05. März 2026

Angkana Rüland zum Mitglied der Leopoldina gewählt Angkana Rüland zum Mitglied der Leopoldina gewählt

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat Angkana Rüland auf Vorschlag namhafter Kolleg*innen zum Mitglied gewählt. Die Professorin am Institut für Angewandte Mathematik der Universität Bonn ist Inhaberin eines der renommierten Hausdorff Chairs am Exzellenzcluster Hausdorff Center for Mathematics.

Angkana Rüland
Angkana Rüland - Professorin am Institut für Angewandte Mathematik der Universität Bonn. © Foto: Volker Lannert/Uni Bonn
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Mit der Leopoldina sind insbesondere zwei Aufgaben verbunden: Die Politik und Öffentlichkeit wissenschaftsbasiert zu beraten sowie die deutsche Wissenschaft in Gremien zu repräsentieren, in denen vorwiegend Nationale Akademien tätig sind. ,,Die Wahl in die Leopoldina ist eine große Ehre für mich", freut sich Angkana Rüland über die Auszeichnung. "Ich freue mich sehr, mich aktiv in die Leopoldina einbringen zu dürfen."

Angkana Rüland studierte in Bonn und Leipzig Mathematik und promovierte 2014 an der Universität Bonn. Danach war sie drei Jahre lang Junior Research Fellow an der University of Oxford, UK, und von 2017 bis 2020 Gruppenleiterin am Leipziger Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften. 2020 folgte sie einem Ruf auf eine Professur nach Heidelberg und kehrte 2023 nach Bonn zurück, wo sie einen Hausdorff Chair am Hausdorff Center for Mathematics innehat. Sie erhielt 2023 den Calderón-Preis für Inverse Probleme der Inverse Problems International Association und 2024 den New Horizons in Mathematics Prize der Breakthrough-Stiftung. Im Jahr 2025 wurde ihr der Gottfried Wilhelm Leibniz Preis verliehen, der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. 

Die Leopoldina wurde 1652 gegründet und ist eine der ältesten wissenschaftlichen Akademien der Welt. Mit rund 1.500 Mitgliedern vereint die Leopoldina herausragende Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern. Im Jahr 2008 wurde die Leopoldina zur Deutschen Nationalen Akademie der Wissenschaften ernannt. In dieser Funktion vertritt sie die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien und meldet sich zu gesellschaftlichen und politischen Fragen zu Wort, um einen überparteilichen und sachlichen Diskussionsrahmen zu bieten.

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