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Studienaufbau

Der sechssemestrige Bachelorteilstudiengang Medienwissenschaft wird als Fach im 2-Fach-Modell angeboten und ist ohne Einschränkung mit jedem 2-Fach der Philosophischen Fakultät kombinierbar. Er ist in einen Pflichtbereich mit 66 LP sowie einen Wahlpflichtbereich mit 12 LP aufgeteilt.

Der Pflichtbereich besteht aus diesen Modulen:

  • Einführung in die Medienwissenschaft (12 LP)
  • Methoden der Medienwissenschaft (12 LP)
  • Medien und Gesellschaft (12 LP)
  • Film- und Fernsehwissenschaft (12 LP)
  • Medienkultur (12 LP)

Zum Pflichtbereich gehört des Weiteren das externe Praktikum (6 LP), das eine Dauer von mindestens fünf Wochen aufweist.

Im Wahlpflichtbereich, der dem Erwerb medienpraktischer Kompetenzen gewidmet ist, werden folgende vier Module angeboten, von denen zwei (in Summe 12 LP) gewählt werden müssen:

  • Medienpraxis Audio/Radio (6 LP)
  • Medienpraxis Fotografie (6 LP)
  • Medienpraxis Online (6 LP)
  • Medienpraxis Film/Video (6 LP)

Der Bachelorstudiengang Medienwissenschaft bietet folgende fachlichen Inhalte an:

  • Einführungen in die Gegenstandsbereiche der Medienwissenschaft, in Medientheorien sowie in die Praktiken wissenschaftlichen Arbeitens.
  • Eine Methodenausbildung, die sozialwissenschaftliche Methoden der qualitativen und quantitativen Datengewinnung (Interviews, Beobachtungen, Tests oder Erstellung von Fragebögen) und der Analyseverfahren (Inhaltsanalyse, Hermeneutik oder Skalierung) beinhaltet; im kulturwissenschaftlichen Bereich Methoden der Medienanalyse, Text-analyse, Korpusanalyse, Film- und Fernsehanalyse und der historischen Quellenarbeit. Ferner werden Standards wissenschaftlichen Arbeitens vertieft.
  • Im Bereich Medien und Gesellschaft geht es um das Verhältnis von Mensch und Technologie sowie um Ansätze zur Medienaneignung und -nutzung, es werden Aspekte multimedialer Medien in Politik und Wirtschaft untersucht sowie Analysen von mobilen Medien, Onlineformaten und Netzkulturen erprobt.
  • Im Bereich Film- und Fernsehwissenschaft geht es um den Erwerb von Kenntnissen zur Ästhetik sowie zu Gattungen, Genres, Formen und Formaten des Films und des Fernsehens und zu den Grundlagen audiovisueller Bedeutungsproduktion, die über Einzel- und Korpusanalyse und die exemplarische Erarbeitung technologischer Voraussetzungen und historisch-sozialer Kontexte audiovisueller Medien vermittelt werden.
  • Im Bereich Medienkultur geht es um die Interaktion von Medien und kulturellem Gedächtnis, die Rolle von Medien als Erkenntnisinstrumente und als Modi der Weltwahrnehmung sowie ihre Bedeutung für die Konstruktion von Wissen in Geschichte und Gegenwart.
  • Der Erwerb von medienpraktischen Kenntnissen dient dem Ziel, ein Medienprodukt selbständig zu erarbeiten und dieses konzeptuell zu reflektieren. Im Wahlpflichtbereich Medienpraxis werden die Studierenden in die Audio/Radio-, Film/Video-, Fotografie- bzw. Onlinearbeit eingeführt. Vermittelt werden dabei sowohl Technikkenntnisse als auch formalästhetische Grundlagen der Audio- und Videoarbeit sowie des Grafikdesigns und der visuellen Kommunikation. In diesen praktischen Übungen werden keine Hörfunk-, Video- oder Fernsehjournalisten ausgebildet und auch keine Mediengestalter. Vielmehr geht es darum, Kenntnisse zu erwerben, die einen Einblick in die praktische Medienproduktion geben: Planen, Organisieren, Umsetzen und kritisches Überprüfen sind die Schritte, die die Studierenden hierdurch einüben. Die praktischen Erfahrungen im Umgang mit Aufnahmetechnik und Postproduktion sowie bei der Konzeption von eigenen Beiträgen, Filmen und anderen Medienprodukten fließen anschließend in die theoretische Auseinandersetzung sowie die weiterführende Lehre ein.
  • Das externe Praktikum von mindestens fünf Wochen dient der Erstorientierung in einem angestrebten Berufsfeld und hat einen Umfang von 6 LP. Die hierfür veranschlagten 180 Stunden können am Stück, zum Beispiel in den Semesterferien, aber auch stundenweise und somit studienbegleitend absolviert werden. Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich bezüglich der Praktikumsplatzwahl, der Organisation innerhalb des Studienablaufs sowie einer Absolvierung im Ausland beraten zu lassen. Ein Leitfaden steht zum Download auf der Website der Abteilung Medienwissenschaft bereit. Dieser enthält auch wichtige Informationen zum Verfassen des Praktikumsberichts.

Als weitere Prüfungsleistungen fallen im Bachelorstudiengang an:

  • die Module des zweiten BA-Fachs im Umfang von 78 Punkten ,
  • die Module des überfachlichen Praxisbereichs der Philosophischen Fakultät zu Schlüsselkompetenzen im Umfang von 12 LP (wie zum Beispiel zu Präsentation, Projektmanagement, Datenverarbeitung sowie zu weiteren methodischen, sprachlichen oder sozialen Kompetenzen) sowie
  • die Bachelorarbeit, die grundsätzlich aus einem der beiden Fächer bzw. interdisziplinär verfasst werden kann und einen Umfang von 12 LP aufweist.

Insgesamt erwerben Sie mit dem Bachelorabschluss also 180 Leistungspunkte.


 

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