Life and Health

Leben und Gesundheit – Transdisziplinärer Forschungsbereich der Universität Bonn

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Leben existiert in komplexen Strukturen – von kleinsten Molekülen, die miteinander interagieren bis hin zum Zusammenspiel verschiedenster Organismen in ökologischen Systemen. Das Verständnis der Komplexität des Lebens ist daher eines der faszinierendsten Forschungsthemen. Entschlüsseln Forschende die dem Leben zugrunde liegenden Mechanismen, ist das die Grundlage dafür, Krankheiten besser zu verstehen und neue Therapien zu entwickeln.
In einem lebendigen Forschungsumfeld und gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Immunosensation2“ liegt der Schwerpunkt des Transdisziplinären Forschungsbereichs „Leben und Gesundheit“ der Universität Bonn auf dem Verständnis des Lebens – von der Ebene der kleinsten Teilchen bis hin zur Wechselwirkung komplexer Systeme mit der Umwelt. Ein Hauptziel ist die Entwicklung neuer Strategien zur Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit.

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Organoid Club

Im „Bonn Organoid Club“ treffen sich interessierte Forschende zum Austausch von Expertise und Reagenzien zu Organoid-Modellen in der biomedizinischen Forschung.

Life and Health Research Prize 2022

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Dr. Meike Brömer

TRA-Managerin | Stabsstelle für strategische Entwicklung und Qualitätssicherung

+49 1511 6933013

News
Menschen haben einen Knick in der Optik

Wenn wir ein Objekt fixieren, kommt sein Bild nicht an der Stelle der Netzhaut zu liegen, an der die Zellen am dichtesten sind. Stattdessen ist seine Position etwas in Richtung Nase und nach oben verschoben. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn in der Zeitschrift Current Biology. Die Forschenden untersuchten insgesamt 20 gesunde Versuchspersonen und spekulieren, dass dieses Fixationsverhalten hilft, insgesamt besser zu sehen.

Psychische Folgen von Covid-19 im Gesundheitswesen

Ärztliches Personal, Pflegekräfte, Technische Angestellte, Seelsorge-rinnen und Seelsorger in den Kliniken: Sie alle waren durch die Covid-19-Pandemie schwer belastet. Welche Schutzfaktoren helfen können, mit diesen Belastungen umzugehen, zeigt nun eine Studie der Universität Bonn. Sie basiert auf einer gemeinsamen großen Online-Befragung an den Universitätskliniken Bonn, Erlangen, Ulm, Dresden und Köln. Auch viele andere Kliniken in Deutschland beteiligten sich. Als besonders wichtig stellte sich darin die empfundene Kohärenz heraus – vereinfacht gesagt: das Gefühl, dass das Leben sinnvoll ist und Herausforderungen verständlich eingeordnet werden können. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift PLOS ONE.

Millionenförderung für Bekämpfung der Flussblindheit

Das Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie der Universität Bonn erhält eine Projektförderung der Bill & Melinda Gates-Stiftung in Höhe von 1,48 Millionen US-Dollar. Zusammen mit der internationalen IT-Beratung Capgemini und der Drugs for Neglected Diseases Initiative (DNDi) in Genf entwickeln die Forscher eine Technologie, mit der sich die Flussblindheit, die durch parasitischen Würmer verursacht wird, besser bekämpfen lassen soll. Mithilfe Künstlicher Intelligenz sollen Schnitte von Wurmknoten im Gewebe maschinell ausgelesen und damit Wirkstofftests standardisiert und deutlich beschleunigt werden.

Große Genom-Analyse zeigt COVID-19-Risikofaktoren

Warum entwickeln einige COVID-19-Patienten eine schwere, lebensbedrohliche Erkrankung, die einen Krankenhausaufenthalt erfordert, während andere mit leichten oder gar keinen Symptomen davonkommen? Welche genetischen Faktoren stecken dahinter, und was für biologische Einblicke erlauben diese Faktoren? Im März 2020 schlossen sich Tausende von Forschenden auf der ganzen Welt zusammen, um diese drängenden und komplexen Fragen zu beantworten. Die Ergebnisse, die nun als „Early Access“ im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurden, zeigen 13 Stellen im menschlichen Genom, die mit einer Infektion oder schweren COVID-19-Erkrankung assoziiert sind. Diese Stellen weisen auf unterschiedliche biologische Zusammenhänge hin, darunter auch mögliche Angriffspunkte für Medikamente. Unter Einbeziehung der genetischen Daten unterstützen die Ergebnisse auch die Bedeutung des Rauchens und eines hohen Body-Mass-Index als tatsächlich ursächliche Risikofaktoren. Die Studie wurde unter Federführung der USA und Finnland durchgeführt. Maßgeblichen Anteil aus Deutschland hatte eine von der Universität Bonn geleitete, in verschiedenen Kliniken durchgeführte Studie.

Die sechs TRAs der Universität Bonn

Die sechs TRAs: das Forschungsprofil der Universität Bonn 

TRA Mathematik, Modellierung und Simulation komplexer Systeme

TRA Bausteine der Materie und fundamentale Wechselwirkungen

TRA Individuen, Institutionen und Gesellschaften

TRA Vergangene Welten - Zeitgenössische Fragen. Kulturen in Raum und Zeit

TRA Innovation und Technologie für eine nachhaltige Zukunft

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