Fokuswochen Mental Health
Gestärkt für Studium, Arbeit und Alltag

Erfahren Sie mehr über Ihre mentale Gesundheit

Fokuswochen Mental Health vom 02. November bis 13. November

Mentale Gesundheit begleitet uns jeden Tag – ganz gleich, ob im Studium, in der Arbeit oder im Alltag. Sie beeinflusst zum Beispiel, wie viel Energie wir haben, wie leicht oder schwer uns Dinge fallen und wie verbunden wir uns mit anderen fühlen. Themen wie die zunehmende Digitalisierung oder die Nachwirkungen der Corona-Pandemie rücken mentale Gesundheit immer stärker in den Blick. Daher widmen sich auch verschiedene Akteur*innen der Universität Bonn und darüber hinaus dem Thema mentale Gesundheit.

Mit den Fokuswochen laden wir Sie ein, sich mit Ihrem eigenen mentalen Wohlbefinden auseinanderzusetzen und Ihre Ressourcen zu stärken: mit kurzen Impulsen, vertiefenden Formaten oder dem Kennenlernen passender Unterstützungsangebote – ganz so, wie es zu Ihrem Bedarf passt. Denn die Stärkung der mentalen Gesundheit lohnt sich, für Studium, Arbeit und Alltag gleichermaßen.

Warum stellen wir das Thema mentale Gesundheit in den Fokus?

Mentale Gesundheit ist ein zentraler Bestandteil von Gesundheit, Lebensqualität und einem erfolgreichen Studien- und Arbeitsalltag. Die Universität ist ein Ort des Lernens, Forschens und Arbeitens – gleichzeitig können Studium und Arbeit mit besonderen Herausforderungen verbunden sein.

Aktuelle Befunde zeigen die Relevanz des Themas:

  • Studierende: Laut des TK-Dossiers 2026 „Wie geht’s Deutschlands Studierenden?“ berichten 86 % der Studierenden, sich zumindest manchmal gestresst zu fühlen und 41 % erleben häufig Stress.
  • Beschäftigte: Der TK-Gesundheitsreport 2026 zeigt, dass psychische Erkrankungen im Jahr 2025 auf Platz 2 der Ursachen für Fehlzeiten lagen und zu den häufigsten Ursachen längerer Arbeitsunfähigkeit zählen.

Die Fokuswochen setzen deshalb bewusst einen präventiven Schwerpunkt: Wir möchten für mentale Gesundheit sensibilisieren, Wissen vermitteln, Ressourcen stärken und den Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtern – bevor es zu schwerwiegenden Belastungsfolgen und längeren Kranheitszeiten kommt.

Frau meditiert in einem Flur im Schneidersitz vor Schließfächern
© Volker Lannert

Ziele der Fokuswochen Mental Health

Während der Fokuswochen geben wir mittels ganz verschiedener Formate – von Vorträgen über Workshops bis hin zu offenen Austauschangeboten – einen Einblick in die vielfältigen Themen und Angebote rund um mentale Gesundheit an der Universität Bonn und kooperierenden Einrichtungen.

Die Fokuswochen setzen außerdem ein Zeichen: Mentale Gesundheit ist kein Randthema, sondern geht uns alle an. Indem wir offen darüber sprechen und die vorhandenen Angebote in den Mittelpunkt rücken, möchten wir dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen und den Austausch über mentale Gesundheit an der Universität Bonn zu stärken.

Organisation der Fokuswochen Mental Health

Viele Perspektiven, ein gemeinsames Ziel: Die Fokuswochen Mental Health sind eine Initiative des Arbeitskreises Psychosoziale Gesundheit der Universität Bonn.

Mehr zum Arbeitskreis

Angebote der Fokuswochen Mental Health

"Impression Depression" - Mehr Sensibilität gegenüber Personen mit Depression

Die Robert-Enke-Stiftung bietet am 10.11.2026 an der Universität Bonn die Möglichkeit, sich für eine Stunde in einer geführten Gruppensituation mittels VR-Brille in eine Person mit Depressionen hineinversetzen zu können. Dieses Angebot soll die Sensibilität und das Verständnis gegenüber dieser Personengruppe fördern.

Erfahren Sie durch den Klick auf den Button mehr zum Hintergrund, zum Ablauf und zur Anmeldung!

Colour-Walks

Pause machen. Spazieren gehen. Farben entdecken. 

Kennen Sie das? Sie gehen in Ihrer Pause nach draußen, aber Ihre Aufmerksamkeit richtet sich dabei häufig weniger auf Ihre Umgebung als auf das, was Sie gerade beschäftigt. Die Gedanken sind bei aktuellen Aufgaben, dem nächsten Termin oder anderen offenen Themen. So fällt es manchmal schwer, wirklich abzuschalten und die Pause zur Erholung zu nutzen.

Beim Colour-Walk geht es darum, für einen Moment genau das zu verändern:
nach draußen gehen, sich bewegen, die Aufmerksamkeit auf die Umgebung richten und eine Farbe bewusst in den Blick nehmen.

Nehmen Sie sich etwa 20-25 Minuten Zeit für eine bewusste Pause, gemeinsame Bewegung und einen kurzen Perspektivwechsel.

Person geht im Wald spazieren, man sieht sie von hinten
© Colourbox

Beratungsstellen als Unterstützungsmöglichkeit

Es kann Situationen geben, in denen Personen sich belastet oder überfordert fühlen und denken, damit alleine umgehen zu müssen. Dabei gibt es an der Universität und den kooperierenden Einrichtungen ein großes Netzwerk aus verschiedenen Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die zu ganz unterschiedlichen Fragestellungen professionell und vertraulich weiterhelfen können. Ein Teil dieser Angebote ist auch im Arbeitskreis Psychosoziale Gesundheit vertreten, weshalb wir sie Ihnen hier gebündelt vorstellen.

Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie auf den jeweiligen Übersichtsseiten, welche Angebote zur Verfügung stehen. Das Angebot an Beratungsstellen ist vielfältig und richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen – je nachdem, ob Sie beispielsweise Studierende, Promovierende oder Beschäftigte sind.
Über die untenstehenden Buttons gelangen Sie direkt zur jeweiligen Übersichtsseite mit den für Sie passenden Beratungsangeboten.

Sie wissen bereits von unseren Beratungs- und Unterstützungsangeboten, sind sich aber unsicher, wie und ob Sie diese kontaktieren sollten?
Dann schauen Sie unten, ob unsere FAQs Ihnen weiterhelfen können.

Psychosoziale (Beratungs-) Angebote an der Universität Bonn - FAQ

Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel per Formular auf der Website, telefonisch oder per E-Mail. Häufig werden mehrere Wege angeboten, sodass Sie auswählen können. Sie vereinbaren dann einen Termin für ein erstes Beratungsgespräch. Dieses erfolgt je nach Wunsch, Bedarf oder Verfügbarkeit in Präsenz oder per Zoom-Meeting. Den genauen Ablauf können Sie der Website der jeweiligen Beratungsstelle entnehmen.

Je nach Bedarf kann nach der Kontaktaufnahme ein einziges oder mehrere Gespräche folgen.

Es erfolgt im Rahmen der Beratungsgespräche keine Psychotherapie oder Diagnosestellung, sondern es geht darum, ein möglichst niedrigschwelliges Gesprächsangebot anzubieten und sich wertfrei und unparteiisch von Expert*innen beraten zu lassen. Ggf. werden Sie an andere Stellen weiterverwiesen, die sich Ihrem Anliegen eingehender widmen.

Alle Beratungsstellen führen ihre Gespräche vertraulich. Es werden keine Informationen an andere Personen wie Vorgesetzte, Fakultäten oder Lehrende weitergegeben.

Studierende

Die Beratungsangebote der Universität stehen Ihnen für ein breites Spektrum an Themen offen. Dabei muss es sich nicht immer um rein studienbezogene Anliegen handeln: Privates Leben und Studium lassen sich häufig nicht klar trennen, deshalb dürfen auch Themen, die über das Studium hinausgehen, Teil einer Beratung sein.

Sollten Sie mit Ihrem Thema nicht bei der richtigen Beratungsstelle anfragen, werden Sie dort immer an die passende Person oder Stelle weitervermittelt. Auch das Universitäre Gesundheitsmanagement Healthy Campus Bonn hilft Ihnen gerne dabei, die für Sie richtige Anlaufstelle zu finden.

Um die Hürde der Unsicherheit zu umgehen und Orientierung zu vereinfachen, bietet die Zentrale Studierendenberatung zudem ein Clearing-Angebot an: Zu bestimmten Zeitfenstern können Sie ohne Termin ein erstes anonymes Einschätzungsgespräch führen und danach entscheiden, ob Sie einen Termin für eine Beratung ausmachen möchten.

Speziell für Promovierende gibt es eine allgemeine Erstberatung am Bonner Graduiertenzentrum, die Ihr Anliegen gerne mit Ihnen bespricht und Sie bei Bedarf an andere kompetente Stellen weiterverweist. 

Beschäftigte

Wenn Sie sich unsicher sein sollten, welche Beratungsstelle am besten für Ihren Bedarf geeignet ist, können Sie sich an das Team von Healthy Campus Bonn wenden. Wir helfen Ihnen gerne und leiten Sie zur am besten geeigneten Stelle weiter.


Arbeitskreis Psychosoziale Gesundheit

Im Arbeitskreis engagieren sich verschiedene Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Universität und kooperierenden Einrichtungen, um gemeinsam mentale Gesundheit zielgruppenübergreifend zu fördern, den offenen Austausch über mentale Gesundheit zu stärken und bestehende Angebote zu vernetzen.

Fäden an einer Pinnwand, die mit Pinnnadeln verknüpft sind
© Colourbox

Aktuelle Mitglieder des Arbeitskreises in 2026

  • Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung
  • Beratungsstelle für Beschäftigte bei psychosozialen Fragen und Konfliktbewältigung
  • Betreuung von Promovierenden des Dezernats Internationales
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement des Universitätsklinikums Bonn
  • Betriebsärztlicher Dienst der Universität Bonn
  • Bonner Graduiertenzentrum
  • Bonn Graduate School of Economics
  • Evangelische Studieendengemeinde
  • Familienbüro
  • Gleichstellungsbüro
  • Healthy Campus Bonn
  • Hochschulkommunikation der Universität Bonn
  • Konfliktberatung für Promovierende der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät
  • Personalentwicklung
  • Psychologische Beratung der Zentralen Studienberatung
  • Psychologische Beratungsstelle des Studierendenwerkes
  • Stabsstelle Chancengerechtigkeit und Diversität
  • Vertrauensperson der schwerbehinderten Beschäftigten

Ihre Ansprechpersonen

Avatar Shepherd

Hannah Shepherd

Koordination Gesund studieren
Avatar Zenk

Dr. Franziska Zenk

Schwerpunkt Mentale Gesundheit

Gemeinsam für das Universitäre Gesundheitsmanagement

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Team Healthy Campus Bonn

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