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Innovation und Technologie für eine nachhaltige Zukunft

Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen so zu nutzen, dass heutige Bedürfnisse gedeckt werden, ohne die zukünftiger Generationen zu vernachlässigen oder gar zu missachten. Das wirft viele Fragen in ganz unterschiedlichen Bereichen auf. Armut, Hunger, Nahrungsmittelsicherheit, Demographischer Wandel, Gesundheit, Umweltschutz, Klimawandel und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen stellen uns vor Probleme.

Die Universität Bonn erforscht technische und soziale Innovationen, die nötig sind, um den Erfolg der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN) zu gewährleisten. Lösungsorientiert und interdisziplinär, aber auch durch Grundlagenforschung bringt sich die Universität Bonn im Bereich der Nachhaltigkeit ein.

Eines der 17 Ziele der UN-Agenda ist es, Hunger zu bekämpfen sowie nachhaltige Landnutzung und die Landwirtschaft zu verbessern. Eine der großen Herausforderungen besteht darin, die Pflanzenproduktion, trotz begrenzter Nutzflächen zu erhöhen und den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Die Wissenschaft hilft bei der Güterabwägung zwischen Armutsbekämpfung und Umwelteinflüssen durch Wachstum oder im Spannungsfeld zwischen Nahrungsmittelsicherheit und nachhaltiger Landnutzung. Um das zu erreichen, forscht die Universität Bonn an unter anderem an Methoden und Technologien, um Pflanzenwachstum zu berechnen, zu analysieren und gezielt zu behandeln. Dafür werden Felder zunächst aus der Luft überwacht. Computer verarbeiten die Bilddaten so, dass Roboter, wenn nötig, automatisch und gezielt einzelne Pflanzen behandeln können. Dies könnte dabei helfen Landwirtschaft effizienter machen und den Einsatz von chemischen Hilfsmitteln zu vermeiden.

Andere Forscherinnen und Forscher befassen sich unter anderem mit dem Umwelt-Monitoring, institutionellen Innovationen, um soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit im Bereich der Wasser-Land-Nutzung und dem Waldschutz zu gewährleisten, der Entwicklung biologischer Materialien, der Entwicklung einer nachhaltigen Bio-Ökonomie, den Einfluss von Nahrung auf kognitive Fähigkeiten und Gesundheit sowie Ursachen von Migration und den damit einhergehenden Konsequenzen für regionale Wirtschaft.

Die Universität profitiert jedoch nicht nur von der Expertise aus den Fakultäten, sondern auch von ihren starken Netzwerken. Zu nennen wären da das Zentrum für Entwicklungsforschung oder die Beteilung an internationalen Forschungseinrichtungen wie dem Sustainable Development Solutions Network oder der Green Growth Knowledge Platform. Eine weitere Stärke ist die Kooperation mit der Universität der Vereinten Nationen und anderen Organen der UN. Das Forschungsprofil der Universität Bonn deckt sich mit den Nachhaltigkeitszielen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und den Empfehlungen des Hightech Forums, das sich vor allem mit Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum konzentriert und in der Bio-Ökonomie vielversprechende Innovation sieht.

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