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Leben und Gesundheit

Sie ist unbestritten ein hohes Gut: die Gesundheit. Wir wünschen sie anderen zu Geburtstagen, wenn sich eine Erkältung durch Nießen ankündigt und uns selbst, wenn wir einmal krank sind. Doch Leben dauerhaft gesund zu halten ist nicht möglich. Komplexe Systeme interagieren miteinander und beeinflussen sich gegenseitig. Die Forscher im Profilbereich „Leben und Gesundheit“ wollen diese Systeme und deren Interaktion erforschen: von einfachen Zell- bis hin zu komplexen Ökosystemen. So sollen Strategien und Therapien entwickelt werden, um die Gesundheit zu stärken und Krankheiten zu bekämpfen.

Die Bonner konzentrieren sich dabei vor allem auf zwei Systeme: Nerven- und Immunsystem. Wie funktionieren sie? Warum funktionieren sie nicht? Und wie und warum interagieren sie mit anderen Systemen und der Umwelt? Um das alles herauszufinden arbeiten u. a. Lebenswissenschaftler, Mediziner, Biologen, Informatiker, Pharmazeuten und Chemiker Hand in Hand. Auf dem Weg von Labortisch bis hin zum Krankenbett, lassen die jeweiligen Fachbereiche ihre Erkenntnisse in enger Zusammenarbeit einfließen. Translational nennt sich das. Von dieser Nähe zueinander profitiert auch der Nachwuchs. Nicht nur wird den Studierenden interdiszipliniere Forschung vorgelebt, sie bekommen auch Einblicke in andere für sie relevante Disziplinen.

Die bisherigen Erfolge im Profilbereich „Leben und Gesundheit“ sind beachtlich. Nicht nur das seit 2012 bestehende Exzellenzclusters ImmunoSensation, sondern auch die vielen Ausgründungen und Patente bezeugen die Qualität. Rigontec, die das gesammelte Wissen über das Immunsystem in der Krebstherapie einsetzen wollen, oder die LIFE & BRAIN GmbH, die in enger Verbindung mit der Wirtschaft dafür sorgt, dass innovative Forschungsergebnisse früh zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen weiterentwickelt werden können.

Doch damit nicht genug. Der Profilbereich „Leben und Gesundheit“ bemüht sich auch darum, das Wissen in die Zivilbevölkerung zu tragen. So kooperieren die Wissenschaftler mit dem Deutschen Museum und dem Forschungsmuseum Alexander König. Mit Schulpraktika versuchen die Forscher schon bei Jugendlichen für das Thema zu sensibilisieren und mit besonderen Events, wie begehbaren Organen zum Tag der Immunologie auf dem Bonner Münsterplatz, suchen die Wissenschaftler den Kontakt zur Öffentlichkeit. Die honoriert das mit zahlreicher Teilnahme und anregenden Gesprächen, denn Gesundheit ist unbestritten ein hohes Gut.

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