Studium und Praktikum im Ausland

Erfahrungsberichte

Du studierst an der Universität Bonn und interessierst dich für einen Auslandsaufenthalt? Du hast Fragen, zum Beispiel zu Erfahrungen mit der Vorbereitung oder ganz konkret zu den Partnerhochschulen? Dann lies hier die Erfahrungsberichte von Studierenden, die schon im Ausland waren oder lern direkt unsere „Wegweiser ins Ausland“ kennen. Außerdem findest du in unserem Suchportal für Austauschprogramme zahlreiche weitere Erfahrungsberichte sowie alle aktuellen Partnerhochschulen.

Info-Veranstaltungen

Messe Studium und Praktikum im Ausland 2026
Botanische Gärten der ...
11:30 - 16:30
Die jährlich stattfindende Messe inspiriert, bietet Einblicke und Informationen zu Auslandsaufenthalten. An den Ständen ist der direkte Kontakt zu den ...
Kultur einmal kritisch! Interkulturelle Kompetenz für Studierende
Online, Zoom
09:00 - 13:00
Interkulturelle Kompetenz umfasst Fähigkeiten um offen und konstruktiv mit gesellschaftlicher Vielfalt umgehen zu können. In diesem Workshop beschäftigen wir ...
Working in Multicultural Teams
Internationaler Club ...
09:00 - 16:00
We would like to invite you to a one-day intercultural workshop in English focussing on “Intercultural communication in a professional context”. In this ...
UK Calling - Auslandsaufenthalte im Vereinigten Königreich
Internationaler Club, ...
16:00 - 18:30
Sie planen im Rahmen Ihres Studiums ein Auslandssemester, Praktikum oder Forschungsprojekt im Vereinigten Königreich? In dieser Info- und ...

„Wegweiser ins Ausland“

Du hast gerade eine spannende Zeit im Ausland verbracht – sei es im Studium oder im Praktikum. Jetzt kannst du deine Erfahrungen weitergeben und andere Studierende dazu ermutigen, selbst den Schritt ins Ausland zu wagen.

Mach mit!

Im Wintersemester 2025/26 ist unser Programm „Wegweiser ins Ausland“ gestartet. Als Wegweiser*in informierst du andere Studierende, die sich für ein Auslandssemester oder -praktikum interessieren, teilst deine Erlebnisse und gibst wertvolle Tipps. Natürlich bereiten wir dich auf dein Engagement als Wegweiser*in vor. Außerdem kannst du dir deine Tätigkeit für das Zertifikat für Interkulturelle Kompetenz anrechnen lassen.

Hast du Lust mitzumachen? Dann schreib uns. Wir freuen uns auf dich!

Frag nach!

Du studierst an der Universität Bonn und interessierst dich für ein Auslandssemester oder ein Praktikum im Ausland? Du hast Fragen an Studierende, die schon im Ausland waren, beispielsweise zur Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes? Dann schreib die Wegweiser direkt an.

Wegweiser der Universität Bonn

Die Wegweiser*innen haben für ein oder zwei Semester an Partnerhochschulen der Universität Bonn im europäischen und außereuropäischen Ausland studiert oder ein Praktikum im Ausland absolviert. Sie berichten nach ihrer Rückkehr von ihren persönlichen Erlebnissen und stehen allen Interessierten, die Lust haben ins Ausland zu gehen für Fragen zur Verfügung. Ihr könnt ihnen gerne jederzeit eine E-Mail schreiben.

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© Inga (privat)

Selina in Tokyo

Hallo! Ich bin Selina und studiere Japanologie im Bachelor. Im Rahmen des Global Exchange Programmes war ich im Wintersemester 2025/26 ein halbes Jahr in Japan, genauer genommen sogar direkt in Tokyo. Egal bei welcher Sprache, ich denke es ist immer eine gute Idee, auch mal in dem Land zu lernen, wo diese Sprache gesprochen wird! Vor allem bei den asiatischen Sprachen, wo die Kultur sich so extrem von unserer deutschen Kultur unterscheidet, lernt man nicht nur sprachlich und akademisch, sondern auch persönlich viel dazu!

In Japan ist es nicht sehr geläufig, gut Englisch zu sprechen, man wird also viel mit Japanisch konfrontiert - ob man will oder nicht. Man ist allerdings schon mit begrenztem Japanisch gut aufgehoben, denn es wird jeder Bemühungsversuch wertgeschätzt. Komplett ohne Japanisch kann es alleine etwas knifflig werden, doch ich habe auch viele Leute kennengelernt, die ohne Sprachkenntnisse einfach nur das Land kennenlernen wollten. Japan hat unglaublich schöne Landschaften - von Natur bis zur Stadtlandschaft; auch in der Nähe der riesigen Metropole ist etwas für Naturfreunde und Abenteuerlustige dabei. 

Der Gedanke, in einem weit entfernten Land, mit einer völlig anderen Sprache und dann auch noch einer total unterschiedlichen Kultur ein halbes oder sogar ganzes Jahr zu verbringen, kostet am Anfang vielleicht ein bisschen Überwindung. Ich kann euch allerdings versprechen, dass es eine unbezahlbare Erfahrung ist, und vielleicht sogar für immer unvergesslich für mich bleiben wird. 

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© Sonia (privat)

Luca in Turin

Ciao! Ich bin Luca und studiere im Master Transkulturelle Studien/Kulturanthropologie in Bonn. Im Wintersemester 2025/26 war ich für ein Erasmus-Studium in Turin im Norden Italiens. Wenn man hier in Deutschland an Italien denkt, sind die ersten Assoziationen für viele Leute das Meer, das Essen oder die Touri-Attraktionen in Rom, Florenz oder Venedig. Dabei vergisst man aber gerne, dass Italien auch noch eine andere Seite hat: die Berge! In Turin habe ich diese Seite Italiens sehr zu schätzen gelernt. Die Alpen kann man bei gutem Wetter immer im Hintergrund sehen, und mit Bardonecchia, der Via Lattea und dem Aosta-Tal gibt es im Winter gleich mehrere Skigebiete, die mit dem Zug in kurzer Zeit erreichbar sind. Sogar Tagesausflüge zum Skifahren oder Wandern sind möglich! Gute italienische Küche, vor allem deren regionale Ausprägung, die piemontesische, findet sich natürlich auch überall (sogar in der Mensa!) und auch das Meer ist mit der ligurischen Küste nicht allzu weit entfernt.

Turin als Stadt ist sehr underrated. Sie hat meiner Meinung nach mit 800.000 Einwohnern die perfekte Größe für ein Erasmus, da sie genug italienisches Großstadtflair besitzt, mit großartigen Bauwerken wie den königlichen Palästen und der Mole Antonelliana und Bars zum Aperitif holen und People-Watching an jeder Straßenecke, ohne dass man im Chaos der schieren Menschenmasse und der Touristenströme untergeht. Im Gegenteil, die Stadt ist einigermaßen gut organisiert: Mit den Öffis, dem Fahrrad oder sogar zu Fuß kommt man eigentlich überall gut hin. Und wer den Rhein und die Rheinaue vermisst, der findet mit dem Po und dem Parco del Valentino einen mehr als würdigen Ersatz! Perfekt also, um die Dolce Vita bei Sonnenuntergang mit einem Glas Aperol in der Hand und einem Lächeln im Gesicht zu genießen.

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© Agi (privat)

George in Canberra

Hi, ich bin George und ich habe das Wintersemester 2025 an der Australian National University (ANU) in Canberra, Australien verbracht.

Dort habe ich im Rahmen meines Masters in Nutzpflanzenwissenschaften Kurse aus den Bereichen Umweltwissenschaften, Innovation und Agrarpolitik belegt.
Mein Auslandssemester in Australien war für mich eine unglaublich spannende und prägende Erfahrung. Besonders begeistert haben mich der internationale Austausch mit Studierenden aus unterschiedlichsten Ländern, das australische Campusleben und die Möglichkeit, ein komplett neues Universitätssystem kennenzulernen. Natürlich war es anfangs aufregend, so weit weg von Zuhause zu sein, aber ich habe mich schnell eingelebt und die Zeit in Canberra sehr genossen.
Ich möchte gerne ein bisschen mehr meine Erfahrungen aus Australien teilen und vielleicht sind auch ein paar hilfreiche Tipps und Eindrücke für zukünftige Outgoings dabei :). Also meldet euch gerne bei mir!

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© Inga (privat)

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© Sonia (privat)

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© Agi (privat)

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© Chantal (privat)

Chantal in Glasgow

Ich heiße Chantal und studiere Kunstgeschichte und Museumsstudien im Master. Von Januar bis Juni 2025 habe ich ein Auslandssemester an der University of Glasgow absolviert. Das im Rahmen des Erasmus+ Programms geförderte Studium in Schottland war eine persönlich sowie akademisch sehr bereichernde Zeit für mich, die mir immer in Erinnerung bleiben wird!

Neben der Vertiefung von Sprachkenntnissen im Alltag und im universitären Umfeld ermöglichte mir mein Auslandsstudium das Kennenlernen anderer inhaltlicher Themengebiete und fachlicher Methoden. Als Kunsthistorikerin konnte ich in Glasgow und überdies in Schottland eine neue Kultur- und Museumslandschaft erkunden, spannende Kunst- und Bauwerke im Original studieren, meinen Forschungsinteressen nachgehen und ausgehend davon letztlich das Thema meiner Masterarbeit formulieren.

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© Clara (privat)

Clara in Nantes

Bonjour! Ich heiße Clara und studiere Molekulare Biomedizin. Im Sommersemester 2025 durfte ich über ein Erasmus-Praktikum zwei Monate an einem Forschungsinstitut in Frankreich an der Université de Nantes verbringen.

Frankreich stand schon immer ganz oben auf meiner Reisewunschliste. Besonders das Eintauchen in die Sprache war mir wichtig: vom wissenschaftlichen Austausch im Labor bis zum gemeinsamen Kochen in der WG. Vor Ort war ich überrascht: alle waren unglaublich geduldig mit meinem (begrenzten) Französisch und haben mir gerne neue Wörter erklärt und beigebracht. Zumindest ein paar Duolingo-Lektionen kann ich also vor jeder Frankreich-Reise empfehlen …

Als es nach Papierkram, Wohnungssuche und ganz viel Vorbereiten endlich losging, war ich ziemlich aufgeregt. In meinem Kopf wurde die Metropole im Nachbarland plötzlich zu einem fernen Reiseziel mit unerwarteten Hürden wie plötzlich auftretender Baguette-Allergie, fehlender Laborerfahrung oder spontaner Französisch-Amnesie. Überraschung: nichts dergleichen ist eingetreten.

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© Noah (privat)

Noah in Glasgow

Hi! Ich bin Noah, 21 Jahre alt und Physikstudent an der Uni Bonn. Doch meine letzten beiden Semester habe ich nicht hier, sondern in Schottland verbracht, der Heimat des Haggis und Whiskeys, der Highland-Kühe und der freundlichsten Stadt der Welt: Glasgow.

Schottland ist weltbekannt für seine mysteriös-wilde Natur, sein raues Wetter, für seine Rolle in Harry Potter wie auch für die lustigen Akzente, welche hier gesprochen. Glasgow ist die größte Stadt Schottlands mit über 600.000 Einwohnern in direkter Nähe zu Loch Lomond, dem größten See Schottlands und den sagenumwobenen Highlands. Charakteristisch für Glasgow ist nicht nur die erfrischend ehrliche und witzige Arbeiterkultur mancher Locals, sondern auch sein Dasein als internationale Studentenstadt mit einer Vielzahl von sozialen Events und Societies.

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© Kristina (privat)

Kristina in Turku

Hi, ich bin Kristina und habe im akademischen Jahr 2024/25 im Rahmen meines Masterstudiums in North American Studies zwei Semester an der Universität Turku in Finnland verbracht. Da die Uni einen eigenen Fachbereich für North American Studies hat, passte sie perfekt zu meinem Studienplan und ich war auch vom Norden Europas fasziniert. Von Turku hatte ich vorher nie gehört, doch die Stadt erwies sich als die perfekte Wahl für mich. Mit rund 200.000 Einwohnern ist sie kleiner als Bonn, aber ein Viertel davon sind Studierende, sodass es sich um eine typische Studistadt handelt. Besonders die schöne Innenstadt, der Dompark und die Ostseestrände sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Ich habe im Wohnheim gewohnt, wo jedes Jahr viele Plätze für Erasmus-Studis reserviert sind, womit die stressige Wohnungssuche entfiel. Zudem bekommt jeder Austauschstudi an der Uni Turku automatisch einen „Tutor“ als Unterstützung in den ersten Wochen zugeteilt.

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© Hanno (privat)

Hanno in Prag

Hallo, mein Name ist Hanno und ich studiere Medizin. Im Wintersemester 2024/25 war ich für ein Semester an der Karls-Universität in Prag.

Ich habe mich für Prag entschieden, weil die Stadt für mich die perfekte Mischung aus lebendigem Studierendenleben, spannender Geschichte, wunderschöner Architektur, und einer tollen Universität bietet. Außerdem wollte ich die Chance nutzen, einmal in einer europäischen Großstadt zu leben, die einerseits groß und vielfältig ist, sich aber andererseits sehr persönlich und vertraut anfühlt.

Das Studium in Prag unterscheidet sich stark von dem, was ich aus Bonn kenne. Während ich an der Uni Bonn mehrere Fächer parallel habe und am Ende des Semesters in die Prüfungsphase gehe, werden die Kurse in Prag blockweise organisiert. Das bedeutet, dass man mehrere Wochen lang nur ein Fach belegt, es intensiv durcharbeitet und direkt mit einer Prüfung abschließt. Für mich war das eine ganz neue Erfahrung, die ich sehr schätzen gelernt habe.

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© Marie (privat)

Marie in Canberra

G’day, mein Name ist Marie, ich studiere im Master Transkulturelle Studien/ Kulturanthropologie und war 2024 für ein Semester in Australien. Genauer gesagt in Canberra: der unbekannten (und underrated) Hauptstadt von Australien. Canberra ist eine entspannte Studentenstadt mit viel Natur und Kultur. Wer also, wie ich, nicht so auf Megacitys steht, sondern gern in der Natur Kängurus, Leguanen und Kakaaduus über den Weg läuft, ist hier genau richtig. (Und wenn dann doch mal das Meer oder die große Stadt lockt, Sydney ist nur eine Busfahrt entfernt).

Nur durch Zufall bin ich an der Australian National University (ANU) gelandet, aber ich könnte dankbarer nicht sein. Die Uni war großartig: super ausgestattet und die Kurse, sowie die Dozenten einfach außergewöhnlich gut. Im Vorfeld konnte ich mich gar nicht entscheiden, welche Kurse ich belegen sollte, weil die Auswahl an Themen, die bei uns nicht zu finden ist, sehr groß war. Vor allem im Bereich Asia and Pacific und Indigenous Studies  gab es ein fächerübergreifendes, breites Angebot.

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© Inga (privat)

Inga in Paris

Salut! Mein Name ist Inga, ich stamme ursprünglich aus einer kleinen Stadt in Norddeutschland und begeistere mich, so ganz untypisch für meine Region, für die deutsch-französischen Beziehungen. Daher studiere ich auch „Deutsch-Französischen Studien“, ein Germanistik- und Romanistikbachelor zwischen den Universitäten Bonn und Paris Sorbonne. Zwei Länder, zwei Universitäten, zwei Sprachen. So durfte ich auch ein Studienjahr in Paris verbringen – eine Erfahrung, die mich unglaublich geprägt hat.

Paris, das war ein Jahr mit vielen Extremen: Auf der einen Seite das unglaublich verschulte und daher sehr fordernde Unisystem (viele Klausuren, Anwesenheitspflicht etc.); auf der anderen Seite die schiere Masse an kulturellen Angeboten, die vibrierende Großstadt, die vielen faszinierenden Menschen. 

Vielleicht überlegst du auch gerade, ob du ein Semester in Frankreich absolvieren möchtest? Oder du interessierst dich für ein Praktikum in Frankreich? Ich würde mich freuen, mit dir in Austausch zu treten und dir bei möglichen Fragen mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Ins Ausland zu gehen, das ist ein ganz schöner Schritt – ich weiß – aber zögere nicht, ihn zu gehen!

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© Sonia (privat)

Sonia in Cádiz

Hey! Ich bin Sonia und studiere Medien- und Kommunikationswissenschaften. Im Wintersemester 2024/25 war ich für mein Erasmus-Studium in Cádiz, Spanien. Die Stadt liegt ganz im Süden direkt am Atlantik, ist umringt von Wasser und nur an einer schmalen Stelle mit dem Festland verbunden, fast eine Insel also. Für mich war es die perfekte Erasmus-Stadt, erstens wegen der traumhaften Lage am Meer, und zweitens aufgrund der Größe. 

Für meine Kurse an der Uni musste ich zu einem anderen Campus nach Jerez de la Frontera fahren, der mit dem Zug knapp eine Stunde entfernt war. Ich bin drei Mal pro Woche dorthin und wir haben Veranstaltungen des Studienganges „Publicidad y Relaciones Públicas“ besucht. Inhaltlich waren die Kurse sehr interessant, sprachlich oft eine Herausforderung. Ich würde empfehlen vor dem Uni-Start den dreiwöchigen Intensivsprachkurs zu machen, um schneller ins Spanische reinzukommen und direkt erste Kontakte zu knüpfen. 

Ich hatte eine wunderschöne Zeit in Cádiz, habe tolle Menschen kennengelernt und das Leben am Meer sehr genossen. Einen Auslandsaufenthalt allgemein und besonders in Cádiz kann ich sehr empfehlen!

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© Agi (privat)

Agi in Prag

Hey! Ich bin Agi, studiere Geographie im Bachelor und habe mein Erasmus-Semester im Sommer 2025 an der Charles University in Prag gemacht. Ich wollte schon lange ins Ausland und Prag stand ganz oben auf meiner Liste! Bei mir lief der Start ehrlich gesagt ein bisschen holprig, weil meine Uni-Mailadresse falsch eingetragen war und ich anfangs keine Infos bekommen habe. Aber sobald das geklärt war, ging alles super schnell. Los ging’s direkt mit einem von der Science Faculty organisierten Ski-Trip ins Riesengebirge – drei Tage Schnee, Trubel und ganz viel Spaß!

Das Studium an der Charles University hat mir echt gut gefallen. Es gibt ein großes Kursangebot auf Englisch, und auch einige spannende Exkursionen, bei denen man die Umgebung kennenlernen kann.  

Ich bin eigentlich eher introvertiert und hatte echt Angst, dass ich mich schwer tue, neue Leute kennenzulernen. Aber genau das Gegenteil ist passiert! Ich habe so viele tolle internationale Freundschaften geschlossen und das Coolste ist, dass man sich jetzt gegenseitig in ganz Europa besuchen kann :).

Also wirklich: Traut euch! Ich hab’s auch geschafft und es war eine der besten Entscheidungen überhaupt. Erasmus+ ist einfach die perfekte Mischung aus Abenteuer, Lernen und ganz viel Leben. 

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© Nathan (privat)

Nathan in Kansas und Namibia

Hi! Ich bin Nathan und habe Politik und Gesellschaft an der Universität Bonn studiert. Im Verlauf meines Bachelorstudiums konnte ich zwei besondere Auslandserfahrungen sammeln: Im Wintersemester 2023/24 verbrachte ich im Rahmen des Global Exchange Programs ein Semester an der University of Kansas (USA), und im Sommersemester 2025 führte ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit einen Forschungsaufenthalt in Windhoek und Swakopmund (Namibia) durch.

Mein Auslandssemester an der University of Kansas (KU) war geprägt von akademischer Vielfalt und gelebtem College-Spirit. In kleinen Seminaren diskutierte ich mit Studierenden aus aller Welt über Politik, Gesellschaft und Kultur, während ich gleichzeitig die amerikanische College Experience kennenlernte – von American Football-Spielen bis zu spontanen Abenden auf der belebten Mass Street in Lawrence.

Mein Forschungsaufenthalt in Namibia hingegen war ganz anders – intensiver und praxisorientierter. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit und mit Hilfes eines PROMOS-Stipendiums führte ich Experteninterviews mit Zivilgesellschaft und Industrieexperten zur politischen Ökonomie des namibischen Uranbergbau-Sektors. Das Leben in Windhoek und Swakopmund bot eindrückliche Einblicke in die gesellschaftlichen Spannungen eines Landes im Wandel. Diese Erfahrung hat nicht nur meine Bachelorarbeit geprägt, sondern auch meine interkulturelle Sensibilität und mein Verständnis globaler Zusammenhänge nachhaltig vertieft.

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© Malte (privat)

Malte war in Utrecht

Ich bin Malte Kunkel, 20 Jahre alt und studiere aktuell im 5. Semester Geographie B.Sc an der Univerdität Bonn. Ich war von Februar bis Juli 2025 für mein Erasmus-Semester in den Niederlanden, in Utrecht. Diese Zeit habe ich sehr genossen und es war wirklich das Beste, was ich hätte machen können. Die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, die Herausforderungen, welche man als Auslandsstudierender bewältigen musste in einem fremden Land, die neuen Kontakte, die geknüpft worden sind und das Leben in einer neuen Stadt, all das hat mich positiv geprägt.

Als ich das erste Mal in Utrecht am Kanal entlang gelaufen bin, den Domturm im Nachthimmel gesehen habe, die sehr lebhafte und einladende Stadt mich aufgenommen hat, als ich das erste Mal meine neuen Mitbewohner*innen aus Norwegen, Finnland und Italien kennengelernt habe und wir gemeinsam Dinge unternommen und erlebt haben: das Feeling und das ganze Flair dort, all das hat mich von Beginn an fasziniert und in seinen Bann gezogen. Ich bin weiterhin sehr aktiv mit meinen Freunden aus Utrecht im Kontakt und habe dort meine Freundin kennengelernt, welche ich im September 2025 zuletzt in Portugal besuchen war.

Wenn ich an mein Auslandssemester denke, dann denke ich an all das und die ganzen schönen Momente. Ich verbinde diese Zeit ausschließlich mit Positivem und freue mich, wenn ich auch andere Studierende der Universität Bonn von einem Auslandssemester überzeugen kann. Deshalb mache ich sehr gerne bei „Wegweiser ins Ausland“ mit!

Weitere Informationen

Studium und Praktikum im Ausland

Andere Lehrmethoden erfahren, berufliche Netzwerke ausbauen, interkulturelle Kompetenzen erlangen. — Mit einem Studienaufenthalt im Ausland erweitern Sie Ihren Horizont.

Organisation deines Aufenthalts im Ausland

Ein Auslandsaufenthalt erfordert viele Planungsschritte und bringt vor allem viele Fragen mit sich.

Zertifikat für Interkulturelle Kompetenz

International qualifizieren! Extracurriculares Engagement in internationalen und interkulturellen Bereichen wird mit einem Zertifikat bescheinigt.

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