7. Runder Tisch der Bonn Platform for Forced Migration Studies
Vorbild Kanada? Mit seinem multikulturellen Gesellschaftsmodell und seiner pluralen Einwanderungspolitik gilt Kanada als internationaler Referenzpunkt, insbesondere im Bereich der Flüchtlingsaufnahme. Zusammen mit seinen gesteuerten, punktbasierten Zuwanderungsmechanismen hat all dies Kanada den Ruf eines Landes mit einer herausragenden „Willkommenskultur“ eingebracht. Im nordamerikanischen Vergleich wird Kanada dabei häufig als das „liberalere Gegenmodell“ zu den Vereinigten Staaten gelesen. Der Vortrag fragt, inwiefern dieses Bild noch zutrifft. Im Zentrum stehen Veränderungen in der Steuerung von Migration und Flucht, Verschiebungen in der politischen Rhetorik sowie neue Spannungen zwischen innenpolitischen Interessen, humanitären Verpflichtungen und wirtschaftlichem Druck. Anhand aktueller Reformen und politischer Debatten wird analysiert, ob und wie sich Kanadas Ansatz transformiert und inwieweit externe und interne Dynamiken diesen Wandel vorantreiben.
Anmeldefrist
Dienstag, 28.04.26
Einlass
16:30 Uhr
Zeit
Dienstag, 05.05.26 - 17:00 Uhr
Themengebiet
Migration
Zielgruppen
Studierende
Wissenschaftler*innen
Alle Interessierten
Ort
Universität Bonn, Hauptgebäude (Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn)
Raum
Festsaal
Reservierung
nicht erforderlich
Link zu Anmeldung/Ticket
Weitere Informationen
Veranstalter
Bonn Platform for Forced Migration Studies und Stabsstelle der Bonn Research Alliance (BORA)
Kontakt
Dr. Sandra Gilgan (Universität Bonn), Maarit Thiem (bicc / FFVT), Dr. Lena Laube & Dr. Maria Ullrich (FIW, Universität Bonn), Jure Leko (BIM e.V.)