Der Leibniz-Preisträger Grimme ist am Mulliken Center for Theoretical Chemistry der Universität Bonn tätig. In der aktuellen Erhebung erreicht er Platz 5 über alle wissenschaftlichen Disziplinen und verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr um einen weiteren Platz. Im Fachgebiet „Chemical Physics“ steht er ebenso auf Platz 1 wie in der deutschlandweiten Betrachtung über alle Fächer hinweg.
Das Ranking basiert auf öffentlich zugänglichen Zitationsdaten und versucht, sowohl die Produktivität als auch den Einfluss von Forschenden auf ihr Fachgebiet zu messen. Es berücksichtigt verschiedene bibliometrische Kennzahlen, darunter unter anderem die Zitationshäufigkeit. Anders als in anderen Ranglisten werden dabei Publikationen mit nur wenigen Autor*innen hoch gewichtet.
Prof. Grimme sagt: „Die Platzierung spiegelt insbesondere die breite internationale Anwendung unserer in Bonn entwickelten quantenchemischen Methoden wider.“ Seine Arbeiten tragen beispielsweise dazu bei, komplexe chemische Probleme im Zusammenwirken von Experiment und Theorie besser zu verstehen. Das erreicht er durch immer genauere Computersimulationen der Prozesse, die sich in komplexen Molekülen und Materialien abspielen.