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Steuererklärungen und abzuführende Steuern

Seit dem Kalenderjahr 2010 werden die Betriebe gewerblicher Art (BgA) auf Ebene der Fakultät geführt. Dies ist eine Vorgabe des Finanzamtes. Um eine gerechte steuerliche Belastung der einzelnen Projektleitern zu gewährleisten, gilt die folgende Verfahrensweise:
 
Jeder Projektleiter wird so behandelt, als hätte er einen eigenständigen BgA. Wie unten beschrieben, wird für jeden Projektleiter der Jahresgewinn oder Jahresverlust ermittelt. Dieser Jahresgewinn bzw. Jahresverlust stellt dann die Grundlage für die Berechnung der Steuer dar. Erwirtschaftet ein Projektleiter in einem Jahr einen Verlust, wird dieser in das nächste Jahr übertragen und mit einem eventuellen Gewinn verrechnet, bis der vorgetragene Verlust aufgebraucht ist. Hat ein Projektleiter in einem Jahr einen Gewinn erwirtschaftet, wird ihm ein anteilsmäßiger Freibetrag angerechnet.
 
Dies bedeutet, dass innerhalb des „Fakultäts-BgA“ alle Projektleiter mit ihren steuerpflichtigen Projekten als ein BgA dargestellt werden müssen. Im ersten Schritt werden alle steuerpflichtigen Projekte des Projektleiters wie ein eigenständiger BgA zusammengefasst. Es wird also der Gewinn / Verlust pro Projektleiter ermittelt. Im zweiten Schritt werden dann die einzelnen Projektleiter mit ihren Projekten zu dem BgA der Fakultät konsolidiert, um den Gewinn bzw. Verlust der Fakultät zu ermitteln.

 
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