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Zuwendungsbestätigungen (Spenden)


Zuwendungsbestätigungen


Geldspenden: Geldspenden müssen über ein Drittmittelkonto im Universitätshaushalt abgewickelt werden. Überweisungsanschrift: Universität Bonn, Konto-Nr. 57695 bei der Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98, Spende für Kapitel 61116 Titel 282 11 Projekt-Nr....... Eine Kopie der Spendenzusage sollte im Dezernat 7 vorliegen. Spenden sind freiwillige und unentgeltliche Leistungen. Unentgeltlich ist eine Leistung, wenn ihr keine Gegenleistung gegenübersteht oder zwischen Leistung und Gegenleistung kein unmittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang besteht. Die Verwendung der Mittel ist zweckgebunden für wissenschaftliche Forschungszwecke. Nach dem Erlass des Kultusministers vom 17.05.67 - 1/A 4 42-29/3 Nr. 11059/67 - dürfen: "In keinem Fall ... aus der Spende Kosten bestritten werden, die nicht mit dem eigentlichen wissenschaftlichen Zweck in Verbindung stehen, beispielsweise Aufwendungen für Repräsentationen, Bewirtung, Geselligkeit und Unterhaltung." Für Sachspenden sind detaillierte Wertangaben notwendig, die sachlich richtig zu zeichnen sind. Es ist nicht möglich, für den Gegenwert von Preisnachlässen bei Beschaffungen Zuwendungsbestätigungen auszustellen.

Die Ausstellung einer Zuwendungsbescheinigung kann formlos beantragt werden. Dabei ist unbedingt die vollständige Anschrift des Spenders und die Verbuchungsstelle im Landeshaushalt (Drittmittelkonto) anzugeben auf der die Spende vereinnahmt wurde. Sofern noch kein entsprechendes Konto vorhanden ist muss es zunächst eingerichtet werden.

 Die Zuwendungsgeber werden gebeten, die von der ULB bestätigten Listen zu sammeln und nur einmal jährlich bei Abteilung 7.3 einzureichen.

Haftung

Ich weise darauf hin, dass gemäß §10 b Abs. 4 EStG der Empfänger der Zuwendungsbestätigung auf deren Richtigkeit vertrauen darf, es sei denn, dass er die Bestätigung durch unlautere Mittel oder falsche Angaben erwirkt hat oder ihm die Unrichtigkeit der Bestätigung bekannt war oder infolge grober Fahrlässigkeit nicht bekannt war. Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig eine unrichtige Bestätigung ausstellt oder wer veranlasst, dass Zuwendungen nicht zu dem in der Bestätigung angegebenen steuerbegünstigten Zwecken verwendet werden, haftet für die entgangene Steuer. Diese ist mit 40 v. H. des zugewendeten Betrags anzusetzen.


 

Bagatellgrenze
Zuwendungsbestätigungen können ab einem Betrag von 200,-€ erstellt werden. Für Zuwendungen unter 200,-€ genügt gemäß §50 II Nr. 2a) EStDV als Nachweis gegenüber dem Finanzamt die Buchungsbestätigung des Kreditinstituts.

 

Für Literaturzuwendungen werden Zuwendungsbescheinigungen ab einem Wert i.H.v. 50,-€ ausgestellt.

 

 

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