Chronische Depression besser behandeln: Teilnehmende für bundesweite Therapiestudie gesucht
Etwa jeder dritte Mensch mit einer Depression entwickelt einen chronischen Krankheitsverlauf. Viele Betroffene haben bereits mehrere Therapien durchlaufen, ohne dass sich ihre Beschwerden dauerhaft bessern. Um die Behandlung dieser Erkrankung weiter zu verbessern, beteiligen sich das Universitätsklinikum Bonn (UKB) gemeinsam mit der Universität Bonn an der bundesweiten Studie ChangePDD. Für die letzte Phase der Studie werden am UKB noch Teilnehmende gesucht. Sie profitieren von einem intensiven psychotherapeutischen Behandlungsprogramm und einer engmaschigen Betreuung – und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Forschung. 
Schaltzentrale zur Herzreparatur entdeckt
Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben einen bislang unbekannten Signalweg im Immunsystem entdeckt, der neugeborenen Herzzellen hilft, nach Verletzungen zu überleben und sich zu regenerieren. Die Ergebnisse könnten langfristig neue Therapieansätze eröffnen, um geschädigte Herzen nach einem Herzinfarkt oder bei chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reparieren. Die Studie ist jetzt im Fachjournal Cell Communication and Signaling (Springer Nature) erschienen. 
Universität Bonn behauptet Spitzenplatz im Shanghai-Ranking 2026
Die Universität Bonn zählt auch 2026 zu den forschungsstärksten Universitäten Deutschlands und Europas. Im gerade veröffentlichten Academic Ranking of World Universities (ARWU), besser bekannt als Shanghai-Ranking, belegt sie erneut Platz 4 in Deutschland und Platz 11 innerhalb der Europäischen Union. Im weltweiten Vergleich erreicht Deutschlands erfolgreichste Exzellenzuniversität Rang 69 und gehört damit weiterhin zu den besten 100 Universitäten der Welt.
Dürren und Überflutungen laufen besonders schlecht
Spektakuläre Bilder, viele menschliche Opfer und starke persönliche Verbindungen: Diese drei Faktoren machen es wahrscheinlicher, dass die Medien in einem Land über eine Naturkatastrophe in einem anderen Land berichten. Das zeigt eine Studie der Universität Bonn, der University of Warwick und des Imperial College London, die nun in der Zeitschrift „Nature Human Behaviour“ erschienen ist. Die Daten zeigen auch, dass Dürren und Überflutungen - zwei der wichtigsten Effekte des Klimawandels - besonders schlecht laufen. Das könnte eine Erklärung sein, warum viele Menschen die Auswirkungen des Treibhauseffekts noch immer unterschätzen.
Minister der Finanzen Dr. Optendrenk zu Gast an der Universität Bonn
Nordrhein-Westfalens Minister der Finanzen, Dr. Marcus Optendrenk, hat die Universität Bonn besucht. Nach einem Gespräch mit Rektor Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Michael Hoch informierte sich der Minister auf dem Campus Poppelsdorf über aktuelle Forschungsansätze für eine nachhaltige Landwirtschaft und Bioökonomie sowie über laufende Baumaßnahmen des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW. Zum Auftakt empfing Rektor Hoch den Minister im Rektorat der Universität. Dort tauschten sie sich über aktuelle Themen und die Entwicklung der Universität Bonn aus, die kürzlich als Exzellenzuniversität bestätigt wurde und mit acht geförderten Exzellenzclustern auch weiterhin die erfolgreichste deutsche Hochschule im Exzellenzwettbewerb ist.
Chemische Fingerabdrücke enthüllen Vergangenheit massereicher Sterne
Viele massereiche Sterne waren einst Teil von Doppelsternsystemen, doch ihre spannende Vergangenheit war bisher oft nicht mehr nachvollziehbar. Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Astrophysik und der Universität Bonn hat nun eine Methode entwickelt, um Sterne zu identifizieren, die einst Masse von einem Begleitstern aufgenommen haben. Diese Sterne erscheinen heute als Einzelobjekte, tragen aber die chemischen Spuren ihrer Vergangenheit als Doppelstern. Mithilfe eines einzigartigen „chemischen Fingerabdrucks“, der unabhängig von spezifischen Evolutionsmodellen ist, konnten die Forschenden die Doppelstern-Geschichte massereicher Sterne rekonstruieren. Die Methode hat bereits den gut untersuchten Stern γ Columbae als ehemaligen Massegewinner neu klassifiziert und damit lang gehegte Annahmen über seinen Ursprung infrage gestellt. Zudem hat sie neue Einblicke in die Entwicklung des Vorläufer der Supernova SN 1987A geliefert. Die Ergebnisse sind nun in dem Journal „Nature Astronomy“ erschienen.
Gute Nachrichten, falsche Erwartungen? Wie Menschen Renditechancen am Aktienmarkt einschätzen
Nicht nur Privatanleger, sondern auch Finanzprofis schätzen die Renditechancen am Aktienmarkt oft anders ein, als es gängige finanzökonomische Modelle vorhersagen. Das zeigt eine Studie unter Beteiligung des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und zu Köln. Dahinter stehen unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie Unternehmensnachrichten in Aktienkurse einfließen und was sie für zukünftige Renditen bedeuten. Die Studie wurde unter dem Titel „Mental Models of the Stock Market“ im renommierten Fachjournal The Quarterly Journal of Economics veröffentlicht.
Den Maler des Bildes "Oude Kerk" herausfinden
Das unter dem Titel "Delfter Innenansicht" bekannte Gemälde ist tatsächlich das Bild "Oude Kerk" und zeigt eine Kirche in Haarlem. Soweit konnten Bonner Studierende der Kunstgeschichte Fragen zu einem Gemälde klären, das seit vielen Jahren im Besitz der Universität ist. Um dessen Herkunft auch vollständig zu klären, hoffen die Studierenden und ihre Professorin jetzt auf das Wissen der Bevölkerung: Wer weiß etwas zu diesem Bild? Sachdienliche Hinweise erbeten an Juniorprofessorin Dr. Lucy Wasensteiner im Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn.
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