Kunstkammer Pohl-Goldschmidt im Arithmeum
Die neue Sonderausstellung des Arithmeum zeigt ab dem 13. Juni 2026 Objekte der Sammlung Pohl-Goldschmidt. Erstmalig sind damit einzigartige und prachtvolle wissenschaftliche Instrumente der Spätrenaissance aus dieser Sammlung öffentlich zu sehen. 
Neue Ansätze für die männliche Verhütung
Im interdisziplinären Forschungsverbund „ContraPur“ arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf deutschen Universitäten unter der Federführung der RWTH Aachen an der Entwicklung einer neuartigen, nicht-hormonellen Verhütungsmethode für Männer. An der Universität Bonn ist die Abteilung für Pharmazeutische & Medizinische Chemie beteiligt. Weitere Projektpartner sind die LMU München sowie die Universitäten Gießen und Münster. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Vorhaben über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund drei Millionen Euro. 
Ökonom mit internationaler Wirkung
Internationale Gäste aus Wissenschaft, Zentralbankwesen und wirtschaftspolitischen Institutionen sind im IMPULSE House for Intellectual Innovation and Creativity der Universität Bonn zusammengekommen, um das Wirken des Bonner Ökonomen Prof. Dr. Jürgen von Hagen zu würdigen. Der frühere Dekan und Prorektor zählt zu den profiliertesten deutschen Experten für Geldpolitik, europäische Integration, öffentliche Finanzen und internationale Makroökonomie. Anlass des Symposiums war sein 70. Geburtstag.
Zwei auf einen Streich
Wie lässt sich die Zukunft von gewässernahen Städten des Globalen Südens angesichts von Herausforderungen wie des Klimawandels am besten gestalten? Wie werden Konflikte in verschiedenen Kulturen überwunden? Mit diesen zentralen Fragen befassen sich zwei neue Graduiertenkollegs an der Universität Bonn. Ein Kooperationspartner ist das Universitätsklinikum Bonn (UKB) und mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) auch erstmals eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die mit einen Antrag stellte. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die beiden Einrichtungen zur Qualifizierung von Doktorandinnen und Doktoranden in Millionenhöhe. Bundesweit unterstützt die DFG ab Herbst 2026 insgesamt zehn neue Graduiertenkollegs.
„Beamline for Schools“: Gewinnerteams stehen fest
Die Gewinnerteams der 13. Ausgabe des Physikwettbewerbs „Beamline for Schools“ (BL4S) stehen fest. BL4S, initiiert vom CERN, dem Europäischen Labor für Teilchenphysik, steht Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe aus aller Welt offen. Die Teilnehmenden reichen einen Vorschlag für ein Physik-Experiment ein, das an der Beamline eines Teilchenbeschleunigers durchgeführt werden soll, entweder am CERN oder an einem der Partnerinstitute DESY und ELSA, der Elektronen-Stretcher-Anlage der Universität Bonn. Im Jahr 2026 wurden fünf Gewinnerteams auf der Grundlage der wissenschaftlichen Qualität ihrer Vorschläge ausgewählt.
Komparative Feministische Theologie
“‘Outsiders within‘ in Solidarity: The Method of Comparative Feminist Theology” lautet das Thema der diesjährigen Annemarie-Schimmel-Lectures an der Universität Bonn. Am Montag, 8. Juni 2026, um 17 Uhr im Gangolfsaal am Bonner Münster macht Jerusha T. Rhodes, Professorin für Islamische Studien aus New York, den Auftakt. In der öffentlichen Veranstaltung präsentiert sie ihren Ansatz Komparativer Feministischer Theologie. Im Anschluss findet ein öffentliches Gespräch mit Klaus von Stosch, Professor für Systematische Theologie an der Universität Bonn, statt. Am 9. und 10. Juni ab 17 Uhr folgen je eine weitere Vorlesung im Hörsaal XVI der Universität Bonn (Am Hof 1, 2. OG), zu der Interessierte herzlich eingeladen sind.
Mehr Aufmerksamkeit für Neurodivergenz
Unter dem Motto „Beyond Normal: Neurodivergenz im Hochschulkontext“ widmeten sich die diesjährigen Diversity Days der Universität Bonn einem Thema, das zunehmend in den Fokus rückt: dem Verständnis und der Anerkennung neurologischer Vielfalt. Universitätsangehörige kamen zusammen, um sich über unterschiedliche Perspektiven auf Neurodivergenz auszutauschen und neue Impulse für eine inklusivere Hochschulkultur mitzunehmen.
Immunzellen in der Leber helfen Tauben bei der Navigation
Wie finden Tauben über viele Kilometer hinweg sicher nach Hause? Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn, der Universität Duisburg-Essen und des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie haben nun einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt: Spezielle Immunzellen in der Leber könnten den Vögeln helfen, das Erdmagnetfeld wahrzunehmen. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal Science veröffentlicht.
Wird geladen