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Neuigkeiten
Mehr Nachhaltigkeit bei der Ernährung
In Afrika südlich der Sahara haben Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen rapide zugenommen. Wie hängen nachhaltige Ernährungsweisen, die nährstoffreich, umweltfreundlich, erschwinglich und soziokulturell akzeptabel sind, mit kardiometabolischen Erkrankungen zusammen? Ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Ina Danquah, Hertz-Chair for Innovation for Planetary Health am Transdisziplinären Forschungsbereich „Sustainable Futures” und Direktorin am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn, hat diese Frage bei ghanaischen Erwachsenen an unterschiedlichen Standorten untersucht.
Lichtgase zeigen kritisches Verhalten
FORSCHUNGSTICKER: Ein Forschungsteam der Universitäten Bonn und Heidelberg sowie der UNAM (Mexiko) untersuchte das kritische Verhalten von Lichtteilchen (Photonen) nahe eines Phasenübergangs. 
Wenn der Roboter im Gewächshaus aufs Wort hört
In den Gewächshäusern der Zukunft werden Menschen vermehrt mit Roboter arbeiten. Damit diese Vision Wirklichkeit wird, forscht ein Team um Prof. Dr. Maren Bennewitz von der Universität Bonn gemeinsam mit Partnern aus Taiwan auf Basis von Künstlicher Intelligenz an den Grundlagen. Im Projekt „Learning Expert-Guided Crop Intervention through Human-in-the-Loop LLM Robotics“ - kurz AgriLoop - erforschen die Gruppen aus beiden Ländern, wie Gewächshausroboter künftig durch natürlichsprachliche Interaktion enger mit landwirtschaftlichen Fachleuten zusammenarbeiten können. Das Vorhaben wird auf deutscher Seite durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit einer Fördersumme von 463.000 Euro für die Bonner Forschung unterstützt. AgriLoop ist ein Partnerprojekt des Exzellenzclusters PhenoRob und im Transdisziplinären Forschungsbereich Sustainable Futures angesiedelt.
StadtLandMitmachbus der Universität Bonn macht Station in Adenau
Wie sieht die Medizin der Zukunft aus? Antworten auf diese Frage gibt das Wissenschaftsjahr 2026, das das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ausgelobt hat. Mit dessen Förderung tourt derzeit die Universität Bonn mit dem „StadtLandMitmachbus“ durch ländliche Regionen in Rheinland. Am Sonntag, 30. August 2026, von 12 bis 17 Uhr macht das Wissenschaftsmobil Stopp beim Heimatfest in Adenau. Dort ist es beim verkaufsoffenen Sonntag zu sehen. Standort ist der Marktplatz, Hauptstraße, 53518 Adenau.
Dürren und Überflutungen laufen besonders schlecht
Spektakuläre Bilder, viele menschliche Opfer und starke persönliche Verbindungen: Diese drei Faktoren machen es wahrscheinlicher, dass die Medien in einem Land über eine Naturkatastrophe in einem anderen Land berichten. Das zeigt eine Studie der Universität Bonn, der University of Warwick und des Imperial College London, die nun in der Zeitschrift „Nature Human Behaviour“ erschienen ist. Die Daten zeigen auch, dass Dürren und Überflutungen - zwei der wichtigsten Effekte des Klimawandels - besonders schlecht laufen. Das könnte eine Erklärung sein, warum viele Menschen die Auswirkungen des Treibhauseffekts noch immer unterschätzen.
Chemische Fingerabdrücke enthüllen Vergangenheit massereicher Sterne
Viele massereiche Sterne waren einst Teil von Doppelsternsystemen, doch ihre spannende Vergangenheit war bisher oft nicht mehr nachvollziehbar. Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Astrophysik und der Universität Bonn hat nun eine Methode entwickelt, um Sterne zu identifizieren, die einst Masse von einem Begleitstern aufgenommen haben. Diese Sterne erscheinen heute als Einzelobjekte, tragen aber die chemischen Spuren ihrer Vergangenheit als Doppelstern. Mithilfe eines einzigartigen „chemischen Fingerabdrucks“, der unabhängig von spezifischen Evolutionsmodellen ist, konnten die Forschenden die Doppelstern-Geschichte massereicher Sterne rekonstruieren. Die Methode hat bereits den gut untersuchten Stern γ Columbae als ehemaligen Massegewinner neu klassifiziert und damit lang gehegte Annahmen über seinen Ursprung infrage gestellt. Zudem hat sie neue Einblicke in die Entwicklung des Vorläufer der Supernova SN 1987A geliefert. Die Ergebnisse sind nun in dem Journal „Nature Astronomy“ erschienen.
Gute Nachrichten, falsche Erwartungen? Wie Menschen Renditechancen am Aktienmarkt einschätzen
Nicht nur Privatanleger, sondern auch Finanzprofis schätzen die Renditechancen am Aktienmarkt oft anders ein, als es gängige finanzökonomische Modelle vorhersagen. Das zeigt eine Studie unter Beteiligung des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und zu Köln. Dahinter stehen unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie Unternehmensnachrichten in Aktienkurse einfließen und was sie für zukünftige Renditen bedeuten. Die Studie wurde unter dem Titel „Mental Models of the Stock Market“ im renommierten Fachjournal The Quarterly Journal of Economics veröffentlicht.

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