Mit Freunden das Rechnen fördern
Kürzlich wurde die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arithmeums e.V. ins Leben gerufen, um das Bonner Museum als einzigartigen Ort der Begegnung von Mathematik, Kunst und Kultur langfristig zu stärken. Das Arithmeum habe es verdient, „in seiner kulturellen und wissenschaftlichen Bedeutung von internationalem Rang noch sichtbarer und als interaktiver Ort noch bekannter“ zu werden, erklärt Dr. Monika Wulf-Mathies, die frisch gewählte Erste Vorsitzende der Gesellschaft, und ergänzt: „Gemeinsam stärken wir das Arithmeum – für die kommenden Generationen“.
Sanfte Schubser für mehr Tierwohl
Sanfte Kaufanreize können bewirken, dass Kundinnen und Kunden öfter zu Lebensmitteln mit höheren Tierhaltungsstandards greifen. In diese Richtung deutet zumindest eine aktuelle Studie an der Universität Bonn. Die Forscherinnen nutzten als „Nudges“ zwei unterschiedliche Plakate zum Tierwohl-Label. Schon jedes Plakat für sich veränderte das Konsumverhalten von Testpersonen, die in einem virtuellen Supermarkt einkauften. Wurden beide Plakate kombiniert, war der Anteil der Produkte mit höheren Tierwohlstandards im Einkaufskorb am höchsten. Weitere Studien müssen noch klären, inwieweit sich die Ergebnisse auf reale Einkaufssituationen übertragen lassen. Die Studie ist im Journal of Behavioral and Experimental Economics erschienen.
Drei Jasbinsek Kunkelmann-Stipendien für Physik-Studierende
Die Studierenden Jan Kühbacher, Eva Tillmann und Michael Vogt erhalten von der Stiftung Physik & Astronomie Bonn Jahresstipendien über jeweils 3.600 Euro. 
Pflanzen kennen keine politischen Grenzen
Die Botanischen Gärten der Universitäten Oxford und Bonn vertiefen ihre langjährige Partnerschaft mit einer neuen Kooperationsvereinbarung für die weitere Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und gärtnerischer Praxis.
Drei „ERC Proof of Concept Grants“ für die Uni Bonn
Drei Forschende der Universität Bonn erhalten einen „Proof of Concept Grant“ des Europäischen Forschungsrats (ERC). Der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Dominik Bach, die Chemikerin Junior-Prof. Dr. Ala Bunescu und der Radiologe Prof. Dr. Philipp Vollmuth (auch Universitätsklinikum Bonn) erhalten für 18 Monate jeweils 150.000 Euro. Dieses Programm unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, Erkenntnisse aus ihrer Forschung in kommerzielle Anwendungen zu bringen.
Ich will alles sofort – oder doch später?
Geld verjubeln – oder für den großen Urlaub sparen? Gemütlich auf die Couch – oder doch besser Sport? Eine ganze Tafel Schokolade verputzen – oder für später etwas übriglassen? Solche Entscheidungen sind nicht einfach zu treffen, weil der Impuls zur schnellen Belohnung hinter ein längerfristiges Anliegen zurücktreten muss. Menschen verhalten sich dabei sehr individuell, auch zwischen den Kulturen scheinen sich Unterschiede abzuzeichnen. Um diese Art der Entscheidungen besser zu verstehen, führen Psychologen der Universität Bonn mit Forschenden in 77 Ländern eine ungewöhnlich große Online-Studie durch: Rund 15.000 Personen sollen befragt werden. Interessierte Erwachsene können noch bis zum 18. August 2026 teilnehmen: https://www.soscisurvey.de/tricc-project/ 
Dozentenpreis für Junior-Professor Dr. Alessandro Bismuto
Jun.-Prof. Dr. Alessandro Bismuto erhält den Dozentenpreis des Fonds der Chemischen Industrie. Mit der Auszeichnung würdigt der Fonds herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich durch exzellente Forschung und akademische Leistungen auszeichnen. Der Dozentenpreis zählt zu den angesehensten Förderpreisen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Chemie. 
Internationale Perspektiven auf KI in der Hochschulbildung
Künstliche Intelligenz entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit zu einem prägenden Faktor der Hochschulbildung. Sie eröffnet neue Möglichkeiten für Lernen, Lehren und Prüfen, stellt Universitäten aber zugleich vor grundlegende strategische, ethische und organisatorische Fragen. Wie Hochschulen diesen Wandel verantwortungsvoll gestalten können, stand im Mittelpunkt des Jahrestreffens des internationalen Hochschulnetzwerks Global Universities for Societal Impact (GUSI), das die Universität Bonn vom 10. bis 12. Juni 2026 ausrichtete. Vertreter*innen der fünf Partneruniversitäten diskutierten darüber, wie KI Forschung und Lehre verändert, und welche Antworten Hochschulen auf diese Entwicklungen finden müssen.
Wird geladen