Den Maler des Bildes "Oude Kerk" herausfinden
Das unter dem Titel "Delfter Innenansicht" bekannte Gemälde ist tatsächlich das Bild "Oude Kerk" und zeigt eine Kirche in Haarlem. Soweit konnten Bonner Studierende der Kunstgeschichte Fragen zu einem Gemälde klären, das seit vielen Jahren im Besitz der Universität ist. Um dessen Herkunft auch vollständig zu klären, hoffen die Studierenden und ihre Professorin jetzt auf das Wissen der Bevölkerung: Wer weiß etwas zu diesem Bild? Sachdienliche Hinweise erbeten an Juniorprofessorin Dr. Lucy Wasensteiner im Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn.
Mit dem Riesenmagnet auf der Suche nach dem Axion
Neuer Schub für die Suche nach einem bisher unentdeckten Elementarteilchen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Bau eines speziellen Magnetsystems durch das Exzellenzcluster „Color meets Flavor“ der Universitäten Bonn, Siegen und Dortmund in Höhe von sechs Millionen Euro bewilligt. Ziel von „BabyIAXO“ ist die Suche nach dem Axion, einem bisher unentdeckten Elementarteilchen, das eines der größten ungelösten Rätsel der Teilchenphysik erklären könnte.
Universität Bonn bittet um Hinweise zu gestohlenen Fossilien
Aus dem Goldfuß-Museum der Universität Bonn sind während Renovierungsarbeiten Fossilien und weitere Exponate entwendet worden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass einzelne Stücke zum Kauf angeboten, weitergegeben oder öffentlich gezeigt werden, bittet die Universität die Bevölkerung um Mithilfe. Die Polizei Bonn nimmt Hinweise entgegen.
Verwobene Geschichten
Textilien verbinden Menschen, Kulturen und Zeiten, bewahren Erinnerungen und können Geschichten erzählen. Die studentische Ausstellung „Textil. Natur. Textur – Verwobene Geschichte(n)” ist noch bis 9. Oktober 2026 im Paul-Clemen-Museum in P26 der Universität Bonn zu sehen.
Gemeinsamer Aufruf: Vermieten Sie an Studierende!
Das Wintersemester steht vor der Tür. Viele Studierende aus dem In- und Ausland werden sich auf die schwierige Suche nach bezahlbarem Wohnraum begeben. Besonders internationale Studierende stehen häufig kurzfristig vor der Herausforderung, eine Unterkunft zu finden. Jede zusätzliche Wohnmöglichkeit kann helfen. Das Studierendenwerk Bonn ruft gemeinsam mit der Universität Bonn und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) dazu auf, Wohnraum günstig an Studierende zu vermieten.
Wie das Christentum die lateinische Sprache verändert hat
Wie hat sich die lateinische Sprache durch die Entstehung und Ausbreitung des Christentums in der Spätantike verändert? Dieser Frage geht Christian Hornung, Professor für Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, in einem neuen Forschungsprojekt nach. Ziel ist die Erarbeitung eines „Handwörterbuchs des antiken christlichen Lateins“ (HACL), das das Textkorpus der lateinisch-christlichen Literatur von Tertullian bis Isidor von Sevilla erschließt und den Wandel des antiken lateinischen Vokabulars in all seinen Dimensionen dokumentiert: ideen-, institutionen-, sozial-, rechts- und religionsgeschichtlich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Langzeitvorhaben in der ersten Projektphase bis 2030 mit 1,4 Millionen Euro. Die Laufzeit ist auf insgesamt 12 Jahre angelegt.
DAAD fördert gemeinsamen Masterstudiengang mit St Andrews für weitere vier Jahre
Das Programm „German and Comparative Literature“ der Universitäten Bonn und St Andrews führt Studierende im Rheinland und in Schottland zu einem internationalen Doppelabschluss. Seit 2013 bildet es ein Herzstück der strategischen Partnerschaft beider Universitäten. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat beschlossen, das Programm für weitere vier Jahre zu fördern. Damit kann ein Studienangebot fortgeführt werden, das seit 2013 literaturwissenschaftliche Ausbildung mit intensiver internationaler Erfahrung verbindet.
Malaria schädigt Fresszellen in der Milz dauerhaft
Makrophagen, die im Knochenmark gebildet werden, können die Funktion embryonaler Fresszellen nur bedingt übernehmen. Das zeigt eine Studie der Universität Bonn und des Peter Doherty Institute for Infection and Immunity an der University of Melbourne. Die Forschenden haben nachgewiesen, dass eine Malaria-Infektion residente CD163-Makrophagen in der Milz dauerhaft schädigt, die für die Reinigung des Blutes und das Recyceln von Eisen zuständig sind und darüber hinaus mit weiteren Zellen der Immunabwehr kommunizieren. Die Ergebnisse könnten nicht nur für wirksamere Malaria-Impfungen interessant sein, sondern auch für die Entwicklung von Medikamenten und Therapien gegen andere Infektionskrankheiten. Das Paper wird im Wissenschaftsjournal „Immunity“ veröffentlicht; es ist bereits vorab online zugänglich.
Wird geladen