Ombudsstelle Early-Career Researchers
Die Ombudsstelle Early-Career-Researchers kann Ihnen bei der Suche nach Lösungsmöglichkeiten bei Herausforderungen im Betreuungsverhältnis helfen. Sind Sie Promovierende*r oder Postdoktorand*in und empfinden Ihre Betreuungssituation als belastend oder angespannt? Sind Sie Hochschullehrer*in und erleben Konflikte im Verhältnis zu Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen, die sie wissenschaftlich betreuen? Als unabhängige Beratungs-, Vermittlungs- und Schlichtungsstelle ist die Ombudsstelle bei Problemen und Konflikten ein professioneller Anlaufpunkt für Promovierende, Postdoktorand*innen und Betreuer*innen.
Die Ombudsstelle behandelt alle Anliegen, Beratungen und Gespräche vertraulich. Nehmen Sie direkt Kontakt zur Ombudsperson Ihrer Wahl auf oder richten Sie Ihre Anfrage an das Bonner Graduiertenzentrum, das Sie an die Ombudsperson Ihrer Wahl vermittelt.
Aufgaben und Vorgehensweise
Im Betreuungsverhältnis zwischen Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen und Betreuungspersonen kann es manchmal zu Schwierigkeiten und scheinbar unüberwindbaren Gegensätzen kommen. Lassen sich diese auf Dauer nicht lösen, kann das Betreuungsverhältnis als sehr belastend empfunden werden. Die wissenschaftliche Kreativität und Produktivität leidet, die Freude an der wissenschaftlichen Forschung lässt nach.
Einen möglichen Ausweg aus dieser Situation kann die Ombudsstelle Early-Career-Researchers bieten. An die Ombudsstelle können Sie sich bei allen Herausforderungen, Spannungen oder Konflikten wenden, die sich aus dem Betreuungsverhältnis zwischen Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen und Betreuenden ergeben. Die Ombudsstelle sucht gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen.
Die Ombudsstelle stellt eine unabhängige Instanz an der Universität Bonn dar und versteht sich als Beratungs-, Vermittlungs- und Schlichtungsstelle sowohl für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen als auch für Betreuende in Bezug auf Probleme und Konflikte, die sich während der Promotions- oder Postdoc-Phase ergeben. Ziel ist eine konstruktive und sachorientierte Konfliktlösung.
Die Ombudsstelle ist zu Vertraulichkeit verpflichtet und niemandem gegenüber auskunftspflichtig. Sie nimmt keine Bewertung wissenschaftlicher Leistungen vor. Die Ombudsstelle agiert selbständig und hat keine Weisungsbefugnis gegenüber den Konfliktparteien.
Nehmen Sie direkt Kontakt mit der Ombudsperson Ihrer Wahl auf oder lassen Sie sich eine Ombudsperson durch das Bonner Graduiertenzentrums (BGZ) vermitteln. Sie können die Ombudsperson unabhängig von Ihrer Zugehörigkeit zu einer Fakultät wählen.
Die Ombudspersonen behandeln alle Anliegen, Beratungen und Gespräche vertraulich. Die Gewährleistung der Vertraulichkeit dient dem Schutz aller involvierten Personen und sie gilt auch über den Abschluss eines Falles hinaus.
Gemeinsam mit Ihnen prüft die Ombudsperson eine mögliche Vorgehensweise. Daraus ergeben sich entweder ein Einzelberatungsgespräch mit Ihnen oder, sofern Sie dies wünschen, ein Vermittlungsgespräch zwischen Ihnen und der anderen Konfliktpartei. Das Vorgehen erfolgt in jedem Fall in Absprache mit Ihnen. Die Ombudsstelle kann gegenüber den Konfliktparteien nur Empfehlungen aussprechen. Sie ist gegenüber den Konfliktparteien nicht weisungsbefugt.
Sie können sich mit Ihren Anliegen direkt an eine Ombudsperson Ihrer Wahl wenden - unabhängig von der Fakultätszugehörigkeit. Gerne können Sie sich mit ihrem Anliegen auch zunächst an das Bonner Graduiertenzentrum (BGZ) wenden, das Sie anschließend an eine Ombudsperson vermittelt. Zögern Sie nicht, die Ombudspersonen oder uns anzusprechen. Wir freuen uns, Sie zu unterstützen. Sprechen Sie uns an.
Das Bonner Graduiertenzentrum (BGZ) übernimmt die Funktion einer Geschäftsstelle und unterstützt die Ombudspersonen bei Bedarf administrativ.
Die Zuständigkeit anderer Stellen, insbesondere der Promotionsausschüsse, der Ombudsperson für Verdachtsfälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens, der Mitarbeiter- und Konfliktberatung und der Gleichstellungsbeauftragten, bleibt unberührt. Die Ombudsstelle ist eine institutionell unabhängige Stelle und die Ombudspersonen agieren selbständig.
Richtlinie zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung und Gewalt vom 15. Februar 2023
https://hdl.handle.net/20.500.11811/10662
Ordnung zur Änderung der Ordnung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn vom 18. Mai 2021
Ihre Ombudspersonen für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen
Wenden Sie sich an die Ombudsstelle oder sprechen Sie die Ombudsperson Ihrer Wahl direkt mit Ihrem Anliegen an. Sie können unabhängig von Thema oder Fakultätszugehörigkeit wählen.
Prof. Dr. med. Albert Becker
Albert Becker ist Professor für Molekulare Neuropathologie und Facharzt für Neuropathologie. Er leitet die Abteilung Synapto- und Canalopathien am Institut für Zelluläre Neurowissenschaften II, fungiert als stellvertretender Sprecher des SciMed-Promotionskollegs der Medizinischen Fakultät sowie als Sprecher des DFG-geförderten Graduiertenkollegs 3151 „Entwicklung und Epileptogenese von Dysplasien im Zusammenspiel distinkter ZNS-Zelltypen“.
Prof. Dr. Ulrich Ettinger
Ulrich Ettinger ist seit 2012 Professor für Psychologie an der Universität Bonn. Er leitet die Abteilung für Allgemeine Psychologie und Experimentelle Klinische Psychologie am Institut für Psychologie. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Kognition, ihre neuronalen Grundlagen sowie ihre Veränderungen im Spektrum psychischer Störungen.
Prof. Dr. Franziska Geiser
Prof. Franziska Geiser leitet seit 2012 die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am UKB. Gutes Arbeiten im Team ist ihr ein besonderes Anliegen.
Prof. Dr. Gisela Muschiol
Prof. Dr. Gisela Muschiol ist Seniorprofessorin für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Kath.-Theol. Fakultät. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Mediävistik, besonders im Bereich von Orden und geistlichen Bewegungen, sowie in der Geschichte des 20. Jahrhunderts und in der Theologischen Genderforschung. Sie war Dekanin und Prodekanin ihrer Fakultät, langjährige dezentrale Gleichstellungsbeauftragte und von 2020-2024 stellv. Vorsitzende des Senats der Universität Bonn.
Prof. Dr. Daniela Pirazzini
Prof. Dr. Daniela Pirazzini bekleidet seit 2005 den sprachwissenschaftlichen Lehrstuhl für Romanische Philologie (Französische und Italienische Sprachwissenschaft) der Abteilung für Romanistik. Ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich der italienischen und französischen Linguistik sind die Metapherntheorie, die Textgrammatik, die Übersetzungswissenschaft sowie die Argumentation mit Schwerpunkt auf der Pragmadialektik.
Weitere Anlaufstellen
Die Universität Bonn bietet Ihnen eine Vielzahl von Anlaufstellen, um Sie im Hinblick auf Ihr spezifisches Anliegen bestmöglich und gezielt zu informieren. Erfahren Sie hier mehr zu den jeweiligen Anlaufstellen und Themen wie der Guten Wissenschaftlichen Praxis, Gleichstellung oder der Mitarbeiter- und Konfliktberatung.
Gute Wissenschaftliche Praxis
Lernen Sie mehr über wissenschaftliche Integrität, Dual-Use und Verantwortung in der Forschung.
Gleichstellung
Das Gleichstellungsbüro berät und unterstützt die Beschäftigten und Studierenden der Universität Bonn in Fragen der Gleichstellung
Mitarbeiter- und Konfliktberatung
Erfahren Sie mehr über die Beratungsstelle für Beschäftige bei psycho-sozialen Fragen und Konfliktbewältigung.
Psychologische Beratung
In einem persönlichen Gespräch können Sie Ihr Anliegen vertraulich besprechen und Lösungs- und Umgangswege erarbeiten. Die Psycholog*innen unterliegen der Schweigepflicht.
Promotionsbüros
Erhalten Sie weitere Informationen zu den formalen Anforderungen des Promotionsstudiums sowie die Kontakte zu den Promotionsbüros an den Fakultäten.
Servicestelle Forschungsdaten
Von der Planung und Beantragung von Forschungsprojekten bis zur Publikation und Archivierung von Forschungsdaten: Die Servicestelle Forschungsdaten berät Sie gerne.
Qualifizierungsangebote
Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen der Universität Bonn haben die Möglichkeit, ihre akademischen und überfachlichen Kompetenzen durch die Qualifizierungsprogramme Doctorate plus und Postdoc plus zu erweitern. Das Programm bietet regelmäßige Workshop-Angebote zu Themen wie der Guten Wissenschaftlichen Praxis, Forschungsethik sowie zur Gestaltung des Verhältnisses zwischen Betreuungsperson und Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen.
Kontakt
Bonner Graduiertenzentrum
Adresse
Alte Sternwarte
Poppelsdorfer Allee 47
53115 Bonn
Lesen Sie auch
Argelander Programm
Mit einem breit gefächerten Service-Angebot begleitet das Argelander Programm für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen Sie in allen Phasen Ihrer Promotion.
Gute wissenschaftliche Praxis
Lernen Sie mehr über wissenschaftliche Integrität und Verantwortung in der Forschung.
Forschungsethik
Erhalten Sie hier einführende Informationen zum Thema Forschungsethik und erfahren Sie mehr zu Beratungsmöglichkeiten.