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Studienaufbau

Das Bachelorstudium bereitet auf den konsekutiven, weiterführenden Masterstudiengang „Physik der Erde und Atmosphäre“ vor. Die Inhalte dieses Studienabschnittes sind die Grundlage für jede meteorologische Arbeit und auch für viele artverwandte Masterstudiengänge.

Die Lehrveranstaltungen während des Bachelorstudiums lassen sich in die Gruppen: Experimentelle Physik, Mathematik, Allgemeine Meteorologie, Theoretische Meteorologie/Physik, Meteorologische Arbeitsmethoden und den Wahlpflichtbereich mit Kursen aus anderen Fächern einteilen. Die Meteorologie als quantitative Naturwissenschaft lebt vom Wechselspiel von Theorie und Experiment, wobei die Mathematik die gemeinsame Sprache liefert. Das Nebenfach dient zur Erweiterung des wissenschaftlichen Horizonts der Studierenden.

Experimentelle Physik

Der Aufbau der Vorlesungen in experimenteller Physik ist weitgehend historisch. Den Grundstein, auf dem alles Weitere aufbaut, bilden Vorlesungen zur „klassischen Physik“, d. h. zur Mechanik und Wärmelehre, zur Elektrizitätslehre und zum Magnetismus, sowie zur Optik und Wellenmechanik. Obwohl die relevanten Naturgesetze seit über einhundert Jahren gut bekannt sind, gibt es selbst hier immer wieder überraschende Neuentwicklungen, wie z. B. die Entdeckung des „deterministischen Chaos“ in einfachen nichtlinearen Systemen durch den Meteorologen Edward Lorenz.
Eng verbunden mit diesen Vorlesungen in Experimentalphysik gibt es zwei begleitende Laborpraktika, sowie ein weiteres eigenständiges Praktikum zur Meteorologischen Messtechnik, bei denen die Studierenden in die Beobachtung und die Experimentierkunst eingeführt werden: Hier müssen in Kleingruppen physikalische und meteorologische Versuche durchgeführt, ausgewertet und kritisch beurteilt werden. Im Bachelorstudium werden auch die Methoden vermittelt, die für eine genaue mathematische Beschreibung der Naturgesetze notwendig sind. 

Theoretische Physik/Meteorologie

Ab dem zweiten Semester gibt es vier Vorlesungen zur Theoretischen Physik/Meteorologie, die von der klassischen Theoretischen Mechanik zur grundlegenden atmosphärischen Hydro- und Thermodynamik führt. 

Allgemeine Meteorologie

Die Lehrveranstaltungen der Allgemeinen Meteorologie behandeln die Umsetzung der physikalischen Grundgesetze auf die Atmosphäre und geben eine Einführung in Klimatologie, Statistik, Fernerkundung, Atmosphärische Strahlungsphysik sowie in reibungsbeeinflusste Strömungen in der Atmosphärischen Grenzschicht. Auch die Synoptik, die Wetter-Vorhersagen aus den mit Computern berechneten Näherungslösungen der atmosphärischen Gleichungen (Modelle) formuliert, wird intensiv in Vorlesung und Präsentation behandelt. 

Meteorologische Arbeitsmethoden

Hierzu gehören die Präsentationen von Sachverhalten oder das Erstellen eigener Computerprogramme; diese Fähigkeiten werden in entsprechenden Lehrveranstaltungen vermittelt und geübt. 

Mathematik

Die Mathematik ist die Sprache, in der die physikalischen Grundgesetze formuliert werden. Daher nimmt sie in den ersten drei Semestern des Bachelorstudiums einen wesentlichen Raum ein. 

Wahlpflichtbereich

Bereits im Bachelorstudium wird die Möglichkeit eröffnet, den Stoff des Grundkanons mit einer ausgewählten, fortgeschrittenen Lehrveranstaltung aus dem Masterstudiengang zu ergänzen. Alternativ dazu kann in einem Betriebspraktikum Erfahrung mit der Arbeit in der Industrie oder in einer anderen Institution, in der meteorologische Kenntnisse erforderlich sind, gesammelt werden. Um den Blick nicht zu sehr auf Meteorologe und Physik einzuengen, werden außerdem im Bachelorstudium Vorlesungen aus einem (nahezu) beliebig wählbarem Nebenfach belegt.

Weitere Informationen 

Ständig aktualisierte Informationen zum Bachelorstudium Meteorologie finden Sie unter:
http://www2.meteo.uni-bonn.de/Studienberatung/bachelor.html


Alle Pflichtvorlesungen werden von jeweils einem Hochschullehrer vor den Studierenden eines ganzen Jahrgangs, der in der Regel aus 10-20 Studierenden besteht, gehalten, wobei Fragen der Studierenden während der Vorlesung durchaus erwünscht sind. Die Vorlesungen in Experimentalphysik werden von zahlreichen Experimenten begleitet, die die behandelten Naturgesetze illustrieren.

In Übungen wird der Stoff aller Vorlesungen in kleinen Gruppen gemeinsam mit Kommilitonen unter Anleitung von Tutoren eingeübt, wobei ein Hochschullehrer die Gesamtaufsicht hat. Da hier das Lösen von konkreten Problemen geübt wird, sind diese Übungen essenziell für den Studienerfolg.

In Tutorien bieten erfahrene Studierende Hilfen zum Studium an.

 

Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan entspricht im Wesentlichen einem Stundenplan. Jedoch gibt es zwischen den Modulen in aufeinanderfolgenden Semestern kaum formale Abhängigkeiten, die eine ggf. nötige Umgestaltung des Studienverlaufs (Durchfallen im 1. Semester) verhindern würden. Individuelle Stundenpläne für Teilzeitstudenten können vom Fachstudienberater erstellt werden.

Bitte auf das Bild klicken, um den Studienverlaufsplan zu vergrößern bzw. herunterzuladen

Studienverlauf_Bsc-icon.jpg


Ständig aktualisierte Informationen zum Bachelorstudium Meteorologie finden Sie unter: http://www2.meteo.uni-bonn.de/Studienberatung/bachelor.html

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