Wissenschaft über Brettspiele vermitteln
Menschen spielen, um Stress abzubauen, Kontakte zu pflegen und weil sie neugierig sind. Derzeit haben insbesondere Brettspiele Hochkonjunktur und sie greifen auch Wissenschaftsthemen auf, die so auf spielerische Weise in den Alltag der Menschen gelangen. Der Bonner Forscher Philipp Schrögel kann mit der Förderung durch die Klaus-Tschira-Stiftung jetzt in einem neuen Forschungs- und Praxisprojekt untersuchen, ob dies auch für Brettspiele mit Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gilt.
Schülerinnen und Schüler tauchen in Physik und Astronomie ein
Die Schülerakademie Physik/Astronomie der Universität Bonn hat erneut eingeladen, einen umfassenden Einblick in die Bonner Physik und Astronomie zu erhalten. Ende Juli besuchten 9 Schülerinnen und 8 Schüler, die kurz vor oder nach ihrem Abitur stehen, Vorträge und Labore, führten eigene Experimente durch und gingen auf Exkursionen.
Der Röntgenhimmel rückt in den Fokus
Das deutsche eROSITA-Konsortium (eROSITA-DE), zu dem auch die Universität Bonn gehört und das vom Max-Planck-Institut für extra-terrestrische Physik (MPE) geleitet wird, hat seinen zweiten großen öffentlichen Datensatz „eROSITA Data Release 2“ (DR2) veröffentlicht. DR2 basiert auf den ersten drei Himmelsdurchmusterungen des eROSITA-Teleskops an Bord der Spektrum-Röntgen-Gamma-Mission (SRG) und bietet den derzeit umfassendsten und sensitivsten öffentlich zugänglichen Katalog des Röntgenhimmels. Die Analyse eines massereichen Galaxienhaufens unter Leitung der Universität Bonn zeigt, dass die theoretischen Modelle zur Entstehung des Universums weitgehend mit den Beobachtungen übereinstimmen – aber mit interessanten Abweichungen im Detail.
Von Goethe bis zur Uni-Ente: Die Universität im Bonner Karneval
Professoren als politische Büttenredner, ein späterer Literaturnobelpreisträger auf dem Maskenball, wissenschaftliche Feldforschung am Rosenmontagszug und eine Exzellenzfeier auf dem Karnevalswagen: Die Geschichte der Universität Bonn ist eng mit dem Bonner Fastelovend verbunden. Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann ist Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Bonn und hat diese besondere Beziehung untersucht.
Klimaresilienz und soziale Gerechtigkeit
Das Forschungsprojekt SOZIAHR der Universität Bonn startet jetzt eine große Bevölkerungsumfrage, um herauszufinden, wie es den Menschen in den fünf Jahren seit der Ahrtalflut ergangen ist. Eingeladen werden etwa 70 Tausend Menschen, die zum Stichtag der Flut in den Kommunen Adenau, Altenahr, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig und Grafschaft gemeldet waren und die heute noch dort wohnen oder seither maximal einmal umgezogen sind. Die Befragung beginnt Anfang August und läuft bis Ende September. Geplant ist, die Ergebnisse im April 2027 zu veröffentlichen.
Uni Bonn On Tour: Auf Grabung im römischen Ostia
Forschende erzählen beim Format „Uni Bonn On Tour“ der Universität Bonn von ihren ungewöhnlichen Arbeitsorten rund um die Welt und geben Einblicke in ihren (Forschungs-)Alltag. Wovon sie genau erzählen, hängt dabei von den Bürgerinnen und Bürgern ab: Sie stellen die Fragen! Im September fahren Archäologin Prof. Sabine Feist und ihr Team nach Ostia, Italien, wo sie eine der ältesten und größten Kirchen sowie angrenzenden Bischofssitz inklusive prachtvoll ausgestatteter „Aula“ freilegen. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Fragen an die Archäolog*innen per Mail an kommunikation@uni-bonn.de oder über den Instagram-Account der Universität @universitaetbonn zu stellen.
Trauer um Konrad Beikircher
Der Kabarettist, Musiker und Autor Konrad Beikircher ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Die Universität Bonn verliert mit ihm einen prominenten Alumnus und langjährigen Freund und Unterstützer.
Core2Edge: Wie Tumorzellen das Gehirn erobern
Das Glioblastom ist ein aggressiver Hirntumor, der weit in das umliegende Hirngewebe einwächst. Auch nach der Operation bleiben deshalb Tumorzellen im Gehirn zurück und der Tumor tritt erneut auf. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn haben mit Core2Edge ein vollständig auf menschlichem Gewebe basierendes Modell entwickelt, das diese schwer zugänglichen Randbereiche des Tumors realitätsnah abbildet. Damit lässt sich die Invasionsfront untersuchen und neue Wirkstoffkandidaten lassen sich direkt an humanem Gewebe testen - und das ohne Tierversuche. Die Arbeit der Brain Tumor Translational Research Group wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Protocols veröffentlicht. 
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