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digitaler Dies academicus 27.05.2020

Aufgrund der derzeitigen Covid-19-Situation wird der Dies academicus am 27.05.2020 nicht in der gewohnten Weise stattfinden.

Allerdings gibt es einige digitale Vorträge am Dies academicus, 27.05.2020

 

Programm des digitalen Dies academicus am 27.05.2020

 

Evangelisch-Theologische Fakultät

15.00 Uhr, per Zoom Meeting 

PD. Dr. Daniel Bauer (Religionspädagogik, Antrittsvorlesung)

Die Vorlesung wird per Zoom übertragen:

https://uni-bonn.zoom.us/j/96214452123?pwd=bHF0ZDRpbGpOeUkrZmVRS2RhVk1tUT09

Die Bedeutung Friedrich Schleiermachers für die gegenwärtige Religionspädagogik

Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768–1834), der sogenannte Kirchenvater des 19. Jahrhunderts, erlebt – nicht nur – in der Religionspädagogik seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts eine Renaissance, die bis in die Gegenwart hinein anhält. Seine bleibende Aktualität resultiert in großem Maße daraus, dass diejenigen Fragen, die sein Denken bestimmen, auch heute noch aktuell sind: Wie lassen sich religiöse Erfahrungen gegenwärtig plausibel explizieren – und wie sieht insbesondere ihre angemessene Kommunikation aus? Wie verhalten sich Frömmigkeit und Bildung zueinander, wie Religion und Vernunft? Als einer der hervorstechendsten Vertreter der Position, dass Bildung für die christliche Religion unerlässlich ist, prägt Schleiermacher mit seinen Grundgedanken auch gegenwärtig noch in bedeutendem Maße die bildungstheoretischen Diskurse in der Evangelischen Theologie. Dabei liegt seinen Argumentationen eine umgreifende theoretische Einheit zugrunde, die zentral für die Verhältnisbestimmung von Theorie und Praxis ist. Diese beiden Aspekte sollen den Schwerpunkt meiner Antrittsvorlesung als Privatdozent bilden, um seine Bedeutung für die gegenwärtige Religionspädagogik aufzuzeigen.

 

Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät

Prof. Dr. Hendrik Hakenes
Was beeinflusst die Nachfrage nach Gesichtsmasken?

Das Video kann unter folgendem Link heruntergeladen werden
 

Prof. Dr. Hans-Martin von Gaudecker (Angewandte Mikroökonomik)

Das Video kann unter folgendem Link heruntergeladen werden 

https://uni-bonn.sciebo.de/s/x388O4sclpSwJhu

Soziale und ökonomische Auswirkungen der Coronaviruskrise

Ich stelle die Ergebnisse von maßgeschneiderten Bevölkerungsumfragen dar, die seit dem 20.3. in den Niederlanden und teils auch im Deutschland laufen und die sozialen wie ökonomischen Auswirkungen der derzeitigen Krise beleuchten. Mehr ist derzeit noch schwer vorauszusagen, aktuelles auf covid-19-impact-lab.io

 

Philosophische Fakultät

 

Dr. Peter Schniering (Future Clean Architects in Kooperation mit dem North American Studies Program)

18.00 Uhr, per Zoom-Meeting

https://uni-bonn.zoom.us/j/92332653055?pwd=azkrV3pTNzhTelVtN09LWWF1bWZ4QT09

Paneldiskussion

Second Future Cleantech Panel

Ausführliche Informationen zur Paneldiskussion finden Sie hier:

Second Future Cleantech Panel

 


Dr. Markus Stachon (Klassische Philologie, Volkswagen Stiftung)

Vorsokratische Darwinisten und Ciceros Universalbibliothek

Der Vortag kann als Video unter folgender Seite abgerufen werden:

https://drive.google.com/open?id=1Ss5q9q8RE8o_j-o7m5MunQQC2qmOLF6e

Der Streit zwischen Anhängern der Evolutionstheorie und ihren Gegnern lässt sich paradoxerweise bis weit in die Zeit vor Charles Darwin, ja bis in die klassische Antike zurückverfolgen. So lassen sich etwa schon beim Naturphilosophen Empedokles im 5. Jahrhundert v. Chr. Gedanken ausmachen, die der Lehre von der Entstehung der Arten durch Vererbung, Mutation und Selektion der Grundbausteine des Lebens erstaunlich ähneln. Auch in der etwa zeitgleich entwickelten Lehre der Atomisten Leukipp und Demokrit scheint bereits angeklungen zu sein, dass alles Leben aus den gleichen Elementen bestehe, die sich bloß stets unterschiedlich zusammenfügen. Im Zusammenhang mit einer Verspottung der Epikureer, die sich in ihrer Naturphilosophie den Atomisten anschlossen, lassen sich schließlich aber auch Stimmen von antiken Gelehrten vernehmen, die nicht an die Entstehung von Ordnung und sinnvoller Information durch das Wirken zufälliger Prozesse glauben konnten.

 

Leo Rasch (Philosophie)

"Schönes plaisir, erhabene jouissance? Kants Kritik der Urteilskraft und Roland Barthes‘ le plaisir du texte"

(im Rahmen des Kolloqiums zur frankzösischen Philosophie)

Der Vortag kann als Video unter folgender Seite abgerufen werden:

https://mega.nz/file/8UslDKAT#-5IM5KPdXShnu3Sng0MGC9_3Os-9J6KVVS1eFEbEeDI

Im Sommersemester 2020 widmet sich das Kolloquium zur französischen Philosophie dem Verhältnis von Philosophie und Kunst.
Dazu fokussieren wir drei Themenbereiche, die jeweils vielfältige Verweise aufeinander zulassen:
a) Zum einen das Thema der philosophischen Sprache bzw. des philosophischen Schreiben selbst, sofern dieses nicht als bloßes Mittel zur Darstellung von Ideen aufgefasst wird, sondern als ein Sprach-/Schriftgeschehen, das als kreativer Prozess eine hohe Affinität zu Literatur bzw. Poesie aufweist.
b) Zum anderen geht es um die Auseinandersetzung der französischen Philosophie mit konkreten Kunstwerken bzw. mit verschiedenen Kunstformen wie Dichtung, Malerei, Musik, Film, Literatur, Theater, usw., um die Gründe und um die theoretische Prägnanz dieser Auseinandersetzung.
c) Schließlich werden wir die Aufnahme von klassischen Begriffen der philosophischen Ästhetik und die ihnen teils zugeschriebenen prominenten Rollen in Werken der französischen Philosophie diskutieren, darunter etwa der Begriff des Erhabenen, (des Hässlichen), aber auch Begriffe wie Phantasie, Empfindung, Geschmack, Interesselosigkeit, usw.
Im Rahmen dieses Traditionsbezugs steht die Frage nach dem Verhältnis von Kunst, Wahrheit und Wirklichkeit im Fokus – ein Verhältnis welches Fragen nach Kunst und Nicht-Kunst, Original und Fälschung, Sein und Schein/Simulakrum impliziert.

 

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

 

Prof. Dr. Valentin Blomer (Reine Mathematik/Antrittsvorlesung)

10.00 Uhr, per Zoom-Meeting:

https://uni-bonn.zoom.us/j/91124645759?pwd=OWtSYzBWa0ZpaEpIQmtVdmNwODFTQT09

Meeting-ID: 911 2464 5759, Passwort: 816334

Arithmetik und Analysis im Wechselspiel

Moderne analytische Zahlentheorie benutzt Methoden der Analysis, um zahlentheoretische Probleme zu lösen. Umgekehrt können zahlentheoretische Phänomene zum Verständnis analytischer Fragen beitragen. Der Vortrag beleuchtet dieses faszinierende Wechselspiel an ausgewählten Beispielen und zeigt zentrale Methoden und Fragestellungen der analytischen Zahlentheorie auf.

 

Prof. Dr. Joscha Gedicke (Numerische Simulation/Antrittsvorlesung)

11.00 Uhr, per Zoom-Meeting:

https://uni-bonn.zoom.us/j/98757049726?pwd=WjJWMDR5dXhzaHBxTW9ZSmt5Z1BZZz09

Meeting-ID: 987 5704 9726, Passwort: 465916

Die Methode der finiten Elemente

Die Methode der finiten Elemente, auch Finite-Elemente-Methode (FEM) genannt, ist ein numerisches Verfahren zur Simulation von Prozessen unter anderem in der Strukturmechanik, in der Strömungsmechanik und mit Anwendungen zum Elektromagnetismus. Die FEM hat sich seit den 1950er Jahren zu einem Industriestandard für die numerische Simulation in der Fahrzeugindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Elektroindustrie, und in weiteren Anwendungsbereichen des Maschinenbaus, der Physik und Chemie entwickelt. Mithilfe der FEM lassen sich komplizierte Systeme partieller Differentialgleichungen auf dem Computer näherungsweise lösen. Dazu wird das betrachtete Gebiet in eine finite Anzahl von Elementen unterteilt. Mittels auf den einzelnen Elementen lokal definierter Ansatzfunktionen wird im nächsten Schritt ein lineares Gleichungssystem aufgestellt, welches dann näherungsweise gelöst wird. Aufgrund der Allgemeinheit der Methode lässt sich die FEM auf viele verschiedene Problemstellungen anwenden. Aus mathematischer Sicht ist dabei interessant zu untersuchen wie schnell und unter welchen Voraussetzungen die FEM zur gesuchten Lösung konvergiert.

 

Prof. Dr. Hanna Eveliina Peltola (Mathematik/Antrittsvorlesung)

12.00 Uhr, per Zoom-Meeting:

https://uni-bonn.zoom.us/j/97086718356?pwd=b1ZkdjBqZTRiRERtakdvZUlSSTFJUT09

Meeting ID: 970 8671 8356, Password: 078605

Symmetries and Probabilities in Lattice Models (Vortrag in englischer Sprache)

In statistical physics, one considers random models of large systems, whose individual components cannot be studied separately since there are so many of them (e.g., in 1g of iron there are approximately 10^22 iron molecules). Thus, properties of the system are described in terms of probability theory. Many interesting models, such as the so-called Ising model (describing magnetic material), enjoy symmetries that are useful when studying features of the model. In particular, so-called critical lattice models are symmetric with respect to conformal (injective, holomorphic) transformations in a certain sense. In this talk, we discuss how to make such a concept mathematically precise and how to understand probabilities of crossing events in such critical models. These questions have led to interesting discoveries in the mathematics community, such as the celebrated Schramm-Loewner evolution random curves and concepts trying to make sense of quantum field theory rigorously.

 

Dr. Peter Heinrich Wagner (Physik/Antrittsvorlesung)

13.00 Uhr, per Zoom-Meeting:

https://uni-bonn.zoom.us/j/96827950499?pwd=NFQzTVRPZlpIMGxDOTdUTFlreWVZQT09

Meeting-ID: 968 2795 0499, Passwort: 212422

Was sind Tau Leptonen und was haben wir über sie gelernt? 

Die  Teilchenphysik  beschäftigt  sich  mit  den  fundamentalen  Bausteinen  der  Materie.  Dazu zählen   Tau    -  die  schweren  Geschwister  der  Elektronen.  Diese  spielen  bei verschiedensten  Messungen  und  Experimenten  eine  wichtige  Rolle.  Insbesondere  wurden kürzlich  Tau  Leptonen  im  Zerfall  des  neu  entdeckten  Higgs  Bosons  mithilfe  des  LHC  am Genfer   Forschungszentrum  CERN  nachgewiesen.  In  Experimenten  am  LHC  zählen  Tau Leptonen  zu  den  am  schwierigsten  zu  identifizierenden  Teilchen.  Der  Vortrag  beschreibt  die Eigenschaften  der  Tau  Leptonen,  sowie  die  Herausforderungen,  denen  sich  Teilchenphysiker am  LHC  bei  Messungen  mit  Tau  Leptonen  stellen  müssen.  Schließlich  wird  die  Rolle  der  Tau Leptonen  beim  Verständnis  der  Higgs  Bosonen  erläutert.

Landwirtschaft Fakultät

 

Dr.-Ing. habil, Luciana, Fenoglio (Astronomische Physikalische und Mathematische Geodäsie (APMG)/Physikalische Geodäsie und Satellitengeodäsie), Antrittsvorlesung)

14.00 Uhr, per Zoom-Meeting:

https://uni-bonn.zoom.us/j/96277204867?pwd=MW1LTHIrbXUzQ2dVMldQOTMwck9KQT09

Meeting-ID: 962 7720 4867, Passwort: 855092

Meeres- und Wasserspiegeländerungen als Folge des Klimawandels

Langjährige Beobachtungen mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung sind erforderlich, um signifikante Veränderungen des Meeres- und Wasserspiegels als Folge des Klimawandels weltweit zu erfassen. Die Satellitenaltimetrie misst einen Anstieg des globalen mittleren Meeresspiegels von 3,3 ± 0,4 mm pro Jahr seit 1993. In Küstenregionen erhöhen anthropogene Landsenkungen den Meeresspiegelanstieg und Wetterextreme die Überschwemmungsgefahr. In Innengewässern führt die Zunahme von Wetterextremen zu häufigeren und intensiveren Überschwemmungen und Dürren.
Meeres- und Wasserspiegelmessungen können gemeinsam mit historischen Langzeitbeobachtungen für Vorhersagen genutzt werden und eine wesentliche Komponente der hydrodynamisch-numerischen Modellierung sein.
Mit Anwendung der Delay-Doppler Technik in SAR Mode sind Fehlereinflüsse der Messsysteme bis zu zwei Kilometer von der Küste entfernt vernachlässigbar und liegen im Dezimeterbereich bei Binnengewässern. Die SWOT-Satellitenmission wird mittels des „Wide-Swath“ Messprinzips flächendeckend mit hoher räumlicher Auflösung messen. Ziel ist es, kleinräumige Phänomene zu untersuchen wie mesoskalige und sub-mesoskalige (horizontale Skalen von weniger als 100 km und Zeitskalen von einem Monat) Prozesse im Ozean, Küsten- und Flussmündungsdynamik, Dynamik des Flächenhöhenvolumens von Seen, künstlichen Stauseen und Feuchtgebieten, Wasserstand und Abfluss von Flüssen.

 

Fakultätsfrei

Studium und Praktikum im Ausland 2020

Die Messe Studium und Praktikum im Ausland 2020 kann, bedingt durch die aktuellen Einschränkungen der Corona-Pandemie, leider nicht in gewohnter Weise stattfinden.

Die Auslandsstudienberatung möchte Ihnen dennoch die umfangreichen Informationen zu einem Auslandsaufenthalt auf folgender Homepage zur Verfügung stellen:

https://www.uni-bonn.de/studium/studium-und-praktikum-im-ausland/messe-studium-und-praktikum-im-ausland-2020

 


 

 

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