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Beratung zu internationalen Kooperationen & Förderprogrammen

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Eine der wichtigsten Fragen bei der Etablierung neuer oder Weiterentwicklung bestehender Partnerschaftsprogramme im Bereich der Forschungskooperation wie auch des Wissenschaftler- und/oder Studierendenaustauschs ist die Frage der Finanzierung.

Universitätseigene Mittel und durch das Dezernat Internationales verwaltete Programme

Das Dezernat Internationales verfügt nur in sehr geringem Umfang über Mittel der Universität zur Anschub- oder Teilfinanzierung von Partnerschaftsaktivitäten. 

Ernst Robert Curtius-Lehrstuhl

Es besteht eine Vereinbarung mit dem Collège de France zur Finanzierung des Ernst Robert Curtius-Lehrstuhls. Dadurch kann ein Gastlehrstuhl für Professoren des Collège de France, Ernst Robert-Curtius-Gastprofessur genannt, offiziell an der Universität für alle Fakultäten eingerichtet werden. Jedes Jahr können somit 1-3 Professoren  des Collège an der Universität Bonn lehren (Vorlesungen mit oder ohne Seminare), nach flexiblen Regelungen, die den Anträgen der einladenden Persönlichkeiten entsprechen und nach vorhergehender Absprache mit den Gastprofessoren über die Themen, Dauer und Termine der Lehrtätigkeit getroffen werden. Die Universität Bonn trägt hierbei die Reise- und Unterbringungskosten. Die Honorare der Professoren werden vom Collège gezahlt.

Weiterhin lädt das Collège im Rahmen seiner Internationalisierungspolitik jedes Jahr etwa 40 ausländische Professoren und Gelehrte zu Vorträgen ein (4 Vorträge können Gegenstand einer Publikation werden). Das Collège wählt jedes Jahr Anwärter für seine Gastlehrstühle (Internationaler Lehrstuhl, Lehrstuhl für Künstlerisches Schaffen, Lilliane-Betancourt-Lehrstuhl für Theologische Invasion "Wissen und Armut"). Das Collège hat die Möglichkeit, jedes Jahr etwa 30 postdoktorale Forscher für Praktika an den Lehrstühlen aufzunehmen. Die im Rahmen des Abkommens vorgesehenen Kontakte zwischen den Professoren des Collège und der Universität sollen diesen Typ von Austausch zwischen den beiden Institutionen stärken.

Ansprechpartner:

  • Dr. Willi Jung, Tel: +49 (0) 228 73-7635, E-Mail: willi.jung[at]uni-bonn.de
  • Tina Odenthal, Tel: +49 (0)228 73-6190, E-Mail: tina.odenthal[at]uni-bonn.de

Ostpartnerschaften - Kooperation mit den Universitäten Warschau, Prag und Breslau

Die Universität Bonn hat auch für die Jahre 2015-2017 wieder erfolgreich DAAD-Mittel im Rahmen des sogenannten Ostpartnerschaftsprogramms eingeworben. Ziel des Ostpartnerschaftsprogramms ist es, partnerschaftliche Beziehungen deutscher Hochschulen zu Hochschulen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie den Ländern der GUS zu fördern. Das Programm fördert Partnerschaftsaktivitäten universitätsweit und auf allen akademischen Ebenen.

Feste Partnerhochschulen der Universität Bonn innerhalb des Programms sind seit vielen Jahren die Universität Warschau und die Karls-Universität in Prag sowie seit 2013 die Universität Breslau.

Hauptbestandteil des Programms ist der Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden aller Fachrichtungen. Gefördert werden die Reisekosten Bonner Hochschulangehöriger bis zur Gasthochschule sowie die Übernahme der Aufenthaltskosten der ausländischen Teilnehmer in Bonn. Das Dezernat Internationales (Abt. 6.1) ist dabei zentrale Stelle für die Planung, Bearbeitung und Abrechnung der Mittelvergabe.

Falls Sie Fragen zu den förderbaren Reisekosten für deutsche Teilnehmer und den Fördersätzen für den Unterhalt der ausländischen Teilnehmer in Bonn haben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir beraten Sie gerne!

Ansprechpartnerin:

  • Brigitte Engelmann, Abt. 6.1 - Partnerschaften und Auslandsmarketing, Tel: 73-7293, E-Mail: brigitte.engelmann[at]uni-bonn.de

Bitte wenden Sie sich mit Anfragen zu diesen beiden Programmen möglichst frühzeitig, spätestens aber jeweils zum 30. November für die im Folgejahr geplante Maßnahmen an das:

  • Dezernat Internationales
    Tina Odenthal, Leiterin Abt. 6.1
    Tel: +49 (0228) 73-6190
    E-Mail: tina.odenthal[at]uni-bonn.de

Förderung im Rahmen des Erasmus+ Programms

In Erasmus+ werden Kooperationen und (meist multilaterale) Projekte zur Förderung der Mobilität und der Hochschulzusammenarbeit finanziert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Informationen zu weiteren Fördermöglichkeiten

Aufgrund der eingeschränkten universitätsinternen Fördermöglichkeiten gewinnt die Einwerbung von Drittmitteln zunehmend an Bedeutung. Im Folgenden möchten wir Ihnen daher weiterführende Informationen zu externen Förderprogrammen geben. 

Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH)

Die AvH fördert Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern durch die Vergabe von Stipendien und Preisen. 

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Sie sind Forscher/in, Wissenschaftler/in oder Studierender/e, die sich für grenzüberschreitende Projekte und Kooperationen interessiert? Einen Wegweiser für internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung finden Sie unter www.kooperation-international.de. Hier werden Sie insbesondere unter der Rubrik Aktuelles über aktuelle Förderprogramme und Bekanntmachungen informiert.


Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Der DAAD macht mit seinen Förderprogrammen den deutschen Hochschulen Angebote, die sie zum Ausbau internationaler Netzwerke und zur Realisierung ihrer Internationalisierungsstrategien einsetzen können.


Auf vielfältige Weise und mit einem differenzierten Angebot an Stipendien und Beratungsprogrammen engagiert sich der DAAD als ein anerkannter Akteur in der Entwicklungszusammenarbeit. Als Partner werden die Länder des Südens für die Lösung der globalen Zukunftsfragen immer wichtiger. So steigt auch der Stellenwert der Hochschulbildung in diesen Ländern.


Wenn Sie an einer ausländischen Hochschule lehren und forschen wollen, Sie gerade Ihr Studium abgeschlossen haben, Nachwuchswissenschaftler oder Hochschullehrer an einer deutschen Hochschule sind, dann hält der DAAD eine Reihe von Programmen für Sie bereit.

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Einige Programme und Fördermöglichkeiten der DFG haben eine spezifische internationale Ausrichtung. Internationale Forschungskooperationen können im Rahmen von Einzelvorhaben, koordinierten Programmen sowie in Form von projektvorbereitenden Maßnahmen gefördert werden. Daneben gibt es regional- und fachspezifische Fördermöglichkeiten sowie Nachwuchsförderprogramme, Gastprofessuren und die Förderung von Kongress-, Kontakt-, Vortrags- und Informationsreisen.


Europäische Union (EU)

Seit 2014 gibt es "Horizont 2020", das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. Gemeinsam mit den EU-Strukturfonds unterstützt es Forschende aus Wissenschaft und Unternehmen dabei, ihre neuen Ideen zu verwirklichen. Dabei werden Aktivitäten in allen Phasen gefördert: Von der Grundlagenforschung über die anwendungsorientierte Forschung bis hin zur Markteinführung neuer Technologien und Dienstleistungen.  

Weitere Informationen:


Möchten Sie ein Forschungsprojekt mit europäischen und/oder internationalen Partnern entwickeln oder sich an europäischen Netzwerken beteiligen? Informationen und Beratung finden Sie auf den Seiten von EuroConsult Research & Education, einer Einrichtung des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen mit Sitz an der Universität Bonn.


Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)

Die JSPS vermittelt Förderprogramme für Forschungsaufenthalte in Japan und Informationen zu japanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Sonstige Austausch- und Mobilitätsprogramme

Allgemeine Informationen zu Studium und Promotion von Ausländern in Bonn und Aufenthalten für Bonner Studierende und Graduierte im Ausland finden Sie auf den entsprechenden Seiten des Dezernats Internationales.


Weitere Stiftungen

Stiftungen gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Einwerbung von zusätzlichen Drittmitteln zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Unter www.stiftungsindex.de haben Sie direkten Zugriff auf die Stiftungsdatenbank.

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