Mütter in Westdeutschland arbeiten weniger als Mütter im Osten
Mütter in Westdeutschland arbeiten im Vergleich zu Müttern im Osten etwa zwei Monate weniger pro Jahr. Laut einer neuen wirtschaftswissenschaftlichen Studie hat sich der Unterschied bei den Arbeitszeiten auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung nicht verändert. Dies ist nicht nur im Hinblick auf den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel von Bedeutung, sondern auch für politische Maßnahmen, die Müttern helfen sollen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren, wie zum Beispiel Elternzeit und Kinderbetreuungsangebote.  
Exzellenz zum Anfassen beim NRW-Fest in Berlin
Das Sommerfest der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen beim Bund gehört zu den festen Größen im Berliner Gesellschaftskalender. Wenn sich Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur beim „NRW-Fest“ treffen, ist viel landespolitische Prominenz unterwegs – und in diesem Jahr war erstmals auch die Universität Bonn mit einem eigenen Stand dabei.
Hightech braucht Exzellenz: Spitzenforschung als Grundlage technologischer Stärke
Welche Rolle spielt universitäre Spitzenforschung für Deutschlands Technologie- und Innovationskraft? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Parlamentarischen Frühstücks, zu dem der Universitätsverbund German U15 und die Universität Bonn heute in den Deutschen Bundestag eingeladen hatten. Im Käfer Clubraum diskutierten Vertreter*innen aus der Wissenschaft mit Bundestagsabgeordneten und Ministeriumsvertreter*innen darüber, wie forschungsstarke Universitäten zur technologischen Souveränität, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit Deutschlands beitragen.
User sind das größte IT-Risiko!?
Phishing-Mails, gefälschte Online-Shops und gestohlene Passwörter verursachen jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Viele Cyberangriffe zielen dabei nicht auf technische Schwachstellen, sondern auf menschliches Verhalten. In der neuen Folge des Hypothese-Podcasts der Universität Bonn diskutiert Dr. Matthias Wübbeling vom Institut für Informatik mit Moderator Denis Nasser die Hypothese: „User sind das größte IT-Risiko!?“
Andreas Pinkwart übernimmt Seniorprofessur für Strategic Entrepreneurship an der Universität Bonn
Zum 1. Oktober 2026 übernimmt Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine neue Seniorprofessur für „Strategic Entrepreneurship“ an der Universität Bonn. In dem Rahmen wird er das Rektorat bei der Weiterentwicklung des Strategischen Transfers begleiten. Damit gewinnt die Exzellenzuniversität Bonn eine der profiliertesten Persönlichkeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft, Innovation, Unternehmertum und Politik.
Wilde Wohngemeinschaft in den Botanischen Gärten
Die faszinierende Welt der heimlichen Mitbewohner in den Botanischen Gärten der Universität Bonn wird dort in einer neuen Ausstellung des Verbands der Botanischen Gärten bis Ende Oktober vorgestellt. Sie wird am 16. Juni 2026 um 17.00 Uhr mit einem Gartenrundgang eröffnet. Neben Informationstafeln und Gartenführungen zur Lage der Artenvielfalt können interessierte Studierende mit der Hochschulgruppe des Naturschutzbundes Deutschland (NABU-Hochschulgruppe) beim Zählen der verschiedenen Arten in den Botanischen Gärten helfen.
Krieg zwingt Literatur - und umgekehrt
Kriege verändern politische Verhältnisse und greifen unmittelbar ein, wo Menschen Gegenwart selbst erleben. Kriege zerstören Gewissheiten und verschieben die Wahrnehmung von Zeit und Raum. Kriege erzwingen neue Deutungen von Gegenwart. Literatur reagiert darauf und prägt, wie diese veränderte Gegenwart beschrieben werden kann und verstanden wird. Damit beschäftigt sich die Abschlusstagung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs „Gegenwart/Literatur“, die vom 9. bis 11. Juli 2026 an der Universität Bonn stattfindet. Im Zentrum auch der Tagung steht die 2017 zum Start des Kollegs gestellte Leitfrage: Wie hängen Vorstellungen von Gegenwart und Literatur konkret zusammen?
Fraunhofer-Neubau stärkt Campus Poppelsdorf als Standort für KI-Forschung
Auf dem Campus Poppelsdorf der Universität Bonn entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zu Instituten der Universität ein neuer Forschungsbau für Künstliche Intelligenz, Datenanalyse und Hochleistungsrechnen der Fraunhofer-Gesellschaft. Der Architekturwettbewerb für das „Fraunhofer-Center for Next Generation High Performance Data Analytics and Computing“, kurz NG-HPDAC, ist entschieden. Den ersten Preis erhielt Henn Architekten aus München.
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