Gutachten "Umwelt prägt Sicherheit" erschienen
Globale Umweltveränderungen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung sind nicht nur ökologische Herausforderungen. Sie berühren auch Fragen von Sicherheit, gesellschaftlicher Stabilität und internationalem Frieden. Zu diesem Ergebnis kommt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in seinem neuen Teilgutachten „Umwelt prägt Sicherheit“, das jetz als erstes Kapitel des Hauptgutachtens „Sicherheit – nachhaltig und integriert“ veröffentlicht worden ist. Federführend am Verfassen beteiligt war Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge, Professorin an der Universität Bonn und Direktorin des German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
AI26 – The Lamarr Conference
Auf der AI26 – The Lamarr Conference diskutieren am 7. und 8. Juli 2026 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, wie aktuelle KI-Forschung den Weg in Innovation, Anwendung und gesellschaftliche Wirkung findet. Kann Deutschland seine KI-Forschung in technologische Souveränität, wirtschaftliche Wertschöpfung und gesellschaftlichen Nutzen übersetzen? Interaktive Diskussionsformate, Panels und Workshops eröffnen direkten Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik.
Gut durch heiße Tage: Tipps für Studium, Arbeit und Alltag
Hohe Temperaturen belasten Herz, Kreislauf, Konzentration und Schlaf. Expert*innen des Universitätsklinikums Bonn geben Hinweise, wie Universitätsangehörige sich an heißen Tagen schützen können.
Die Wächter der Antikörperantwort im Fokus
Damit das Immunsystem Krankheitserreger wirksam bekämpfen kann, müssen Antikörperreaktionen präzise gesteuert werden. Eine Schlüsselrolle spielen dabei sogenannte follikuläre regulatorische T-Zellen (Tfr-Zellen), die überschießende Immunreaktionen begrenzen und zur Aufrechterhaltung der Immuntoleranz beitragen. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben nun ein robustes Laborverfahren entwickelt, mit dem sich Tfr-Zellen aus Vorläuferzellen gewinnen und gezielt untersuchen lassen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Cellular & Molecular Immunology veröffentlicht.
Forschung zum Anfassen: Jugendliche erkunden die Landwirtschaft der Zukunft
Wie können wir eine wachsende Weltbevölkerung ernähren? Und welche Rolle spielen neue Technologien bei der Gestaltung nachhaltiger Ernährungssysteme? Um Schülerinnen und Schülern innovative Ansätze in der Landwirtschaft näherzubringen, hat der Exzellenzcluster PhenoRob der Universität Bonn eine Schulklasse auf den Campus Klein-Altendorf empfangen. Einen Vormittag lang erhielten die Jugendlichen Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und lernten, wie Roboter, Drohnen und digitale Technologien die Landwirtschaft verändern.
Uni Bonn stärkt Geschlechtergerechtigkeit durch Forschung und Engagement
Am vergangenen Freitag, 19. Juni 2026 wurden die diesjährigen Preisträger*innen des Gender Studies Preises und des Maria von Linden-Gleichstellungspreises ausgezeichnet. Damit würdigt das Gleichstellungsbüro der Universität Bonn jährlich herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen aus den Gender Studies sowie beispielhaftes Engagement für Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit.
Matthew Smith erhält ERC Advanced Grant
Digitale Technologien und Sicherheitsgesetze prägen den Alltag von Millionen Menschen. Unvorsichtiger oder missbräuchlicher Einsatz können dabei Grundrechte einschränken, Hass und Missbrauch im Netz unzureichend eindämmen oder neue technische Risiken schaffen. Um Lösungen für diese ethisch-technischen Konflikte zu entwickeln, erhält Prof. Dr. Matthew Smith, Informatiker an der Universität Bonn und dem Fraunhofer FKIE, einen begehrten Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Die Europäische Union stellt für die nächsten fünf Jahre insgesamt rund 2,5 Millionen Euro für sein Projekt bereit.
Die Göttin Selket schützt das Gedärm
Fünf Objekte, über zweitausend Jahre alt, übergibt der Kölner Michael Lange an das Ägyptische Museum der Universität Bonn. Über mehrere Stationen hinweg waren historisch interessante Objekte in die Familie und seine Hände gelangt, zuletzt über den Nachlass seines Vaters. Darunter befanden sich vor allem Werke weniger bekannter Künstler des 20. Jahrhunderts und auch jene fünf originalen Artefakte, die jetzt dem Ägyptischen Museum als Schenkung übergeben werden. Die Herkunft ist noch ungeklärt, weshalb das Ägyptische Museum hier eine Herausforderung für die Forschung sieht. Jetzt schon ist klar, dass ein Kanopenkrug, der einst mumifizierte innere Organe eines Menschen enthielt, die Sammlung des Ägyptischen Museums inhaltlich bedeutend ergänzt.