Stefan Grimme erneut unter den zehn meistzitierten Forschenden weltweit
Prof. Dr. Stefan Grimme von der Universität Bonn zählt laut einer aktuellen Auswertung der Plattform TOPSCINET zu den "Top Ten" der meistzitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit. Aktuell belegt der theoretische Chemiker dort den 5. Platz.
Bonner Rechtswissenschaftler in Pflegestrukturkommission der Bundesregierung berufen
Der Bonner Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Gregor Thüsing ist Mitglied der neuen Pflegestrukturkommission der Bundesregierung. Das Bundeskabinett hat heute das 13-köpfige Expertengremium berufen. Die Kommission soll konkrete Vorschläge für eine umfassende Reform der Pflegeversicherung und der pflegerischen Versorgung in Deutschland erarbeiten. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Pflege langfristig sicherzustellen und zugleich die Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung zu stabilisieren. Erste Empfehlungen sollen bereits Ende Januar 2027 vorliegen.
Alternativen für den Iran denken
Die neue Sonderausstellung im Paul-Clemen-Museum, „Iranian Cultural Heritage: Fantasies and Speculative Digital Art Activism“, widmet sich den Phantasien iranischer Künstler von einem anderen Iran. Die Sonderausstellung ist ab dem 15. Oktober 2026 und dann noch bis zum 22. November 2026 zu sehen. Eröffnet wird die Schau am 14. Oktober um 16.00 Uhr im Paul-Clemen-Museum.
Wer war Bernhard Riemann?
Zum 200. Geburtstag des berühmten Mathematikers Bernhard Riemann bringt das Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn gemeinsam mit Sand-Production Wien ein Theaterstück über sein Leben und Wirken auf die Bühne. Die Uraufführung findet am Donnerstag, 12. November 2026, ab 18 Uhr im LVR-Landesmuseum Bonn statt. Der Eintritt ist frei; eine vorherige Anmeldung ist erforderlich: https://www.mathematics.uni-bonn.de/de/outreach/oeffentliche-veranstaltungen/veranstaltungen/wer-war-bernhard-riemann
Freunde fürs Leben finden und exzellent studieren
Gute Gespräche, ein erstes Kennenlernen und eine legendäre Party – rund 2.000 Erstsemester-Studierende der Universität haben gestern offiziell ihre ersten Schritte im neuen Lebensabschnitt gemacht. Im Mittelpunkt: das breitgefächerte Angebot, dass die Uni ihren Angehörigen zu bieten hat.
Forschende verwandeln alte Blut- in junge Hirnzellen
Forschenden vom Universitätsklinikum Bonn und von der Universität Bonn ist es gelungen, menschliche Zellen im Reagenzglas massiv zu verjüngen. Sie programmierten dazu die Vorläufer roter Blutkörperchen auf direktem Wege zu Stammzellen um, aus denen sich Neuronen gewinnen lassen. Bei diesem Prozess wurden die molekularen Uhren zurückgestellt, an denen sich das Zellalter ablesen lässt. Aus Blutzellen eines Achtzigjährigen entstanden so zum Beispiel Stammzellen mit einem molekularen Alter von unter 20 Jahren. Da dieser Verjüngungsprozess sehr langsam erfolgte, eignet er sich sehr gut, um die dabei ablaufenden Vorgänge genauer zu untersuchen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Aging Cell erschienen.
Aspirin zur Darmkrebsprävention bisher selten genutzt
Laut internationalen Studien kann die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure Menschen mit Lynch-Syndrom davor schützen, an Darmkrebs zu erkranken – selbst in niedriger Dosierung. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn und des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) Bonn fanden gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation SemiColon nun heraus, dass diese wissenschaftlichen Erkenntnisse bislang nur unzureichend in der Versorgung angekommen sind. Die Ergebnisse der LYNX-Studie sind jetzt als Letter in der Fachzeitschrift The Lancet Gastroenterology & Hepatology erschienen.
Neue KI-Agenten in der Medizin: Hirntumore mit Künstlicher Intelligenz besser erkennen und behandeln
Wie kann Künstliche Intelligenz die Diagnose und Behandlung von Hirntumoren unterstützen? Mit diesem konkreten Anwendungsfall beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem europaweiten Verbundprojekt unter Beteiligung der Universität Bonn und der Klinik für Neuroradiologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB). Der Europäische Innovationsrat (EIC) fördert das Projekt „EUcanAI“ mit rund 3,9 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren.