Exzellente Bedingungen für die Bonner Physik
NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes hat im Rektorat der Universität Bonn eine Finanzierungszusage über 113 Millionen Euro für die Erneuerung des Physikalischen Instituts übergeben. Die Mittel stammen aus dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“.
Nur so groß wie ein Golfball: Erstbeschreibung eines blauen Tiefsee-Oktopus
Die Galápagos-Inseln vor der Küste von Ecuador sind die Heimat von mehr als tausend Pflanzen- und Tierarten, die sonst nirgendwo anders auf der Erde vorkommen, so zum Beispiel Meerechsen oder Galápagos-Riesenschildkröten. Ein Forschungsteam unter Leitung des Field Museum of Natural History in Chicago und unter Beteiligung der Universität Bonn hat nun eine weitere Tierart der einzigarten Fauna der abgelegenen Inselgruppe hinzugefügt: einen kleinen blauen Oktopus. Die neuentdeckte Spezies namens Microeledone galapagensis beschreiben die Forschenden im Wissenschaftsjournal Zootaxa.
Die Transformationen der Landschaft im Cochabamba-Tal
Spuren jahrhundertelanger Bearbeitung offenbart das Cochabama-Tal, das schon vor der Eroberung durch die Inka besiedelt war. Die neue Sonderausstellung der Bonner Amerikas-Sammlung (BASA-Museum) stellt noch bis März 2027 die Ergebnisse eines DFG-geförderten Forschungsprojektes im Cochabamba-Tal, Bolivien, vor.
Weniger Dünger dank smarter Allianzen
Pflanzen haben im Laufe der Evolution elegante Strategien entwickelt, um einem Mangel an Phosphat im Erdreich zu begegnen: Sie gehen Symbiosen mit Bodenpilzen ein. Diese Mykorrhizapilze versorgen ihre pflanzlichen Partner effizient mit Phosphat und weiteren lebenswichtigen Mineralien. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle haben jüngst gemeinsam mit Partnern der Universität Bonn einen molekularen Schalter entdeckt, der den Phosphatgehalt in der Pflanze erfasst und dann das Startsignal für oder gegen die Symbiose gibt. Dieser Signalweg könnte künftig genutzt werden, um Pflanzen zu befähigen, die Partnerschaft mit den Bodenpilzen auch dann einzugehen, wenn genügend Phosphat verfügbar ist. Die Studie in der renommierten Fachzeitschrift Science Advances bietet einen Lösungsansatz für ein langjähriges Problem in der Landwirtschaft und eröffnet neue Wege zur Reduktion von Düngemitteln.
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