Pflanzenwissen
Die Ausstellungsreihe 'Pflanzenwissen – Ökologien des Erinnerns und Handelns' zeigt ab dem 19. März 2026 im Global Heritage Lab der Universität Bonn, wie unsere Beziehungen zu Pflanzen, Ökosystemen und Gewässern historisch gewachsen sind. Die Ausstellung eröffnet Perspektiven für neue Formen des Zusammenlebens und der Wissensproduktion, um nachhaltiges Handeln und achtsames Zusammenleben mit Pflanzen und Umwelt anzuregen. Sie schafft einen Lern- und Begegnungsraum an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Stadtgesellschaft. “Pflanzenwissen” umfasst vier auf einander folgende Kapitel. Der Auftakt ist vom 19. März bis zum 7. Juni 20226 im Global Heritage Lab zu sehen. Die Ausstellung wird am 19. März 2026 um 18.00 Uhr im Global Heritage Lab eröffnet.
Was ist schon ein Name? - Die unbekannten Gesichter der Geschichte
Die meisten Menschen in der Geschichte bleiben namenlos. Sie erscheinen in Quellen nur als Zahlen, Merkmale oder anonyme Figuren. Ein neues Forschungsprojekt am Exzellenzcluster Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) und am Institut für Geschichtswissenschaft (IGW) der Universität Bonn untersucht, wie sich solche namenlosen Personen analysieren und in der Geschichtsschreibung sichtbar machen lassen. Das Projekt wird von der VolkswagenStiftung mit 370.000 Euro gefördert.
Systemakkreditierung: Qualitätssiegel für die Exzellenzuniversität Bonn
Seit Mitte März ist es offiziell: Die Universität Bonn ist systemakkreditiert. Damit wird ihr partizipativ erarbeitetes internes Qualitätssicherungssystem für Studium und Lehre als leistungsfähig, verlässlich und zukunftsfähig anerkannt. Denn die Universität darf ihre Studiengänge ab sofort selbst intern überprüfen und mit dem Siegel des Akkreditierungsrates auszeichnen – auf Grundlage klar definierter, bundesweit verbindlicher Standards.
Wie man Desinformation enttarnt: Tipps vom Cybersicherheits-Fachmann
Ende März kommen auf dem Campus Poppelsdorf der Universität Bonn Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um über eines der drängendsten Themen der digitalen Gegenwart zu diskutieren: die gezielte Verbreitung von Desinformation. Der „Bonner Dialog für Cybersicherheit“ findet am Donnerstag, 26. März 2026, von 17:30 bis 20:30 Uhr im Hörsaal 1, Campus Poppelsdorf, Universität Bonn, Friedrich-Hirzebruch-Allee 5, 53115 statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, Gäste sind willkommen (Anmeldelink siehe unten!). Aus diesem Anlass gibt ein Bonner Professor Tipps, wie man im Netz "Fakes" von Fakten unterscheiden kann.
Abwasch mit Nebenwirkung: Küchenschwämme verlieren Mikroplastik
Küchenschwämme gehören zu den vielgenutzten Gegenständen im Haushalt – und könnten zugleich eine bislang unterschätzte Quelle von Mikroplastik sein. Forschende unter Leitung der Universität Bonn haben untersucht, wie viele Kunststoffpartikel Schwämme beim Abwasch freisetzen und welche Umweltwirkungen daraus entstehen. Die Ergebnisse zeigen: Zwar gelangen jährlich messbare Mengen Mikroplastik in die Umwelt, doch der größte Teil der Umweltbelastung beim manuellen Geschirrspülen entsteht durch den Wasserverbrauch.
"Bonner (Ohn-)Macht" mit Bürgerbeteiligung
Die Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Universität Bonn lädt mit dem Stadtmuseum und der Volkshochschule Bonn zum Symposium „Bonner (Ohn-)Macht“ ein. Interessierte sind können am Donnerstag, 26. März 2026, von 14 bis 20 Uhr im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn, an den Vorträgen und Diskussionen des stadtgeschichtlichen Symposiums teilnehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich.