TRA Life and Health

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Die TRA Life and Health bietet den Raum, um fächerübergreifend ein tieferes Verständnis des Lebens zu gewinnen - von den kleinsten Molekülen bis hin zum Zusammenspiel verschiedener Organismen in ökologischen Systemen. Dafür entwickeln die Wissenschaftler*innen aus Medizin, Lebenswissenschaften, Pharmazie, Ernährungsforschung, Mathematik und Informatik unter anderem Organoide, um einzelne Krankheitsbilder zu verstehen, und forschen an der Schnittstelle aus Neurowissenschaften und Künstlicher Intelligenz.

Forschung

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 Technologien

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Neuigkeiten aus der TRA

Meldungen

Malaria schädigt Fresszellen in der Milz dauerhaft
Makrophagen, die im Knochenmark gebildet werden, können die Funktion embryonaler Fresszellen nur bedingt übernehmen. Das zeigt eine Studie der Universität Bonn und des Peter Doherty Institute for Infection and Immunity an der University of Melbourne. Die Forschenden haben nachgewiesen, dass eine Malaria-Infektion residente CD163-Makrophagen in der Milz dauerhaft schädigt, die für die Reinigung des Blutes und das Recyceln von Eisen zuständig sind und darüber hinaus mit weiteren Zellen der Immunabwehr kommunizieren. Die Ergebnisse könnten nicht nur für wirksamere Malaria-Impfungen interessant sein, sondern auch für die Entwicklung von Medikamenten und Therapien gegen andere Infektionskrankheiten. Das Paper wird im Wissenschaftsjournal „Immunity“ veröffentlicht; es ist bereits vorab online zugänglich.
Core2Edge: Wie Tumorzellen das Gehirn erobern
Das Glioblastom ist ein aggressiver Hirntumor, der weit in das umliegende Hirngewebe einwächst. Auch nach der Operation bleiben deshalb Tumorzellen im Gehirn zurück und der Tumor tritt erneut auf. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben mit Core2Edge ein vollständig auf menschlichem Gewebe basierendes Modell entwickelt, das diese schwer zugänglichen Randbereiche des Tumors realitätsnah abbildet. Damit lässt sich die Invasionsfront untersuchen und neue Wirkstoffkandidaten lassen sich direkt an humanem Gewebe testen - und das ohne Tierversuche. Die Arbeit der Brain Tumor Translational Research Group wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Protocols veröffentlicht. 
KI-Modell verbessert Vorhersage von Verletzungen im Frauen-Spitzenfußball
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) und der Universität Bonn und mit Beteiligung des Barça Innovation Hub (BIHUB), der medizinischen Abteilung des FC Barcelona und des Unternehmens Made of Genes hat einen computergestützten Ansatz entwickelt, der die Vorhersage von Verletzungen im Frauen-Spitzenfußball verbessert. Die in „npj Digital Medicine“ veröffentlichte Studie kombiniert künstliche Intelligenz, Überlebensanalyse, statistische Kalibrierung und Entscheidungstheorie, um die Risikovorhersage in ein nützliches Instrument für die klinische und sportliche Praxis zu verwandeln.
Krafttraining aktiviert Muskelreparatur
Ein Forschungsteam der Universitäten Hildesheim, Bonn und Freiburg hat entschlüsselt, wie Muskeln auf Krafttraining reagieren. Die Befunde helfen, Trainingsprogramme für Athlet*innen und Patient*innen zu verbessern und einem Muskelverlust im Alter entgegenzuwirken. Krafttraining gilt als unerlässlich für die Aufrechterhaltung der Muskulatur. Selbst für ältere Menschen empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation moderates Krafttraining an mindestens zwei Tagen pro Woche. Dies wirke dem Verlust der Muskelkraft entgegen. Die neue Studie wird in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Nature Communications“ vorgestellt.

Highlights und Ankündigungen

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Wer sind unsere Mitglieder und woran forschen sie?

Unsere Mitglieder sind Professor*innen und Gruppenleiter*innen der Universität Bonn und kooperierender Bonner Einrichtungen aus Medizin, Lebenswissenschaften, Pharmazie, Ernährungsforschung, Mathematik, Informatik und weiteren Bereichen.

Meet our Researchers

Inter- und Transdisziplinäre Forschung wird an der Universität Bonn gelebt und über die Grenzen der Fakultäten hinweg vorangetrieben. Die Gesichter der TRA Life and Health sind unser Hertz Chair, unsere Argelander Professorinnen und die zahlreichen engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie zum Beispiel die Mitglieder unseres Lenkungsausschusses.  

Kontakt

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Meike Brömer

TRA-Managerin | Stabsstelle für strategische Entwicklung und Qualitätssicherung

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Transdisziplinäre Forschungsbereiche

Innovationsräume in Forschung und Lehre – das sind die sechs Transdisziplinären Forschungsbereiche der Universität Bonn. 

Exzellenzuniversität

Seit Sommer 2019 sind wir eine von elf deutschen Exzellenzuniversitäten. Lesen Sie mehr über unser Forschungsprofil und unser Zukunftskonzept.

Forschungsförderung

Das Dezernat Forschung und Transfer der Universität Bonn unterstützt Sie bei allen Fragen rund um Ihr Drittmittelprojekt.

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