Lebenszeichen: Moralische Entscheidungen in tragischen Situationen

Die Corona-Pandemie wirft vielfältige ethische Fragen auf. Aus schwer betroffenen Ländern wissen wir, dass ärztliches Personal immer wieder entscheiden muss, wer die verfügbaren medizinischen Ressourcen (etwa Beatmungsgeräte) erhält, wenn sie nicht für alle ausreichen. In der Medizin und in der Ethik sind solche Dilemmata seit langem bekannt, erklärt Prof. Dr. Bert Heinrichs vom Institut für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn in dieser Folge der "Lebenszeichen".

Lebenszeichen aus Frankreich: "Die größte Einschränkung ist die Ausgangssperre"

Viele Bonner Studierende befinden sich derzeit im Rahmen von Austausch- und Stipendienprogrammen im Ausland oder mussten dieses aufgrund des Coronavirus unterbrechen, frühzeitig beenden oder konnten es gar nicht erst antreten. Im Rahmen der Serie „Lebenszeichen – Wir bleiben im Gespräch!“ kommen insbesondere diejenigen zu Wort, die unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind. Unsere "Outgoings" und "Incomings" berichten uns von ihrem Alltag im In- und Ausland und wie sie mit der jetzigen Situation umgehen. Sie geben für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen wertvolle Tipps gegen die Langeweile und Empfehlungen für alle, die ebenfalls irgendwo "gestrandet" sind.

Solidarität über Fächergrenzen hinweg: Lebenszeichen aus der vorklinischen Lehre

Große Sorgen machten sich die Lehrenden der Medizin-Vorklinik wegen des digitalen Semesterstarts. Wenn es nicht gelänge, ihre Lehrangebote umzustellen, drohte ein „Loch“ in der Medizinerausbildung. Wie der Fachbereich „die Kurve gekriegt“ und was er dabei erlebt und gelernt hat, berichtet Biochemiker Prof. Dr. Ulrich Schweizer in unserer Serie „Lebenszeichen“.

Parforceritt durch die Mundart

Dialekte sind auf dem Rückzug. Von Generation zu Generation gehen Kenntnisse verloren. Es gibt nur noch wenige Menschen, die neben dem Standarddeutschen ihre Mundart wie eine Zweitsprache beherrschen. Sie sind bei Linguisten der Germanistik an der Universität Bonn begehrt, die im Projekt „Dialektatlas Mittleres Westdeutschland“ mitarbeiten. Ein Ortstermin.

Lebenszeichen: Das universelle Bedürfnis nach Toilettenpapier

Wie war das eigentlich damals? hat der Japanologe Prof. Dr. Reinhard Zöllner vom Institut für Orient- und Asienwissenschaften seine 101-jährige Mutter gefragt. In diesem Beitrag der Reihe "Lebenszeichen" erklärt er, warum die Japaner immer einen Vorrat an Mund-Nase-Masken haben und dort schon 1973 einmal Toilettenpapier gehortet wurde.

Examensvorbereitung: Juristen schalten auf Online-Betrieb um

Das weitreichende Kontaktverbot zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus ist für alle Fachbereiche der Universität Bonn eine echte Herausforderung. Der Fachbereich Rechtswissenschaften meldet nun erste Erfolge bei der Umstellung des Lehrbetriebs in den Online-Modus.

Lebenszeichen: Eine Postkarte aus der Agrarökologie

Coronavirus hin oder her - die Saat muss raus für das neue Forschungsjahr. Agrarökologe Prof. Dr. Thomas Döring vom Exzellenzcluster PhenoRob berichtet in diesem "Lebenszeichen", wie landwirtschaftliche Forschung auch in Zeiten von Social Distancing gelingt. Das mühsame Sortieren von Wurzelproben hat er zum Beispiel im "Home Labor" verlegt.

Lebenszeichen: Über Informationsvisualisierung und die Corona-Pandemie

In der Pandemie kommt der Visualisierungen von Daten auch eine politische Bedeutung zu. Darüber referiert Privatdozent Dr. Christoph Ernst, Medienwissenschaftler an der Universität Bonn, in dieser Folge der "Lebenszeichen".

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