26. März 2026

Kanadische Delegation zu Gast an der Universität Bonn Kanadische Delegation zu Gast an der Universität Bonn

Internationale Forschungskooperationen im Fokus

Ende März empfing die Universität Bonn eine hochrangige Delegation der Western University aus Kanada. Ziel des Treffens war es, bestehende Kontakte insbesondere im Bereich der Neurowissenschaften weiter auszubauen und neue Kooperationen in verschiedenen Disziplinen zu initiieren.

Der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch (r.), und die Prorektorin für Internationales, Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch (l.), empfingen Penny Pexman (M.), Vize-Präsidentin Forschung der kanadischen Western University.
Der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch (r.), und die Prorektorin für Internationales, Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch (l.), empfingen Penny Pexman (M.), Vize-Präsidentin Forschung der kanadischen Western University. © Universität Bonn / Volker Lannert
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Eine hochrangige Delegation der Western University aus London (Ontario, Kanada) war vom 22. bis 25. März 2026 zu Gast an der Universität Bonn. Vertreten wurde die Western University – eine der ältesten und stärksten Forschungsuniversitäten Kanadas – von Prof. Penny Pexman, Vize-Präsidentin Forschung, und ihrer Stellvertreterin Prof. Jacquelyn Burkell. Intensiv tauschten sie sich mit Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch, Prorektorin für Internationales, Prof. Dr. Ilona Grunwald, Prorektorin für Forschung, wie auch mit zahlreichen weiteren Vertreter*innen der Uni Bonn aus.

Im Fokus stand dabei der Auf- und Ausbau von Kooperationen in verschiedenen Disziplinen und Forschungsgebieten. So vernetzten sich Pexman und Burkell etwa mit Vertreter*innen der Transdisziplinären Forschungsbereiche (TRA) „Matter” und „Present Pasts” sowie mit Bonner Forschenden aus den Fachbereichen Philosophie/Ethik, Migrations- und Versöhnungsforschung. 

Die Universität Bonn und die Western University pflegen bereits seit Jahren einen engen Dialog. „Internationale Partnerschaften sind ein zentraler Motor für Innovation und wissenschaftlichen Fortschritt. Wir freuen uns, dass unsere kanadischen Partner nun auch in unserer europäischen Hochschulallianz NeurotechEU vertreten sind, wodurch wir die gemeinsame Zusammenarbeit weiter ausbauen können“, betonte Prorektorin Münch.  

Vernetzung in den Neurowissenschaften vertieft 

Ein weiteres Ziel war es, die bilaterale Vernetzung in den Neurowissenschaften weiter zu vertiefen. Dazu nahmen zehn Delegierte des Western Institute of Neuroscience (WIN) an der BonnBrain Conference 2026 teil. Die international renommierte Tagung brachte vom 23. bis 25. März rund 200 Neurowissenschaftler*innen aus aller Welt zusammen, die sich darüber austauschten, wie neuronale Schaltkreise Verhalten steuern – von genetischen Mechanismen bis hin zu systemischen Funktionen des Gehirns. Seit November 2025 ist die Western University assoziierter Partner von NeurotechEU, einer Allianz von neun führenden europäischen Universitäten – darunter die Universität Bonn – mit dem Ziel, ein innovatives Exzellenznetzwerk für Hirnforschung und -technologien aufzubauen.

Zum Abschluss betonten beide Seiten ihre Absicht, den Austausch in den kommenden Jahren weiter zu intensivieren.

Vertreter*innen des Western Institute of Neuroscience mit Bonner Kolleg*innen aus den Neurowissenschaften und von NeurotechEU.
Vertreter*innen des Western Institute of Neuroscience mit Bonner Kolleg*innen aus den Neurowissenschaften und von NeurotechEU. © Universität Bonn
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