Forschungsprofil der TRA 4 'Individuen, Institutionen und Gesellschaften'

Innerhalb dieses transdisziplinären Forschungsbereiches (Transdisciplinary Research Area, TRA) untersuchen Wissenschaftler*innen die komplexen Beziehungen zwischen Individuen, Institutionen und Gesellschaften. Hieraus entwickeln sie neue Sichtweisen auf Mikrophänomene (z.B. Persönlichkeitsentwicklung, Handlungskompetenzen und Individualisierung) sowie Makrophänomene (z.B. Weltgesellschaft, Globalisierung). Ziel ist es beispielsweise, Schlüsselfaktoren zu identifizieren, die sozialen Zusammenhalt, Chancengleichheit, Effizienz, Ressourcenschutz und die Entwicklung individueller Fähigkeiten im Zusammenhang all dieser Faktoren beeinflussen.

Weitere Informationen zur Struktur der TRA 'Individuen, Institutionen und Gesellschaften'


Professuren in der TRA 4

High Profile Professorships

Die Einrichtung hochkarätiger Professuren ist eine zentrale Maßnahme der Universität Bonn im Rahmen ihrer Exzellenzstrategie. Um die institutionelle Erneuerung und die weitere dynamische Entwicklung unserer Universität sicherzustellen, haben wir Hertz-, Schlegel- und Argelander-Tenure-Track-Professuren eingerichtet, die darauf abzielen, die Transdisziplinären Forschungsbereiche (Transdisciplinary Research Areas, TRAs) sowie die Fakultäten zu stärken. Weitere Informationen zu den einzelnen Programmen finden Sie hier.

Hertz-Professur für 'Life Ethics'

Prof. Dr. med. Christiane Woopen
 
Kontakt: Schaumburg-Lippe-Str. 5-7, 53113 Bonn

Telefon/Phone: +49 (0) 228/73-66 100

E-Mail: chwoopen@uni-bonn.de

Web: Center for Life Ethics

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© erstellt von Reiner Zensen, die Rechte liegen bei Christiane Woopen (04.04.2022)
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© Julia Mink

Argelander-Professur für Umweltökonomik, Nachhaltigkeit und Ungleichheit

Jun.-Prof. Dr. Julia Mink

Kontakt: Lennéstraße 43, 53113 Bonn

Telefon: +49 (0) 228/ 73-9206

E-Mail: jmink@uni-bonn.de

Web: Julia Mink

Argelander-Professur für das Recht der Nachhaltigkeit und ökologischen Transformation

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© ClassicallyPrinted; Quelle: pixabay

Schlegel-Professuren

Telefon/Phone: +49 228 73-7679

E-Mail: martin.kessler@uni-bonn.de

Anschrift: An der Schloßkirche 2-4, 53113 Bonn

Weitere Informationen finden Sie unter:

Telefon/Phone:  +49 (0) 228 73-62160

E-Mail: stosch@uni-bonn.de

Anschrift: Kaiserplatz 7-9, 53113 Bonn

Weitere Informationen finden Sie unter:


Sie wollen selbst transdisziplinär forschen, ein Projekt realisieren oder sich vernetzen? Werden Sie Mitglied unserer TRA!


Unsere Profilbereiche

Um dem breiten Spektrum an Forschungsfragen im Rahmen der TRA ‚Individuals & Societies‘ gerecht zu werden, müssen viele verschiedene Perspektiven eingenommen werden. Wirtschaftliche Fragen überschneiden sich mit rechtlichen, politischen, soziologischen und religiösen Fragestellungen.

Die TRA konzentriert sich derzeit auf die Entwicklung von drei Profilbereichen, welche die Forschungsinteressen unserer Mitglieder in hervorragender Weise bündeln:

Ethik

Der Profilbereich 'Ethik' stellt einen Kernbereich unserer TRA dar und ist zugleich mit seiner hohen Relevanz für verschiedene bereits bestehende Projekte, wie z.B. 'Autonomie und autonome Systeme', 'Digitalisierung, Recht und Wirtschaft' ein wichtiges Querschnittsthema unserer weiteren Profilbereiche. Die Projekte im Profilbereich 'Ethik' adressieren Fragen, die z.B. die öffentliche Gesundheit oder die sozialen Folgen der Corona-Pandemie betreffen. Mit diesem Querschnittsthema soll es gelingen, eine Brücke zwischen den Lebenswissenschaften (Medizin, Philosophie, Theologie, Ethik, Recht etc.) und gesellschaftlichen Kontexten (z.B. Bildung, Kultur, Markt, Politik) zu schlagen.

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© chenspec; Quelle: pixabay

Im Mittelpunkt dieses Profilbereiches wurde 2021 die Hertz-Professur für 'Life Ethics' mit Prof. Dr. med. Christiane Woopen besetzt. Mit ihrer Forschung zu ethisch und rechtlich relevanten Aspekten gesellschaftlicher Probleme und Herausforderungen, die nur unter Einbezug verschiedener Disziplinen aus den Geistes-, Sozial- und Biowissenschaften beantwortet werden können, stellt Christiane Woopen eine Verbindung zwischen den verschiedenen in der TRA vertretenen Forschungsbereichen her. Hierfür wurde das 'Center for Life Ethics' gegründet, dessen Forschungsschwerpunkte auf vier systemisch zusammenwirkende Dynamiken ausgerichtet ist, die Veränderungen in unserer Zeit ganz besonders prägen: die Technisierung, die Ökonomisierung, die Ökologisierung und die Globalisierung unseres Lebens.

Die Expertise des Profilbereiches 'Ethik' wird zudem seit Dezember 2020 durch Prof. Dr. Aimee van Wynsberghe im Rahmen einer Alexander von Humboldt Professur für 'Applied Ethics of Artificial intelligence' ergänzt. Beide Wissenschaftlerinnen arbeiten eng zusammen und gemeinsam mit vielen weiteren Mitglieder unserer TRA am Auf- und Ausbau dieses Profilbereiches.

Projekte im Profilbreich 'Ethik'

Projektleitung
Prof. Dr. Svenja Kranich
Prof. Dr. Daniela Pirazzini
PD Dr. Simone Knewitz

Mitarbeiter*innen

Hanna Bruns (WMA)

Informationen zum Projekt
Die übergeordnete Fragestellung des Forschungsprojekts zielt ab auf ein besseres Verständnis von sich verändernden Machtstrukturen und Hierarchien heutiger Gesellschaften, wobei sowohl das Individuum (z.B. bzgl. Selbstbestimmung, Freiheit des Einzelnen) als auch die Gesellschaft (z.B. bzgl. Fragen der gesellschaftlichen Teilhabe) als auch die Rolle von Institutionen (z.B. bzgl. Diskriminierung) in den Blick genommen werden. Demokratisierung bedeutet in diesem Sinne einen Zuwachs an Teilhabe aller gesellschaftlicher Gruppen ebenso wie eine (vermeintliche) Abflachung von Hierarchien.

Lehrveranstaltungen

Informationen zum Projekt
weitere Informationen folgen noch

Veranstaltungen
Weitere Informationen
  • Call for Papers (Einsendeschluss: 31.07.2020)
    • 1. Platz: Dr. Martin Breuel (Köln): „Lüge, Bullshit, Propaganda? ‚Postfaktische Politik‘ und das Rationalitätspotential der Demokratie‘“
    • 2. Platz: Florian Buchmayer (Bremen): „Das Gerede vom Postfaktischen als diskursive Wende“
    • 3. Platz: Eytan Celik (Bayreuth): „Fake News als Bedrohung für die moderne Gesellschaft – eine kantische Perspektive“
  • Preisfrage 2020-2022 (Einsendeschluss: 31.12.2021): Was ist Wahrheit unter den Bedingungen der Digitalisierung? Eine erkenntnistheoretische Frage im Gespräch mit Hermeneutik, Religionsphilosophie und soziokultureller Phänomenologie
Projektleitung
Prof. Dr. Zed Adams, NSSR

Prof. Dr. Paul Kottman, NSSR

Mitarbeiter*innen
Alex Englander (WMA)

Jan Voosholz (WMA)

Informationen zum Projekt
Das Institute for Philosophy and the New Humanities bringt Hochschulabsolvent*innen der Universität Bonn und der New School für fünftägige Seminare zu dringenden Fragen in der zeitgenössischen Philosophie und anderer Geisteswissenschaften zusammen.

Veranstaltungen Weitere Informationen
Für St. Andrews:
Prof. Dr. Judith Wolfe, St. Andrews Divinity School

Prof. Dr. Christoph Schwöbel, St. Andrews Divinity School

Mitarbeiter*innen
Ji Chen (SHK)

Informationen zum Projekt
In der schottischen Aufklärung werden die Ursprünge der Natur- und der Menschenrechte vermutet, so wie sie sich dann plötzlich im Rahmen der US-amerikanischen Selbständigkeit präsentieren. Institutionen (Verfassung) und Grundrechte werden hier als zwei Seiten einer Medaille gesehen, die sich gegenseitig bedingen. Sowohl der Ursprung der Menschenrechte als auch die schottische Frühaufklärung sind bisher kaum bekannt.

Veranstaltungen
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Weitere Informationen
Projektleitung

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Durner

Mitarbeiter*innen:

Johanna Fink (WHK)

Informationen zum Projekt
Ökologischer Wandel wirft neue soziale Verteilungsfragen auf und erzeugt soziale Verwerfungen und Spannungslagen. Diese Zusammenhänge und Rückkopplungseffekte zu analysieren ist nicht nur eine erkenntnistheoretische Fragestellung, sondern zugleich auch Voraussetzung für die Entwicklung entsprechender Problemlösungsansätze.

Veranstaltungen
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Projektleitung
Mitarbeiter*innen:
Rasmus Wittekind (WHK)

David Renz (SHK)

Informationen zum Projekt
Die „Großen Herausforderungen“, wie die Folgen des Klimawandels, die Frage nach Mobilität und Migration sowie die rasanten Veränderungen der Gesellschaft durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz betreffen alle Menschen. Die Frage nach der angemessenen Wahrnehmung, Beschreibung, und Deutung dieser Phänomenkomplexe ist zentral, denn bereits ihre Semantisierung formiert durch die Nutzung bestimmter Konzepte, Kategorien, Sprachbilder und
Wertungsmuster mögliche Akteur*innen und Handlungsräume. Verschiedene Semantisierungen führen so zu jeweils bestimmten Vorstellungen von Agency und Integrität innerhalb der aufgemachten Zukunftsszenarien. Genau dieses Verhältnis soll im Projekt untersucht werden. Innovativ ist dabei die analytische Verbindung der Begriffe Semantisierung, Agency und Integrität. Diese werden als sich im Wechselverhältnis gegenseitig konstituierend verstanden, wodurch das Prozesshafte des Ringens um eine adäquate Zukunftsbeschreibung herausgearbeitet und konzeptualisiert werden kann.

Veranstaltungen
Lehrveranstaltungen
Projektleitung

Dr. Matthew Ryan Robinson

Mitarbeiter*innen:
Miriam Dorlaß (SHK)

Saskia Held (SHK)

Informationen zum Projekt
Das Projekt 'What Does Theology Do, Actually?' zielt nicht darauf ab, Theologie zu betreiben, sondern zu beobachten, was Theologien in und für die Gemeinschaft tun, in denen sie betrieben werden und Bedeutung haben. Wie wird Theologie als eine Semantik der globalen Gesellschaft verstanden und praktiziert? Welche Art von Problemen lösen Theologien und wie? Diese Fragen werden unter besonderer Berücksichtigung des 'Transkulturellen' verfolgt.

Veranstaltungen
Projektleitung

Prof. Dr. Christiane Woopen

Informationen zum Projekt

Die Think Journeys bringen Studierende und junge Wissenschaftler:innen mit Expert:innen unterschiedlicher Disziplinen zusammen, um neue Ideen für eine ethisch fundierte Gestaltung von Zukünften und Modelle und Handlungsansätze für die Bewältigung der dynamischen Veränderungen und die Gestaltung eines guten, gelingenden Lebens zu entwickeln.

Lehrveranstaltungen


Digitalisierung/KI

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© chenspec; Quelle: pixabay

Prof. Dr. Huw Price, der bis 2020 als Bertrand Russel-Professor für Philosophy an der University of Cambridge tätig war, unterstützt als einer unserer Distinguished Emeritus Professor*innen unseren Profilbereich ‘Digitalisierung/KI’. Er gilt als einer der führenden Wissenschaftsphilosophen der Gegenwart.

Die Expertise dieses Profilbereiches wird zudem seit Dezember 2020 durch Prof. Dr. Aimee van Wynsberghe im Rahmen einer Alexander von Humboldt Professur für ‘Applied Ethics of Artificial intelligence’ ergänzt.

Projekte im Profilbereich 'Digitalisierung/KI'

Projektleitung
Dr. Charlotte Gauvry

Informationen zum Projekt
Ein Zyklus von interdisziplinären Konferenzen, um die philosophischen, politischen und medizinischen (neurologischen und psychiatrischen) Auswirkungen des Einsatzes von KI-Systemen auf die mentale Gesundheit zu erforschen.

Veranstaltungen
Projektleitung

Prof. Dr. Jens Schröter

Mitarbeiter*innen
Fiona Torke (WHF)

Informationen zum Projekt

Die Forschung dieser Projektgruppe zielt auf eine umfassende Revision der Analog/Digital-Unterscheidung ab, indem das komplexe Feld von Operationen des Kontinuierens und Diskretisierens historisch, komparativ und systematisch untersucht wird. Ziel ist, durch die Etablierung des neuen Forschungsfelds der Continuous/Discrete-Studies die Bedeutung heutiger Prozesse der 'Digitalisierung' genauer beschreiben zu können.

Publikationen
  • Ernst, Christoph/Schröter, Jens/Warnke, Martin (2020): »Der Quantencomputer – Ein zukünftiger Gegenstand der Medienwissenschaft?«, in: MEDIENwissenschaft. Rezensionen 02 (Rubrik »Perspektiven«), S. 130-150.
  • Schröter, Jens/Ernst, Christoph/Warnke, Martin (2021): »Quantum Computing and the Analog/Digital Distinction«, forthcoming in Grey Room (in print). Classical Digital Machines, New Analog Computers, or Future Post-Digital Media? Quantum Computing and the History of the Analog/Digital Distinction, Vortrag an der Univ. Luxemburg (Februar 2022)
Projektleitung
Phillip Engelhardt (WHK)

Vincent Rastfeld (SHK)

Informationen zum Projekt
Weitere Informationen folgen.

Veranstaltungen
  • Vorstellung auf der 4. Forschungskonferenz der Philosophischen Fakultät (04.02.2022) 
    Weitere Informationen finden Sie hier.
Projektleitung

Prof. Dr. Adrian Hermann

Mitarbeiter*innen
Yasmina Burezah (WMA)
Leonie Geiger (WHK)

Informationen zum Projekt

Geisteswissenschaftliche Zusammenarbeit in Forschung und Lehre besteht in erster Linie darin, in der Interaktion zwischen den Teilnehmenden anhaltende Momente intellektueller Intensität zu schaffen. In der Auseinandersetzung mit den medialen Konstellationen und dem intellektuellen Potential kollaborativer Online-Kulturen reflektiert das Projekt digitale und analoge Werkzeuge zur Herstellung solcher Intensität im Rahmen des Aufbaus eines 'Collaborative Humanities Research and Teaching Lab'.

Publikationen
  • Hermann, Adrian (Hg.) (2021): Experimente in der digitalen Lehre: Überlegungen und Modelle jenseits einer Defizitperspektive (Publiziert über bonndoc).
Projektleitung
Dr. Ying Huang

Prof. Dr. Maximilian Mayer

Informationen zum Projekt
Die Initiative beschäftigt sich zum einen mit den Wechselwirkungen und Implikationen der Idee digitaler Souveränität und zum anderen mit der zunehmenden Fragmentierung von Cyberspace und Internet Governance.

Veranstaltungen Lehrveranstaltung
Weitere Informationen

Prof. Dr. iur. Daniel Zimmer

Informationen zum Projekt

Der transdisziplinäre Forschungsverbund 'Digitalization, Law and Economics' untersucht Rechts- und Regulierungsfragen im Bereich der Digitalisierung.

Veranstaltungen
Publikationen
  • Zimmer, Daniel (Hg.), Regulierung für Algorithmen und Künstliche Intelligenz. Tagung an der Universität Bonn am 7. und 8. September 2020, Baden-Baden 2021 (Schriften der Wissenschaftlichen Vereinigung für das gesamte Regulierungsrecht; 5).
Projektleitung
Prof. Dr. Zed Adams, NSSR

Prof. Dr. Paul Kottman, NSSR

Mitarbeiter*innen
Alex Englander (WMA)

Jan Voosholz (WMA)

Informationen zum Projekt
Das Institute for Philosophy and the New Humanities bringt Hochschulabsolvent*innen der Universität Bonn und der New School für fünftägige Seminare zu dringenden Fragen in der zeitgenössischen Philosophie und anderer Geisteswissenschaften zusammen.

Veranstaltungen
Weitere Informationen
Projektleitung
Prof. Dr. Huw Price (Cambridge, Dist. Em. Prof. Universität Bonn)
Dr. Stephen Cave (Cambridge)

Kanta Dihal (Cambridge)

Informationen zum Projekt

Das Leverhulme Centre for the Future of Intelligence der Universität Cambridge und das Center for Science and Thought der Universität Bonn beschäftigen aktuell mehrere Postdocs, die jeweils die Hälfte ihrer Zeit in Cambridge und die andere Hälfte in Bonn verbringen und an gemeinsamen Forschungsprojekten arbeiten. Die Programme 'Kinds of Intelligence' (Forschung am Intelligenzbegriff in multidisziplinärer Perspektive) und 'Philosophy and Ethics of AI' (KI-Ethik verknüpft mit Metaethik, Ontologie und Wissenschaftsphilosophie) stehen dabei im Fokus.

Veranstaltungen
Projektleitung

ehem.: Dr. Katharina Kaesling

Mitarbeiter*innen
Marie Bente John (SHK)

Luis Nussbauer (SHK)

Informationen zum Projekt
Das Projekt zielt darauf ab, ethische und rechtswissenschaftliche Grundlagen für die Entwicklung und Regulierung von sog. Recommender Systems (Empfehlungsdiensten) zu bestimmen. Recommender Systems - wie z. B. der Facebook News Feed Algorithmus oder der YouTube Video-Empfehlung Algorithmus - sind Softwaresysteme, die quantifizieren, wie stark das Interesse eines Benutzers an einem Inhalt ist, um dem Benutzer genau die Inhalte zu empfehlen, für die er sich wahrscheinlich am meisten interessiert.

Veranstaltungen
Lehrveranstaltungen Weitere Informationen
Projektleitung

Prof. Dr. Markus Gabriel
Dr. Julia Maria Mönig

Mitarbeiter*innen

Dr. Sergio Genovesi (WMA)

Informationen zum Projekt

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Lehrveranstaltungen
Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie hier

Versöhnung

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© chenspec; Quelle: pixabay; bearb. v. Marvin Bongiovi

Dieser Profilbereich wird mit einer weiteren Distinguished Emeritus Professur gestärkt: Moshe Zimmermann, Professor für Neuere Geschichte an der Hebrew University und Direktor des Richard-Koeben-Zentrums für Deutsche Geschichte, ist eng mit der deutschen Geschichtswissenschaft verbunden und wurde im April 2022 als Unterstützung für den Profilbereich 'Versöhnung' gewonnen.

Die TRA wird zusätzlich von Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner als Seniorprofessor unterstützt, der diesen Profilbereich nachhaltig mit einem 'Zentrum für Versöhnungsforschung' weiterentwickelt, welches künftig die Aktivitäten zu diesem Thema zusammenfasst.  

Projekte im Profilbereich 'Versöhnung'

Prof. Dr. Christian Moser

Informationen zum Projekt
Für Versuche, Sozialität ohne utilitaristische Reduktion zu denken, ist das auf den französischen Soziologen und Ethnologen Marcel Mauss zurückgehende Theorem der Gabe noch immer produktiv. Denn in der Gabe kommen alle Dimensionen gesellschaftlichen Lebens zusammen: ökonomische, politische, religiöse, moralische, ästhetische; sie steht damit quer zu den ausdifferenzierten Systemen, als die wir Gesellschaft heute sehen. Mit Rekurs auf die Gabe könnten von diesen Einteilungen verschüttete Querverbindungen zwischen den einzelnen Bereichen sichtbar gemacht werden. Desgleichen sind historische Perspektivierungen möglich, aber auch Analysen gegenwärtiger Phänomene. Im Sinn des semantischen Feldes von charis bilden Gabe, Gnade und Grazie eine bewegliche, historisch veränderliche Konstellation. Mit diesen Begriffen operieren die Teilprojekte des Projekts, die aus verschiedenen Fächern stammen. 

Veranstaltungen
Projektleitung

Dr. Matthew Ryan Robinson

Mitarbeiter*innen:
Miriam Dorlaß (SHK)

Julia Wesser (SHK)

Informationen zum Projekt
Religiöse Gemeinschaften können den sozialen Zusammenhalt stark beeinflussen, aber dieser Einfluss wirkt ambivalent. Das Projekt untersucht die Begriffe des Feindes, des Fremden, des Nachbarn und des Freundes in der Friedensarbeit, um die Semantik des Andersseins zu beobachten.

Veranstaltungen
Projektleitung
Prof. Dr. Matthias Weller, Mag. rer. publ.

Prof. Dr. Christoph Zuschlag

Für Tel Aviv: Prof. Dr. Leora Bilsky, Tel Aviv University

Mitarbeiter*innen
Antonetta Stephany (WMA)
Joëlle Corinne Warmbrunn (SHK)

Arthur Abs (SHK)

Informationen zum Projekt
Die Restitution nationalsozialistischer Raubkunst beschäftigt unsere wie auch die israelische Gesellschaft als ein ausstehendes Desiderat der Versöhnung. Dabei trifft dieses Desiderat auch israelische Museen, die sich dieser Herausforderungen zunehmend stellen wollen. Zentral dafür ist zum einen die Erforschung der Objektgeschichten (Provenienzforschung), zum anderen die Verständigung über gerechte und faire Lösungen für den konkreten Fall. Hierzu haben sich Regeln herausgebildet. Der Prozess dieser Regelbildung, ihre Anwendung und ihre kritische Rezeption sollen in einer gemeinsamen, englischsprachigen elektronischen Vorlesung der juristischen Fakultäten der Hebräischen Universität Tel Aviv und der Universität Bonn im Wintersemester 2021/22 im Rahmen der jeweiligen Regelcurricula mit israelischen und deutschen Studierenden in dialogischer Form erschlossen werden. Daran anschließend sollen Formate der Provenienzforschung entwickelt werden.

Veranstaltungen Lehrveranstaltungen
Projektleitung
Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner

Prof. Dr. Michael Schulz

Mitarbeiter*innen

Esther Gardei (WHK)

Informationen zum Projekt
Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines theoretischen Konzepts von Versöhnung, das als Grundlage für die empirische Forschung geeignet ist. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Einsicht, dass Praktiken der Versöhnung ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Gesellschaften sind. Das Forschungsprojekt ist darauf ausgerichtet, den Versöhnungsbegriff systematisch zu bestimmen und interdisziplinär zu konturieren. Hierbei stützt es sich auf soziologische, theologische, philosophische, rechts-, politik- und bildungswissenschaftliche Ansätze.

Veranstaltungen

Lehrveranstaltungen

Sonstiges
Projektleitung

Prof. Dr. Ulrich Schlie

Mitarbeiter*innen
Philip Pauen (WHK)

Neele Windelen (SHK)

Weitere Informationen zum Projekt folgen in Kürze.

Sonderförderlinie für Forschungsfragen mit gesellschafts-, sozial-, rechts-, kultur- oder geisteswissenschaftlichem Fokus rund um die Pandemie (COVID-Call 2021)

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© chenspec; Quelle: pixabay; bearb. v. Marvin Bongiovi

Die Corona-Pandemie stellt uns vor enorme Herausforderungen, nicht nur mit Blick auf unsere Gesundheit und unser Gesundheitssystem, sondern auch in anderen Lebensbereichen wie Politik, Demokratie, Freiheit, Recht, Kultur, Medien, Wirtschaft, Bildung, Familie und Arbeitsmarkt.

Daraus leiten sich neue Forschungsfragen ab. Durch eine Sonderförderlinie für Forschungsfragen mit gesellschafts-, sozial-, rechts- kultur- oder geisteswissenschaftlichem Fokus rund um die Pandemie möchten wir konkrete Forschungsprojekte vorantreiben.

Weitere Informationen zur Sonderförderlinie.

Antragsformular zur Sonderförderlinie.

Projekte zur Sonderföderlinie 'Covid Call'

Projektleitung
Jun.- Prof Carmen Brandt

Mitarbeiter*innen
Eshita Binte Shirin Nazrul (WHK)

Informationen zum Projekt
Die Studie untersucht die Situation von undokumentierten Staatsangehörigen Bangladeschs während der Corona-Pandemie in verschiedenen deutschen Städten. Die Ergebnisse sollen nicht nur Erkenntnisse zu einer bisher in der deutschen Forschung unbeachteten Gruppe liefern, sondern zudem eine Grundlage für die Entwicklung von Handlungsleitfäden im Bereich der (präventions)medizinischen Versorgung von Menschen bilden, die von dieser bis dato so gut wie ausgeschlossen sind.

Veranstaltungen
Workshop (07.10.2022): ‚Undocumented Migrants in Europe and Their Access to COVID-19 Vaccination'

Projektleitung

Informationen zum Projekt
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Veranstaltungen
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Dr. Laurence O`Hara

Informationen zum Projekt
Die Gruppe behandelt die Erzeugung verbindlicher Handlungspflichten des Staates im Zeitalter expandierender, zusehends durchsetzbarer Verantwortung, besonderes für existenzielle Lebensgrundlagen. Wie sind staatliche Rechtsbindungen – besonders wenn es um die aktive Verhinderung von Notlagen geht – auszugestalten, damit sie einerseits wirksam sind, andererseits keinen Totalverlust demokratischer und rechtsstaatlicher Freiheit herbeiführen? Wie sind die maßgeblichen Pflichten und Pflichtverletzungsfolgen zu bestimmen? Wie wird die Lehre von der Zurechnung zum Staat von anderen Rechtsmaterien und von den Nachbarwissenschaften beeinflusst?

Veranstaltungen
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Projektleitung
Dr. Johanna Hartung

Informationen zum Projekt
Zum Ende der Pandemie sind die Arbeitskonzepte vielfältiger geworden. In diesem Projekt soll untersucht werden, ob es Unterschiede im Wohlbefinden von ArbeitnehmerInnen zwischen Tagen im Home-Office und im Büro gibt, wobei eine Reihe von potentiellen Einflussfaktoren berücksichtigt werden (z.B. soziale Interaktionen, Arbeitsweg, Art der Aufgaben, Alter). Die Forschungsergebnisse könnten ArbeitgeberInnen und -nehmerInnen gleichermaßen über eine optimale Gestaltung der Home-Office Regelungen informieren.

Veranstaltungen
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Prof. Dr. Adrian Hermann

Mitarbeiter*innen
Caitlin Blome (SHK)
Daria Denkov (WHF)
Milena Fuchs (WHF)
Paula Kuhn (WHK)

Lea Weigel (SHK)

Informationen zum Projekt
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Veranstaltungen
Projektleitung

Angelika Laumer

Informationen zum Projekt
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Veranstaltungen
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Projektleitung
Dr. Julia Maria Mönig

Mitarbeiter*innen
Luis Nussbauer (SHK)

Evangelia Siopi (WHF)

Informationen zum Projekt
The ways societies handled the COVID-19 pandemic from early 2020 on has shed light onto a topic that concerns us all: privacy in all its different meanings. We will undertake an interdisciplinary reconsideration of privacy, asking how we do want our society to look like based on what we saw, experienced and hopefully learned from the current present and recent past. The focal point of the research project is an interdisciplinary symposium on 'Rethinking Privacy after this Pandemic' on September 15 &16th 2022 at the University of Bonn.

Veranstaltungen
Weitere Informationen

Dr. Lena Frischlich (Universität Münster)

Mitarbeiter*innen
Elorm Nick Ahialey-Mawusi (WHK)

Lani Mireya Jiménez (WHK)

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Veranstaltungen
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Projektleitung
Yvonne Scheit

Mitarbeiter*innen
Marcel Heinecke (WHF)

Lena Sevina Krzeminski (WHF)

Informationen zum Projekt
Welche digitalen Technologien/Medien/Formate nutzen Studierende der Universität Bonn, wie wird diese Nutzung wahrgenommen und welche Schwierigkeiten werden erlebt? Dabei wird systematisch soziologisch genauer betrachtet, was digitale Interaktion eigentlich so anders macht, wodurch sie von vielen Studierenden als unangenehm wahrgenommen wird. Außerdem: Welche Perspektiven haben die Studierenden auf die zunehmende Digitalisierung der Universität Bonn und vor allem, wie hat sich dies alles durch Corona verändert? Das Forschungsprojekt ist eine Mixed Methods-Studie mit Paneldesign, basierend auf drei quantitativen Online-Befragungen von Studierenden der Uni Bonn, Interviews mit Studierenden und Experteninterviews.

Veranstaltungen
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Projektleitung
Dr. Lisa Schlielicke

Mitarbeiter*innen
May Meret Bohan (WHF)
Philipp Ertz (WHF)

May Bohmann (WHF)

Informationen zum Projekt
Wie hat die Corona-Pandemie die Orte sozialer Kontakte verändert und welchen Einfluss hat dabei das Wetter insbesondere im Hinblick auf das erhöhte Risiko einer Covid-19-Ansteckung in schlecht belüfteten Innenräumen aufgrund der Aerosolübertragung. Erkenntnisse dieses Projekts werden genutzt, um gezielte wetterabhängige Handlungsempfehlungen in Wettervorhersagen zu integrieren und so möglicher sozialer Isolation entgegenzuwirken ohne gegen politische Vorgaben zu handeln.

Veranstaltungen
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PD Christoph Ernst

Mitarbeiter*innen
Lea Klingberg (WHF)

Informationen zum Projekt
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Veranstaltungen
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Projektleitung
Dominik Suri

Mitarbeiter*innen
Gremary Antonieta Aza Mengoa (WHF)

Karen Yessenia López García (WHF)

Informationen zum Projekt
Es wird davon ausgegangen, dass sich die COVID-19-Pandemie negativ auf die Erhaltung der biologischen Vielfalt im globalen Süden ausgewirkt hat und immer noch auswirkt. Die Idee des Forschungsprojekts ist daher, dass gemeindebasierte Ansätze für die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen ein Schlüssel zur Abschwächung dieser negativen Auswirkungen sein können, da sie mit Grundsätzen wie dem Vorhandensein und der Einhaltung sozialer Normen ausgestattet sind.

Veranstaltungen
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Projektleitung
Prof. Dr. Caja Thimm

Mitarbeiter*innen
Kathrin Simone Dupps (WHF)
Vimbai Cathrine Hühner (WHF)
Niklas Kärmer (SHK)
Lisa Melcher-Metzger (SHK)
Mariya Molodsha (SHK)
Joschua-Merlin Sachau (SHK)

Nicolas Wehner (SHK)

Informationen zum Projekt
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Veranstaltungen
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Verbundforschungsprojekte mit inhaltlichem Bezug zur TRA 4

Preise und Auszeichnungen der TRA 4-Mitglieder

Ausgewählte Publikationen

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© Hintergrund: Hermann Traub; Quelle: pixabay

Hermann, Adrian (Hg.) (2021): Experimente in der digitalen Lehre: Überlegungen und Modelle jenseits einer Defizitperspektive (Publiziert über bonndoc).

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© Hintergrund: Hermann Traub; Quelle: pixabay

Schröter, Jens/Ernst, Christoph/Warnke, Martin (2021): »Quantum Computing and the Analog/Digital Distinction«, forthcoming in Grey Room (in print). Classical Digital Machines, New Analog Computers, or Future Post-Digital Media? Quantum Computing and the History of the Analog/Digital Distinction, Vortrag an der Univ. Luxemburg (Februar 2022).

Publikation_Zimmer.jpg
© Hintergrund: Hermann Traub; Quelle: pixabay

Zimmer, Daniel (Hg.), Regulierung für Algorithmen und Künstliche Intelligenz. Tagung an der Universität Bonn am 7. und 8. September 2020, Baden-Baden 2021 (Schriften der Wissenschaftlichen Vereinigung für das gesamte Regulierungsrecht; 5).


Kontakt für weitere Informationen

Johanna Tix

Managerin der TRA

Poppelsdorfer Allee 24

53115 Bonn

+49 171 33 160 47


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