We invest in people, foster networks, create impact
Unsere Strategie für Exzellenz in Forschung und Lehre

Exzellenzstrategie der Universität Bonn

Wir möchten herausragenden Wissenschaftler*innen ein ideales Umfeld für kreatives wissenschaftliches Arbeiten schaffen und talentierte Forschende aller Karrierestufen fördern. Unser Ziel ist es, die Universität Bonn dauerhaft in der Spitzengruppe der besten Universitäten der Welt zu etablieren.

Zusammen sind wir exzellent! Exzellenzstatus bestätigt (2026)

Exzellenzstrategie - we invest in people
Lan Phuong Vu und Sabine Terhart-Krabbe arbeiten am Kernspinresonanz-Gerät Bruker Ascend 600 MHZ in der Pharmazie © Volker Lannert/Uni Bonn

WE invest in people

Wir investieren vor allem in Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen. Die besonders herausgehobenen Hertz-Chairs bauen das Forschungsprofil der TRAs noch weiter aus, während die nach August Wilhelm Schlegel benannten Schlegel Chairs die Forschungsleistung in zu entwickelnden Forschungsbereichen steigern. Wir bauen zudem die Unterstützungsmaßnahmen und -strukturen für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs systematisch weiter aus, um dessen frühestmögliche wissenschaftliche Unabhängigkeit zu fördern. Argelander Tenure Track-Professuren geben Nachwuchswissenschaftler*innen die Gelegenheit, Forschungsfragen an den Schnittstellen zwischen den Disziplinen zu entwickeln.

Darüber hinaus hat die Verbesserung von Chancengerechtigkeit und Gleichstellung an unserer Universität allerhöchste Priorität. In Zusammenarbeit mit den Fakultäten haben wir Maßnahmen etabliert, um den Anteil von Professorinnen deutlich zu erhöhen. So haben wir 2018 bei der Konzeption der Exzellenzstrategie festgelegt, den Anteil der Professorinnen bis 2026 auf 30 Prozent zu erhöhen. Diesen Meilenstein erreichten wir bereits Ende 2024 – zwei Jahre früher als geplant. Zahlreiche Programme und Maßnahmen haben diesen Erfolg möglich gemacht – darunter uni-eigene wie das mit Exzellenzmitteln implementierte STEP-Programm, das Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg an der Uni Bonn durchgehend unterstützt. Oder auch das Professorinnenprogramm 2030, mit dem der Bund und die Länder die Erstberufung von Frauen auf Professuren finanziell fördert. 

WE foster networks

Forschung entfaltet ihre volle Wirkung dort, wo Wissen geteilt, Perspektiven erweitert und Fragen gemeinsam weitergedacht werden. Die Universität Bonn versteht sich als Ort des aktiven Austauschs innerhalb der eigenen Strukturen ebenso wie im Dialog mit lokalen, regionalen und internationalen Partnerschaften.

In unseren Transdisciplinary Research Areas (TRAs) arbeiten Forschende unterschiedlicher Disziplinen an Themen von globaler Tragweite: etwa an Nachhaltigkeit, Gesundheit, Künstlicher Intelligenz oder gesellschaftlicher Resilienz. Die TRAs stehen für eine Wissenschaft, die sich nicht an Fächergrenzen orientiert, sondern an komplexen Wirklichkeiten. Dieses Prinzip prägt auch unsere regionale Zusammenarbeit. Mit der Bonn Research Alliance (BORA) bringen wir die Universität mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen – darunter Institute der Max-Planck-, Helmholtz-, Fraunhofer- und Leibniz-Gemeinschaft – in strategische Partnerschaft.

International engagieren wir uns auf vielfältige Weise: In der europäischen Hochschulallianz NeurotechEU gestalten wir gemeinsam mit exzellenten Partnern einen integrierten Forschungs- und Bildungsraum im Bereich der Neurowissenschaften. Darüber hinaus verbinden uns weltweit strategische Partnerschaften mit renommierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Sie ermöglichen den wechselseitigen Austausch von Studierenden und Wissenschaftler*innen sowie die gemeinsame Entwicklung innovativer Projekte. So stärken wir gezielt unsere internationale Vernetzung und leisten gemeinsam einen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen.

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© Volker Lannert / Uni Bonn
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© Volker Lannert / Uni Bonn

WE create impact

Die Früchte unserer exzellenten Forschung sollen allen zugutekommen. Deshalb engagieren wir uns konsequent im Transfer von Wissen und Innovation, um gesellschaftlichen Fortschritt und Veränderung zu gestalten.

Unsere Forscher*innen finden grundlegende und anwendungsnahe Antworten auf Fragen aus der Region, dem ganzen Land sowie aus europäischen und globalen Kontexten. Damit erreichen wir ganz unterschiedliche Zielgruppen: Kinder und Jugendliche ebenso wie künftige Studierende, angehende Jung-Wissenschaftler*innen, renommierte Forschende, ambitionierte Gründer*innen, etablierte Unternehmen und Alumni auf der ganzen Welt.

Weil Neugier viele Formen kennt und Lerngewohnheiten verschieden sind, vermitteln wir unsere Wissenschaft auf vielfältige Weise: Mit Veranstaltungen wie dem Wissenschaftsfestival, der Kinderuni oder der Wissenschaftsrallye, mit Formaten wie der Vorlesungsreihe „Physik für Großeltern und andere Wissbegierige“, das forsch Magazin und dem Forschungspodcast „Hypothese“. Das P26, das Haus der Forschung und des Wissens der Uni Bonn, bietet einen Ort für Austausch und Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft – mit Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und Seminare. Auch mit gezielten Transferaktivitäten – etwa durch unser Transfercenter enaCom – schaffen wir Brücken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Seminare. Unsere vielfältigen Angebote sind auf „Wissenschaft für alle“ zusammengefasst.

Transdisziplinäre Forschung

Seit dem Jahr 2015 haben wir unser Forschungsprofil weiterentwickelt und sechs transdisziplinäre Forschungsschwerpunkte (Transdisciplinary Research Areas, TRAs) definiert, in deren Zentrum die Exzellenzcluster angesiedelt sind. TRAs richten unsere Forschung auf zentrale wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Zukunftsthemen aus und sind zugleich Explorations- und Innovationsräume, in denen sich unsere wissenschaftlichen Potenzialbereiche im Dialog mit den Exzellenzbereichen weiterentwickeln werden.

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© Volker Lannert / Uni Bonn

Neues aus der Exzellenzuniversität
Warum CEOs immer älter werden
Ein Forscherteam der Universitäten Bonn und Princeton zeigt in einem neuen Diskussionspapier, dass Führungskräfte in den USA heute deutlich später in Spitzenpositionen gelangen als noch vor zwei Jahrzehnten. Das höhere Antrittsalter als Geschäftsführer ist insbesondere außerhalb der großen börsennotierten Unternehmen zu beobachten. Die Forscher führen die Entwicklung darauf zurück, dass Unternehmen heute breites Wissen und vielfältige Fähigkeiten von ihren CEOs verlangen.
Weniger Hunger, mehr Umweltprobleme?
In den Ländern Afrikas südlich der Sahara sind viele Menschen unter- oder mangelernährt. Eine Studie der Universitäten Bonn und Ghana zeigt nun, wie wachsender Wohlstand und eine zunehmende Urbanisierung den Speiseplan der Menschen dort beeinflussen. Demnach ernähren sich die wohlhabenderen Bevölkerungsschichten mehr und mehr wie Menschen in den westlichen Industrienationen. Dadurch verbessert sich zwar ihre Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Gleichzeitig steigen die negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Die Studie geht auch darauf ein, wie sich diese ökologischen Schäden minimieren lassen. Sie ist in der Zeitschrift „Sustainable Production and Consumption“ erschienen.
Studie zeigt dynamische Wechselwirkungen zwischen Hirntumoren und Immunzellen
Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in das umliegende Gehirngewebe eindringen und sich weit über das ursprüngliche Tumorgebilde hinaus ausbreiten kann. Forschende des DZNE, des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und des Exzellenzclusters „ImmunoSensation3“ an der Universität Bonn haben diesen Infiltrationsprozess mittels Hightech-Mikroskopie im lebenden Gehirn beobachtet. Ihre Studie beruht auf Untersuchungen an Mäusen mit einer Form von Gehirntumor, die dem menschlichen Glioblastom sehr nahekommt.
150 Jahre Geodäsie in Bonn
Die Universität Bonn begeht am Dienstag, 21. April 2026 das 150-jährige Bestehen der Geodäsie in Bonn. Mit einem Festakt würdigt das Institut für Geodäsie und Geoinformation (IGG) der Universität Bonn seine lange Tradition in Forschung und Lehre – und richtet zugleich den Blick nach vorn: auf die Frage, welche Beiträge die Geodäsie in den kommenden Jahrzehnten für Gesellschaft, Wissenschaft und Technik leisten muss.

„Wir sind die erfolgreichste Exzellenzuniversität“

Seit sie 2019 erstmals Exzellenzuniversität wurde, blickt die Uni Bonn auf erfolgreiche Jahre zurück: Im Mai 2025 konnte sie die Zahl ihrer Exzellenzcluster nochmals steigern – von sechs auf acht Cluster. Das ist eine bundesweit einzigartige Erfolgsbilanz, mit der Bonn die erfolgreichste Universität im Exzellenzwettbewerb bleibt.

Von 2019 bis 2025 erhielt die Universität Bonn rund 225 Millionen Euro Fördermittel aus der Exzellenzstrategie, davon 120 Millionen Euro für ihre Exzellenzcluster. Rund 400 Stellen (Professuren, wissenschaftliche Mitarbeitenden und Mitarbeitende in Technik und Verwaltung) wurden aus Exzellenzmitteln neu geschaffen.

Spitzenplätze in internationalen Rankings (THE, Shanghai) bescheinigen der Universität Bonn ihre stetig wachsende Forschungsstärke. Auch die herausragenden Auszeichnungen einzelner Bonner Forscherinnen und Forscher markieren diesen Weg.

„Wir sind Exzellenzuniversität“


Exzellenzcluster

Seit Januar 2026 hat die Universität Bonn acht Exzellenzcluster, mehr als jede andere Hochschule in Deutschland und sogar zwei mehr als in der vorangegangenen Förderperiode. Damit behauptet sie ihre führende Position.

Uni Bonn celebrates – 8 out of 8 Clusters secured

Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS)
© N. Wietrich

Bonn Center for Dependency and Slavery Studies

Mit dem Schlüsselkonzept „Starke asymmetrische Abhängigkeit“ eröffnet das Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) einen neuen Zugang zur Sklaverei- und Abhängigkeitsforschung.

Color Meets Flavor
© Gregor Hübl/Uni Bonn

Color meets Flavor

Einige der interessantesten Messungen der letzten Jahre beinhalten ein Zusammenspiel der starken (“Color”) und der schwachen (“Flavor”) Wechselwirkung. Dieses Zusammenspiel wollen die Forschenden im Exzellenzcluster „Color meets Flavor“ in enger Zusammenarbeit zwischen Theorie und Experiment beleuchten. 

Our Dynamic Universe
© Volker Lannert/Uni Bonn

DYNAVERSE – Our Dynamic Universe

Our Dynamic Universe verbindet die astrophysikalischen Prozesse durch eine Kombination aus Beobachtungen mit neuer Instrumentierung, Theorie in Verbindung mit neuartigen Simulations- und datenwissenschaftlichen Methoden und Laborastrophysik. Ziel ist, die Zeitentwicklung des Materie- und Energieflusses vollständig zu beschreiben.

ECONtribute
© Marc Thürbach/ECONtribute

ECONtribute: Märkte & Public Policy

Märkte im Spannungsfeld von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – das ist der Fokus von ECONtribute. Das Ziel: Märkte besser zu verstehen und Marktversagen zu analysieren.

Hausdorff Center for Mathematics
© Volker Lannert/Uni Bonn

Hausdorff Center for Mathematics

Die Forschung im Hausdorff Center for Mathematics (HCM) reicht von reiner und angewandter Mathematik über Fragestellungen der Ökonomie bis hin zu interdisziplinären Arbeiten.

immunoSensation2
© Johann F. Saba/UKB

ImmunoSensation3

Das übergeordnete Ziel von ImmunoSensation3 ist es, die Prinzipien zu entschlüsseln, die der globalen Funktionalität des Immunsystems in gesunden und kranken Zuständen zugrunde liegen.

ML4Q
© Simon Wegener

Matter and light for quantum computing (ML4Q)

Ziel des Clusters Materie und Licht für Quanteninformation (ML4Q) ist es, neue Computer- und Netzwerkarchitekturen zu schaffen, die auf den Prinzipien der Quantenmechanik beruhen.

PhenoRob
© Volker Lannert/Uni Bonn

PhenoRob

Wie können Technologien eine nachhaltige Pflanzenproduktion ermöglichen? Das untersuchen Forschende verschiedener Disziplinen bei PhenoRob, Deutschlands einzigem Exzellenzcluster in den Agrarwissenschaften.

Lesen Sie auch

Karriereentwicklung 

Das Argelander Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs bietet umfassende Unterstützung, abgestimmt auf Interessen und Karrierestufen. 

Transfer

Wir engagieren uns für den Transfer von Wissen, Technologie und Fachkompetenz. 

Digitalisierungsstrategie

Zukunftsorientierte Digitalisierung durch Innovation in Forschung, Lehre, IT, Organisation und gesellschaftlichem Austausch.

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