde in Mäusen entdeckt, existiert aber wahrscheinlich auch im Menschen: Ist bei ihnen ein Transporter für den Signalstoff weniger aktiv, bleiben sie trotz fettreicher Kost deutlich schlanker. Die Arbeit, an der unter anderem auch Forschende der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf beteiligt waren, ist nun in der Fachzeitschrift Nature erschienen.

Pressespiegel

Mitglieder der TRA Nachhaltige Zukunft in den Medien


Sprecher

Prof. Dr. Joachim von Braun
Zentrum für Entwicklungsforschung

Prof. Dr. Jan Börner
Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik

Management

Dr. Daniel Minge
Manager TRA Nachhaltige Zukunft

Stabsstelle für strategische Entwicklung und Qualitätssicherung
Prorektorat für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 
Argelanderstraße 1
53115 Bonn  

Mobil:  +49 175/103 89 57
E-Mail: tra6@uni-bonn.de

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