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Neuigkeiten
Was im bronzezeitlichen Südkaukasus auf den Tisch kam
Welche kulinarischen Praktiken herrschten während der Bronzezeit im Südkaukasus vor? Die Küche war außergewöhnlich reichhaltig. Das hat ein internationales Forschungsteam der Universitäten Bonn und Bari mit weiteren wissenschaftlichen Institutionen wie dem Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und der Aserbaidschanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften herausgefunden. Die neuen Belege zeigen, dass die Küche aus vielen Zutaten bestand. In den Kura-Araxes-Gemeinschaften spielten vor allem Milchprodukte, Obst und Traubengetränke eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse sind nun im Journal PNAS veröffentlicht.
Studie zeigt dynamische Wechselwirkungen zwischen Hirntumoren und Immunzellen
Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in das umliegende Gehirngewebe eindringen und sich weit über das ursprüngliche Tumorgebilde hinaus ausbreiten kann. Forschende des DZNE, des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und des Exzellenzclusters „ImmunoSensation3“ an der Universität Bonn haben diesen Infiltrationsprozess mittels Hightech-Mikroskopie im lebenden Gehirn beobachtet. Ihre Studie beruht auf Untersuchungen an Mäusen mit einer Form von Gehirntumor, die dem menschlichen Glioblastom sehr nahekommt.
Fettzellen spielen zentrale Rolle bei Vermeidungs-Lernen
Wenn Menschen oder Tiere etwas essen, was bei ihnen zu Unwohlsein führt, gehen sie danach dieser Nahrungsquelle aus dem Weg. Unklar war bislang, wie genau dieses Vermeidungs-Lernen erfolgt. Eine neue Studie zeigt, dass dabei die Kommunikation zwischen Hirn- und Fettzellen eine wesentliche Rolle spielen könnte. Die Beteiligten der Universitäten Bonn und Tohoku (Japan) sowie des Universitätsklinikums Bonn haben den zuvor unbekannten Mechanismus in der Fruchtfliege Drosophila aufgeklärt. Er könnte in ähnlicher Form auch in Säugetieren und sogar im Menschen existieren. Die Ergebnisse sind jetzt in der Zeitschrift Neuron erschienen. 
150 Jahre Geodäsie in Bonn
Die Universität Bonn begeht am Dienstag, 21. April 2026 das 150-jährige Bestehen der Geodäsie in Bonn. Mit einem Festakt würdigt das Institut für Geodäsie und Geoinformation (IGG) der Universität Bonn seine lange Tradition in Forschung und Lehre – und richtet zugleich den Blick nach vorn: auf die Frage, welche Beiträge die Geodäsie in den kommenden Jahrzehnten für Gesellschaft, Wissenschaft und Technik leisten muss.
Digitale Konservierung
Wie lässt sich die rasante Zunahme der Untersuchungen an alter DNA mit der Notwendigkeit in Einklang bringen, unersetzliche menschliche Überreste zu bewahren? Dieser Frage ist ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universität Bonn nachgegangen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht.
Uni Bonn baut Übersetzungsnetzwerk auf
Seit Anfang Februar 2026 ist an der Universität Bonn die neue „Landeskoordinationsstelle für Übersetzungsangelegenheiten im Hochschulwesen des Landes Nordrhein-Westfalen“ angesiedelt. Sie baut eine Plattform mit Musterdokumenten und Übersetzungshilfen auf, ist Anlaufstelle für Fragen und bietet Schulungen an. Ab Ende April soll das digitale Portal bereits zur Verfügung stehen.
KI mit Ortskenntnis
Die Universität Bonn erhält eine neue Emmy-Noether-Gruppe für KI-Methoden. Juniorprofessor Dr. Marc Rußwurm entwickelt KI-Methoden, die unterschiedliche Arten von Geodaten zu einer einheitlichen räumlichen Darstellung zusammenführt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Forschungsgruppe in den nächsten sechs Jahren mit bis zu 1,4 Millionen Euro. Das Emmy Noether-Programm ermöglicht qualifizierten Postdocs sowie befristet beschäftigten Juniorprofessor*innen sich für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.

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