Neue Exzellenzuniversitäten und -verbünde: Herzliche Glückwünsche aus Bonn
Die Universität Bonn gratuliert der Universität zu Köln und dem Verbund aus Ruhr-Universität Bochum und TU Dortmund („Ruhr Innovation Lab“) herzlich zur Aufnahme in den Kreis der Exzellenzuniversitäten und -verbünde. 
Wie stark heizen sich die Weltmeere auf?
Die Weltmeere verhalten sich wie ein Thermometer: Wird das Wasser wärmer, dehnt es sich aus und der Meeresspiegel steigt. Forschende aus der Geodäsie an der Universität Bonn können daraus die Erwärmung der Ozeane ableiten. Bei einzelnen Ozeanbecken haben sie mit ihrer Methode deutliche Abweichungen zu Modellberechnungen gefunden – teilweise im zweistelligen Prozentbereich.
Uni Bonn stärkt Forschungspartnerschaften mit Ghana
Seit Mitte 2026 ist die Universität Bonn Teil der Ghana-NRW University Alliance. In dem Verbund bündeln sieben Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen ihre Expertise, um den wissenschaftlichen Austausch mit Einrichtungen in Ghana weiter auszubauen. Bonner Forschende profitieren von zusätzlichen Kontakten, besserer Sichtbarkeit und einem strukturierten Zugang zu Partnern sowie Förderprogrammen. So können gemeinsame Projekte schneller angebahnt und langfristig verlässlich gestaltet werden. Auch in Studium und Lehre eröffnet die Allianz neue Perspektiven. Durch eine gezielte Vernetzung werden Studierende optimal auf ihren Auslandsaufenthalt vorbereitet, zudem wird in den Aufbau gemeinsamer Lehrkooperationen investiert.
Geschmolzen vor Kummer: Wie die Antike über Gefühle schrieb
Was bedeutet es, wenn eine Figur vor Liebe oder Kummer „schmilzt“? Wie Emotionen in der antiken Literatur dargestellt werden, untersucht Prof. Dr. Thomas Kuhn-Treichel im Rahmen einer Heisenberg-Förderung an der Universität Bonn. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht mit dem Heisenberg-Programm Forschenden, hochkarätige Projekte zu verwirklichen und damit ihre wissenschaftliche Reputation weiter zu steigern. Thomas Kuhn-Treichel wird ab Oktober 2026 mit rund 830.000 Euro gefördert.
Jeder ist sich selbst der Nächste?!
In der neuen Folge des Hypothese-Podcast der Universität Bonn spricht Prof. Dr. Armin Falk über Kooperation unter den Menschen. Der Wirtschaftswissenschaftler hat kürzlich mit einer Bonner Kollegin und zwei Frankfurter Wissenschaftlern eine weltweite Studie dazu veröffentlicht, die überraschende Resultate hervorbrachte. 
Universität Bonn verbessert sich weiter im THE World University Ranking 2027
Die Universität Bonn hat sich im THE World University Ranking 2027 erneut stark positioniert und erreicht weltweit Platz 89, eine Verbesserung um drei Plätze gegenüber dem Vorjahr. Auch im nationalen Vergleich konnte die Universität deutlich zulegen: In Deutschland steigt sie auf Platz 4 und verbessert sich damit um zwei Ränge. Schon im weltweit beachteten Shanghai-Ranking hatte die Universität Bonn im August, als eine von nur vier deutschen Universitäten, unter den Top 100 der Welt sehr gut abgeschnitten.
Smartphone als Netzhautkamera: Neue Chancen für die globale Augenversorgung
Smartphones könnten künftig eine wichtige Rolle dabei spielen, Augenerkrankungen auch dort frühzeitig zu erkennen, wo spezialisierte augenärztliche Infrastruktur nur eingeschränkt verfügbar ist. Ein internationales Expertenteam unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn hat nun den weltweiten Stand der Smartphone-basierten Fundusbildgebung umfassend bewertet. Die Forschenden zeigen, welche technischen und klinischen Möglichkeiten bereits heute bestehen, wo die Grenzen der Verfahren liegen und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Smartphone-basierte Netzhautbildgebung künftig breiter in Screening-, Triage- und telemedizinische Versorgungsstrukturen integriert werden kann.
Synthetic Life – Wenn Menschen Leben gestalten
Was passiert, wenn Menschen nicht mehr nur die Natur erforschen und verändern, sondern beginnen, Leben selbst zu gestalten? Was heute nach Science-Fiction klingt, wird durch die synthetische Biologie zunehmend Realität. Doch wenn wir Leben ‚designen‘ können: Wo endet dann die Natur – und wo beginnt das vom Menschen Gemachte? Und vor allem: Sollten wir alles tun, was wir tun können? Diesen und weiteren spannenden Fragen widmet sich die Veranstaltung „TRA & ART and Ethik Forum: Third Nature? Synthetic Life Design in Art and Ethics“ der Universität Bonn aus verschiedenen Perspektiven: Philosophie, Naturwissenschaft, Kunst und Ethik treffen aufeinander und diskutieren eine Zukunft, in der die Grenzen zwischen Natur und Artefakt immer schwerer zu ziehen sind.
Wird geladen