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Innovation und Technologie für eine nachhaltige Zukunft

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UBo_18_92_Broschüre Antrag Exzellenzuniversität_Icon Sustainable Futures.jpgNachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen so zu nutzen, dass heutige Bedürfnisse gedeckt werden, ohne die zukünftiger Generationen zu vernachlässigen oder gar zu missachten. Das wirft viele Fragen in ganz unterschiedlichen Bereichen auf. Armut, Hunger, Nahrungsmittelsicherheit, Demographischer Wandel, Gesundheit, Umweltschutz, Klimawandel und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen stellen uns vor Probleme.

Die Universität Bonn erforscht technische und soziale Innovationen, die nötig sind, um den Erfolg der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN) zu gewährleisten. Lösungsorientiert und transdisziplinär, aber auch durch Grundlagenforschung bringt sich die Universität Bonn im Bereich der Nachhaltigkeit ein.

Eines der 17 Ziele der UN-Agenda ist es, Hunger zu bekämpfen sowie nachhaltige Landnutzung und die Landwirtschaft zu verbessern. Eine der großen Herausforderungen besteht darin, die Pflanzenproduktion, trotz begrenzter Nutzflächen zu erhöhen und den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Die Wissenschaft hilft bei der Güterabwägung zwischen Armutsbekämpfung und Umwelteinflüssen durch Wachstum oder im Spannungsfeld zwischen Nahrungsmittelsicherheit und nachhaltiger Landnutzung. Um das zu erreichen, forscht die Universität Bonn in dem Exzellenzcluster "PhenoRob" an Methoden und Technologien, um Pflanzenwachstum zu berechnen, zu analysieren und gezielt zu behandeln. Dafür werden Felder zunächst aus der Luft überwacht. Computer verarbeiten die Bilddaten so, dass Roboter, wenn nötig, automatisch und gezielt einzelne Pflanzen behandeln können. Dies könnte dabei helfen Landwirtschaft effizienter machen und den Einsatz von chemischen Hilfsmitteln zu vermeiden.

Andere Forscherinnen und Forscher befassen sich unter anderem mit dem Umwelt-Monitoring, institutionellen Innovationen, um soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit im Bereich der Wasser-Land-Nutzung und dem Waldschutz zu gewährleisten, der Entwicklung biologischer Materialien, der Entwicklung einer nachhaltigen Bio-Ökonomie, den Einfluss von Nahrung auf kognitive Fähigkeiten und Gesundheit sowie Ursachen von Migration und den damit einhergehenden Konsequenzen für regionale Wirtschaft.

Die Universität profitiert jedoch nicht nur von der Expertise aus den Fakultäten, sondern auch von ihren starken Netzwerken. Zu nennen wären da das Zentrum für Entwicklungsforschung oder die Beteilung an internationalen Forschungseinrichtungen wie dem Sustainable Development Solutions Network oder der Green Growth Knowledge Platform. Eine weitere Stärke ist die Kooperation mit der Universität der Vereinten Nationen und anderen Organen der UN. Das Forschungsprofil der Universität Bonn deckt sich mit den Nachhaltigkeitszielen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und den Empfehlungen des Hightech Forums, das sich vor allem mit Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum konzentriert und in der Bio-Ökonomie vielversprechende Innovation sieht.

Internationales Doktorandenprogramm am Zentrum für Entwicklungsforschung

"Wir alle haben das Ziel, eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten." Dr. Günther Manske, akademischer Koordinator. Erfahren Sie mehr über das Doktorandenprogramm.

Gestatten Poornima Thapa, Doktorandin am ZEF

"In meiner Forschung konzentriere ich mich auf den Alltag von Frauen. Der wird im Entwicklungsdiskurs oft übersehen oder vernachlässigt."

Gestatten Oliver Kirui, Post-Doc am ZEF

"Durch meine Forschung kann ich zu einem nachhaltigen Wachstum der Landwirtschaft und zur Ernährungssicherheit in Afrika und Indien beitragen."

Nachhaltigkeit: die Bedeutung der Sustainable Development Goals

Prof. Dr. Joachim von Braun, Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), erläutert hier die Bedeutung der weltweiten Nachhaltigkeitsziele für die globale Entwicklung.

Forschungsprojekte

EXC 2070 - PhenoRob - Robotik und Phänotypisierung für Nachhaltige Nutzpflanzenproduktion

SFB/TR 228 - Zukunft im ländlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation

GRK 2064 - Wassernutzungseffizienz und Trockenstressreaktionen: Von Arabidopsis zu Gerste

FOR 2589 - Zeitnahe Niederschlagsschätzung und -vorhersage

FOR 2535 - Anticipating Human Behaviour

SPP 2115 - Synergie von Polarimetrischen Radarbeobachtungen und Atmosphärenmodellierung (PROM) - Verschmelzung von Radarpolarimetrie und numerischer Atmosphärenmodellierung für ein verbessertes Verständnis von Wolken- und Niederschlagsprozessen

BMBF: WASCAL - West African Science Service Center on Climate Change and Adapted Land Use (Kompetenzzentrum)

BMBF: GlobE - Wetlands in East Africa: Reconciling future food production with environmental protection

BMBF: BiomassWeb - Improving food security in Africa through increased system productivity of biomass-based value webs

BMBF: Soil3 - Sustainable Subsoil Management

BMBF: NACHWUCHS - Nachhaltiges AgriUrbanes ZusammenWachsen

BMBF: NamTip

MACSUR - Modelling European Agriculture with Climate Change for Food Security

SUSFANS - Metrics, Models and Foresight for European SUStainable Food And Nutrition Security

SUSTAg - Assessing options for the SUSTainable intensification of Agriculture for integrated production of food and non-food products at different scales

BLE (BMLE): VITAPALM - Improving nutritional quality and stability of palm oil produced by African smallholders to fulfil African consumers

Kontakt

Prof. Dr. Joachim von Braun
Zentrum für Entwicklungsforschung

Prof. Dr. Jan Börner
Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik

TRA-Managerin
Dez. 7 Forschung und Transfer

Abt. 7.1 Forschungsförderung

E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

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