Forschen und Lehren mit den besten Köpfen

Forschung und Lehre an der Universität Bonn

Die Universität Bonn ist eine von elf deutschen Exzellenzuniversitäten, die einzige Universität mit sechs Exzellenzclustern - ab Januar 2026, acht Cluster. Das breite Fächerspektrum in sieben Fakultäten reicht von den Agrarwissenschaften bis zur Zahnmedizin. Neben starken Disziplinen bilden sechs fakultäts- und fächerübergreifende „Transdisziplinäre Forschungsbereiche“ (Transdisciplinary Research Areas, TRAs) zudem Explorations- und Innovationsräume, in denen zentrale wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Herausforderungen adressiert werden. 

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Volker Lannert/Uni Bonn

Transdisziplinäres Forschungsprofil

Unsere sechs Transdisziplinären Forschungsbereiche (Transdisciplinary Research Areas, TRAs) bilden das Zentrum des Forschungsprofils unserer Exzellenzuniversität. Sechs Exzellenzcluster, unzählige Verbundprojekte und ausgezeichnete Wissenschaftler*innen stärken unser Profil. 

Frau Professor Margherita Disertori vom Hausdorf Center for Mathematics hält eine Mathematikvorlesung vor Studierenden.
© Volker Lannert/Uni Bonn

Lehrprofil

Wir verfolgen das Ziel, junge Menschen für die Wissenschaften zu begeistern und sie in der Weiterentwicklung ihrer individuellen fachlichen Potenziale sowie ihrer Persönlichkeit bestmöglich zu fördern. Die gesamtuniversitäre Ausrichtung von Studium und Lehre folgt dabei zehn Maximen.

Wissenschaftler im Hofgarten
© Volker Lannert/Uni Bonn

Forschende und Lehrende

Die Universität gestaltet aktiv die Gelingensbedingungen für erfolgreiche Forschung und gute Lehre. Unsere proaktiven Services reichen von der Antragsberatung für Drittmittelprojekte und deren Abwicklung über Formate didaktischer Weiterqualifizierung bis zur Förderung internationalen Austauschs.

Angebote Forschende und Lehrende
© Ulrike E. Klopp/Uni Bonn

Promovierende und Postdocs

Wir möchten unseren Nachwuchstalenten Raum für ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit bieten und sie darin unterstützen, ihre Ziele innerhalb und außerhalb der Wissenschaft zu erreichen. Mit dem Argelander Programm für Early-Career Researchers bieten wir Orientierung, überfachliche Qualifizierung und Förderung. 

Transfer enaCOM
© Volker Lannert/Uni Bonn

Wissens- und Technologietransfer

Durch Wissenstransfer stellen wir sicher, dass unsere Forschung verschiedene Sektoren erreicht und diesen zugutekommt, während unsere Technologietransferbemühungen dazu beitragen, innovative Ideen in die Praxis umzusetzen. Unsere Outreach-Programme beziehen die Gemeinschaft ein, um Erkenntnisse auszutauschen und positive Veränderungen voranzutreiben.

Forschung und Lehre - 2
© Frommann/Uni Bonn

Qualitätssicherung

Wissenschaftliche Integrität und die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Lehr-Lernbedingungen bilden Kernanliegen unseres Handelns. Informieren Sie sich über unsere Maßnahmen zur Qualitätssicherung, unsere Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis sowie Ihre Ansprechpersonen. 

Neues aus Forschung und Lehre
Lichtgase zeigen kritisches Verhalten
FORSCHUNGSTICKER: Ein Forschungsteam der Universitäten Bonn und Heidelberg sowie der UNAM (Mexiko) untersuchte das kritische Verhalten von Lichtteilchen (Photonen) nahe eines Phasenübergangs. 
Wenn der Roboter im Gewächshaus aufs Wort hört
In den Gewächshäusern der Zukunft werden Menschen vermehrt mit Roboter arbeiten. Damit diese Vision Wirklichkeit wird, forscht ein Team um Prof. Dr. Maren Bennewitz von der Universität Bonn gemeinsam mit Partnern aus Taiwan auf Basis von Künstlicher Intelligenz an den Grundlagen. Im Projekt „Learning Expert-Guided Crop Intervention through Human-in-the-Loop LLM Robotics“ - kurz AgriLoop - erforschen die Gruppen aus beiden Ländern, wie Gewächshausroboter künftig durch natürlichsprachliche Interaktion enger mit landwirtschaftlichen Fachleuten zusammenarbeiten können. Das Vorhaben wird auf deutscher Seite durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit einer Fördersumme von 463.000 Euro für die Bonner Forschung unterstützt. AgriLoop ist ein Partnerprojekt des Exzellenzclusters PhenoRob und im Transdisziplinären Forschungsbereich Sustainable Futures angesiedelt.
StadtLandMitmachbus der Universität Bonn macht Station in Adenau
Wie sieht die Medizin der Zukunft aus? Antworten auf diese Frage gibt das Wissenschaftsjahr 2026, das das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ausgelobt hat. Mit dessen Förderung tourt derzeit die Universität Bonn mit dem „StadtLandMitmachbus“ durch ländliche Regionen in Rheinland. Am Sonntag, 30. August 2026, von 12 bis 17 Uhr macht das Wissenschaftsmobil Stopp beim Heimatfest in Adenau. Dort ist es beim verkaufsoffenen Sonntag zu sehen. Standort ist der Marktplatz, Hauptstraße, 53518 Adenau.
Dürren und Überflutungen laufen besonders schlecht
Spektakuläre Bilder, viele menschliche Opfer und starke persönliche Verbindungen: Diese drei Faktoren machen es wahrscheinlicher, dass die Medien in einem Land über eine Naturkatastrophe in einem anderen Land berichten. Das zeigt eine Studie der Universität Bonn, der University of Warwick und des Imperial College London, die nun in der Zeitschrift „Nature Human Behaviour“ erschienen ist. Die Daten zeigen auch, dass Dürren und Überflutungen - zwei der wichtigsten Effekte des Klimawandels - besonders schlecht laufen. Das könnte eine Erklärung sein, warum viele Menschen die Auswirkungen des Treibhauseffekts noch immer unterschätzen.

"Hypothese"-Podcast der Uni Bonn

Jeden zweiten Donnerstag stellen sich renommierte Gäste einer zugespitzten Hypothese zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. 

User sind das größte IT-Risiko!?
Phishing-Mails, gefälschte Online-Shops und gestohlene Passwörter verursachen jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Viele Cyberangriffe zielen dabei nicht auf technische Schwachstellen, sondern auf menschliches Verhalten. In der neuen Folge des Hypothese-Podcasts der Universität Bonn diskutiert Dr. Matthias Wübbeling vom Institut für Informatik mit Moderator Denis Nasser die Hypothese: „User sind das größte IT-Risiko!?“
Proteste funktionieren nicht ohne Videoaktivismus!?
Wie beeinflussen politische Videos auf Social Media öffentliche Diskurse und Meinungen? Wie können sich Video-Aktivist:innen gegen die Macht hegemonialer Diskurse und autoritärer Propaganda behaupten? Solche Fragen untersuchte Prof. Dr. Britta Hartmann von der Universität Bonn zusammen mit zwei Kollegen und veröffentlichte die Ergebnisse in dem Buch „Understanding Video Activism on Social Media“. In der neuen Folge des Hypothese-Podcasts diskutiert Britta Hartmann mit Moderator Denis Nasser die These „Proteste funktionieren nicht ohne Videoaktivismus“.
Anarchie bestimmt die internationalen Beziehungen!?
Das Seufzen und Klagen über das Ende der regelbasierten Weltordnung ist nicht zu überhören und weit verbreitet. Rechtsexpertinnen und Volkswirte, Politikerinnen und Militärs, nicht zuletzt Lobbyisten und NGO-Vertreterinnen, sie alle leiden am Ende der alten Weltordnung, wie sie sich seit Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1945 entwickelt haben soll. Dr. Hendrik Ohnesorge stellt diese Gedankenführung vom Kopf auf die Füße – und erklärt, dass es strukturell nie anders war.
Mindsets sind unsere Fesseln!?
Wie wir die Welt sehen, hängt von unserer inneren „mentalen Brille“, unseren Mindsets, ab. Sie beeinflussen, welche Informationen wir wahrnehmen, wie wir sie einordnen und wie wir handeln. Wirksam werden Mindsets auch dort, wo gesellschaftliche Erwartungen und Normen tief verankert sind – etwa bei Geschlechterrollen. In der neuen Folge des Hypothese-Podcasts diskutiert Dr. Lisa Hoffmann mit Moderator Denis Nasser die These „Mindsets sind unsere Fesseln!?“.

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Exzellenzcluster

200+

Studienfächer

699

Professor*innen

Unser Forschungsprofil

Das Forschungsprofil unserer Exzellenzuniversität wird durch sechs transdisziplinäre Forschungsschwerpunkte (Transdisciplinary Research Areas, TRAs) definiert, in deren Zentrum jeweils mindestens eines unserer Exzellenzcluster angesiedelt ist. Die TRAs richten unsere Forschung auf zentrale wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Zukunftsthemen aus. Grundlage unseres Forschungsprofils sind von jeher herausragende Wissenschaftler*innen, starke Disziplinen und eine kooperative Forschungskultur. 

Transdisziplinäre Forschungsbereiche

Innovationsräume in Forschung und Lehre – das sind die sechs Transdisziplinären Forschungsbereiche (Transdisciplinary Research Areas, TRAs) der Universität Bonn.

Exzellenzstrategie

"We invest in people. We foster networks. We create impact" - Unsere Strategie für Exzellenz in Forschung und Lehre.

Exzellenzcluster

Die Universität Bonn hat sechs Exzellenzcluster - ab Januar 2026 acht, mehr als jede andere Hochschule in Deutschland.

Nachwuchsförderung

Wir fördern frühe wissenschaftliche Unabhängigkeit durch zahlreiche Unterstützungsangebote für Promovierende und Postdocs.

Vernetzte Forschung

Innovative Spitzenforschung in zahlreichen nationalen und internationalen Kooperationen und Verbundprojekten zeichnet uns aus.

Herausragende Forscher*innen

Die herausragende Forschungsstärke unserer  Wissenschaftler*innen wird durch zahlreiche Auszeichnungen belegt. 

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