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Uni-ABC

Uni-ABC

Im folgenden Glossar sind Begriffe rund um das Studium beschrieben. Alle Personen- und Funktionsbezeichnungen in dieser Vereinbarung gelten für Frauen und Männer in gleicher Weise.


A  B  C  D  E  F  G  H  I  J K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z
 

A

ABC-Region
Kurzbezeichnung für die Wissenschaftsregion Aachen (A), Bonn (B) und (C) Köln (Cologne).

Akademisches Jahr
Auch: Studienjahr. Es besteht in der Regel aus zwei Semestern (inklusive der vorlesungsfreien Zeit) und beginnt mit dem ersten Tag des Wintersemesters (1. Oktober). An der Universität Bonn wird das Akademische Jahr jeweils am 18. Oktober, dem Jahrestag der Universitätsgründung, mit einer feierlichen Veranstaltung in der Aula eröffnet (bzw. am ersten darauffolgenden Montag, falls der 18.10. auf ein Wochenende fällt).

Akademisches Viertel
Viertelstunde, um die die Lehrveranstaltungen später anfangen als im Vorlesungsverzeichnis angegeben, bezeichnet durch "c. t." = cum tempore (mit Zeit). 
Beginnt die Veranstaltung pünktlich, findet sich der Hinweis " s. t." = sine tempore (ohne Zeit).

Akkreditierung
Durch das Hochschulgesetz vorgeschriebene „Qualitätsprüfung“ der Bachelor- und Masterstudiengänge durch eine externe Akkreditierungsagentur;  Kriterien für die Akkreditierung sind die „Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen“ der Kultusministerkonferenz (KMK).

Alma Mater
Historische Bezeichnung für die Universität (ursprünglich Bezeichnung für die römischen Göttinnen des reichen Natursegens (= gütige Mutter)).

Altabiturientin/ Altabiturient
Bewerberinnen und Bewerber für ein Wintersemester, die ihre Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16. Januar erworben haben, werden als "Altabiturientinnen"/ "Altabiturienten" bezeichnet.

Alumnus / Alumna / Alumni (pl.)
Alumni sind die Absolventen einer Universität. Die Bezeichnung kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „der Zögling“ oder „der Genährte“. Alumni sind also wörtlich übersetzt die von ihrer Universität bzw. Alma Mater (s.o.) mit geistiger Nahrung Versorgten und Erzogenen. 

Amtliche Bekanntmachungen
Publikationen der Universität, in denen diese ihre Beschlüsse und Ordnungen - auch alle Prüfungsordnungen - verkündet. Sie sind als pdf-Dateien auf dem Hochschulschriftenserver der Universitäts- und Landesbibliothek oder auf den Intranetseiten der Universität Bonn abrufbar.

AStA
Allgemeiner Studierenden-Ausschuss.

B

Bachelor
Erster akademischer Abschluss im gestuften Studiensystem.

BAföG
BundesAusbildungsrderungsGesetz

BASIS
Das Online-Portal BASIS (Bonner Aktuelles StudienInformationsSystem) vereint den Zugriff auf das elektronische Vorlesungsverzeichnis (eVV) und auf die elektronische Prüfungsverwaltung (POS).

BIGS
Bonn International Graduate School.

C

c. t. (cum tempore)
Akademisches Viertel

D

Dekan
Hochschullehrer aus der Gruppe der Professoren, der zum Vorsitzenden der Fakultät gewählt wurde. Er ist u.a.  verantwortlich für die Durchführung der Evaluation und die Vollständigkeit des Lehrangebots, die Einhaltung der Lehrverpflichtung sowie die Studien- und Prüfungsorganisation. Der Dekan ist zugleich Vorsitzender des Fakultätsrats. Er wird durch einen Prodekan vertreten.

Dies Academicus
Tag der offenen Tür, an dem einer interessierten Öffentlichkeit Vorträge, Besichtigungen, Podiumsdiskussionen und Konzerte angeboten werden. Dieser findet jeweils einmal pro Semester statt.

Diploma Supplement
Ergänzung eines Bachelor- oder Masterzeugnisses, welches in einer standardisierten englischsprachigen Form ergänzende Informationen über Studieninhalte, Studienverlauf etc. enthält.

Dissertation
Doktorarbeit: Wissenschaftlich beachtliche, schriftliche Arbeit, die eine Teilleistung der Promotion darstellt.

Doktorand
Jemand, der nach  einem erfolgreich abgeschlossenen Studium (z.B. Master, Staatsexamen, Magister, Diplom) noch eine Promotion anschließen will und an der Dissertation arbeitet. Ziel ist der Erwerb des Doktortitels. 

Dozent
Hochschullehrer

E

ECTS
European Credit Transfer and Accumulation System; System zur Erleichterung der wechselseitigen Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen innerhalb  des europäischen Hochschulraums durch Etablierung eines Leistungspunktesystems (s. Leistungspunkte).

Elektronisches Vorlesungsverzeichnis (eVV)
Das eVV enthält Angaben zu den Lehrveranstaltungen eines Studienjahres (jeweils Winter- und Sommersemester) und bietet verschiedene Servicefunktionen, u.a. Anmeldung für bestimmte Veranstaltungen oder Stundenplanerstellung. Es ist möglich, eine Auswahl von Lehrveranstaltungen auszudrucken.
https://basis.uni-bonn.de

ERASMUS
European Region Action Scheme for the Mobility of University Students (Europäisches Austauschprogramm).

Exmatrikulation
Mit der Exmatrikulation wird der Studentenstatus beendet.

F

Fachbereich
Diese Organisationsebene gibt es an der Universität Bonn nur in der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät (Rechtswissenschaftlicher Fachbereich, Wirtschaftswissenschaftlicher Fachbereich). 

Fachgruppe
Diese Organisationsebene gibt es an der Universität Bonn nur in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Fachgruppen umfassen ein oder mehrere Institute eines oder mehrerer verwandter Fächer (z.B. Fachgruppe Erdwissenschaften).

Fachschaft
Gesamtheit der Studierenden eines Faches.

Fachschaftsrat
Gewählte Interessenvertretung der Studierenden eines Faches.

Fachsemester
Fachsemester sind alle Semester, die zur Ablegung der Hochschulprüfung in einem bestimmten Studiengang absolviert werden.

Fakultät
Die Fakultäten sind die organisatorischen Grundeinheiten des Wissenschaftsbereichs der Universität Bonn. Organe der Fakultät sind der Dekan und der Fakultätsrat.

Fakultätsalbum
Historische Form zur Registrierung der Studierenden einer Fakultät; wird heute an der Universität Bonn nur noch in der Landwirtschaftlichen Fakultät (zusätzlich zur normalen Einschreibung) angewendet.

Freiversuch ("Freischuss") 
Ein (Prüfungs-)Freiversuch ist ein Prüfungsversuch, der innerhalb der von der Prüfungsordnung vorgeschriebenen Mindeststudienzeit unternommen wird und dessen Ergebnis nur gewertet wird, wenn die Prüfung bestanden wurde; die Prüfungsordnung kann auch regeln, dass eine bestandene Prüfung zur Verbesserung der Prüfungsnote wiederholt werden kann. 

G

Gasthörer
Personen, die kein vollständiges Studium durchführen, sondern nur einzelne Lehrveranstaltungen besuchen und nicht als ordentliche Studierende eingeschrieben sind.

H

Habilitation
Erwerb der akademischen Lehrbefugnis (lat.: venia legendi) für ein wissenschaftliches Fach im Rahmen eines akademischen Prüfungsverfahrens. Nach erfolgreichem Abschluss wird von der Universität der Titel Privatdozent verliehen. Die Habilitation berechtigt zur selbständigen Lehre.

Hochschullehrer
Hochschullehrer sind die Professoren und Juniorprofessoren einer Universität.

Hochschulrat
Der Hochschulrat berät das Rektorat und übt die Aufsicht über dessen Geschäftsführung aus. Zu seinen Aufgaben gehören u.a. die Mitwirkung an der Wahl und Abwahl der Rektoratsmitglieder, die Zustimmung zum Entwurf des Hochschulentwicklungsplans, die Zustimmung zum Wirtschaftsplan.

Hochschulreife
Als Hochschulreife wird die Befähigung einer Person für ein Studium an einer Hochschule bezeichnet. Die Hochschulzugangs- oder Studienberechtigung wird durch ein entsprechendes Zeugnis (z.B. über die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die fachgebundene Hochschulreife) bescheinigt, aus dem sich dem Grunde nach ein Anspruch auf Studienzulassung (Immatrikulation) ergibt.

Hochschulstart.de
Die Stiftung für Hochschulzulassung führt für einige Studienfächer bundesweit die Studienplatzvergabe durch. Zunehmend übernimmt sie auch die Aufgabe, die örtlichen Zulassungsverfahren zu koordinieren. Weitere Informationen: www.hochschulstart.de.

Hochschulwahlversammlung 
Die Hochschulwahlversammlung besteht zu einer Hälfte aus sämtlichen Mitgliedern des Senats und zur anderen aus sämtlichen Mitgliedern des Hochschulrats. Die Stimmen der beiden Hälften stehen im gleichen Verhältnis zueinander. Die Hochschulwahlversammlung ist zuständig für die Wahl der Mitglieder des Rektorats.

I

Immatrikulation
Einschreibung als ordentlicher Student.

Institut
Lehr- und Forschungseinrichtung innerhalb einer Fakultät. Einem Institut sind jeweils die Professoren, die wissenschaftlichen Mitarbeiter und weitere Mitarbeiter zugeordnet. 

K

Kanzler
Mitglied des Rektorats, Leiter der Universitätsverwaltung.

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis (KVV)
Verzeichnis, in dem Inhalte und Ziele der einzelnen Lehrveranstaltungen eines Faches erläutert werden. Häufig enthalten KVVs auch Literaturangaben und Hinweise zu organisatorischen Fragen. Siehe auch  → eVV.

Kommilitone
Mitstudent, lat. ‚Mitstreiter‘.

L

Leistungspunkte
Leistungspunkte (LP) sind keine Noten (=Leistungsbewertungen), sondern werden zusätzlich zu den Noten vergeben und gewichten diese. Sie messen die zeitliche Gesamtbelastung des Studierenden und umfassen sowohl den unmittelbaren Unterricht als auch die Zeit für die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs (Präsenz- und Selbststudium), den Prüfungsaufwand und die Prüfungsvorbereitung (einschließlich Abschluss- und Studienarbeiten sowie gegebenenfalls Praktika). Ein Leistungspunkt nach ECTS entspricht einer kalkulierten studentischen Arbeitsbelastung (Workload) im Präsenz- und Selbststudium von 25 bis maximal 30 Stunden.

M

Master
Weiterführender akademischer Abschluss im gestuften Studiensystem.

Matrikelnummer
Eine siebenstellige Nummer, welche bei der Einschreibung an jeden Studierenden genau einmal vergeben wird und ihn bis zum Ende des Studiums an der Universität Bonn begleitet. Sie dient u.a. universitätsintern zur Identifikation des Studierenden.

Mensa
Kantine für Studierende und andere Mitglieder der Hochschule.

Modul
Ein Modul ist ein thematisch und zeitlich zusammenhängender Baustein des Studiums. Er besteht aus einem Verbund an Lehrveranstaltungen. Dabei können Lehrveranstaltungen unterschiedlicher Art (z.B. Vorlesungen, Übungen und Seminaren) und Kategorie (Pflicht, Wahlpflicht), die sich ergänzen bzw. aufeinander aufbauen, gebündelt werden. Ein Modul ist qualitativ und quantitativ beschreibbar und bewertbar. Es wird i.d.R. mit einer Prüfungsleistung (meist nach Ende des Moduls) abgeschlossen.

N

NC
NC steht als Abkürzung für Numerus Clausus; die Note des Studienbewerbers, der in einem zulassungsbeschränkten Studiengang den letzten verfügbaren Studienplatz erhalten hat - wird auch als 'Grenzwert' bezeichnet. Grenzwerte oder Verfahrensergebnisse der vergangenen Semester können unter NC-Werte (Auswahlgrenzen) eingesehen werden.

Neuabiturientin/ Neuabiturient
Bewerberinnen und Bewerber für ein Wintersemester, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nach dem 15. Januar erworben haben, werden als "Neuabiturientinnen"/ "Neuabiturienten" bezeichnet.

N.N.
Nomen Nominandum (lat.) – der Name der Person ist noch nicht bekannt.

P

Praktikum
Lehrveranstaltung mit praktischen Elementen (z.B. Laborpraktikum) hauptsächlich in experimentellen Studiengängen, in der z. B. wissenschaftliche Experimente zu Übungszwecken durchgeführt werden. In einigen Studiengängen sind zudem Berufspraktika oder andere externe Praktika zu absolvieren.

Prodekan
Stellvertreter des Dekans. In den Dekanaten der großen Fakultäten gibt es meist mehrere Prodekane, die jeweils ein Ressort vertreten (z. B. Lehre und Studium, Forschung, Finanzen).

Promotion
Prüfungsverfahren zum Erwerb des Doktortitels, zu dem die eigenständige Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit und mündliche Prüfungen gemäß der jeweiligen Promotionsordnung gehören.

Prorektor
Vertreter des Rektors, Mitglied des Rektorats.

Prüfungsamt, Prüfungsbehörde
Zuständig für alle Formalitäten bei der Abwicklung von Prüfungen.

Prüfungsausschuss
Für die Organisation der Prüfungen sowie die Erledigung der durch die Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet der Fakultätsrat einer Fakultät einen Prüfungsausschuss.  Dieser Ausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden, und sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen. Er ist insbesondere zuständig für die Entscheidung über Anrechnungen sowie über Widersprüche gegen die in Prüfungsverfahren getroffenen Entscheidungen.

Prüfungsordnung
Regelt Voraussetzungen, Inhalte und Durchführung von Studiengängen  und beschreibt die rechtlichen Rahmenbedingungen für die zu absolvierenden Prüfungen.

R

Regelstudienzeit
Studienzeit, innerhalb der ein Studiengang abgeschlossen werden kann. Die Regelstudienzeit ist u. a. maßgebend für die Sicherstellung des Lehrangebotes, für die Gestaltung des Prüfungsverfahrens sowie für die Ermittlung der Aufnahmekapazität eines Studiengangs.

Rektor
Der Rektor vertritt die Universität nach außen und ist Vorsitzender des Rektorats; er wird für sechs Jahre gewählt.

Rektorat
Das Rektorat leitet die Universität; es besteht aus Rektor, Kanzler sowie mehreren Prorektoren, die jeweils ein Ressort vertreten (z. B. Lehre und Studium, Forschung, Internationales).

Repetitorium
Kurse (auch außerhalb der Universität), in denen Studierende (vornehmlich der Rechtswissenschaft) durch Wiederholung des Lehrstoffes auf das Examen vorbereitet werden.

Rigorosum
Mündliche Doktorprüfung; findet nach der Abgabe der Dissertation (Doktorarbeit) statt.

Ringvorlesung
Vortragsreihe mit einem Generalthema und wechselnden Referenten, oft interdisziplinär.

S

Seminar
a. Veranstaltung, in der unter Anleitung eines Dozenten ein bestimmtes Thema erarbeitet wird. Diskussion, intensive Mitarbeit, Referate bzw. Präsentationen prägen diese Veranstaltungsform.
b. Andere Bezeichnung für ein Institut.
c. in einigen Fächern Bezeichnung für die Bibliothek (z.B. Wirtschaftswissenschaften)

Seminarkarte, Seminarausweis
Ausweis, der die Mitgliedschaft in einem Studienfach dokumentiert. Dient meist als Nutzungsberechtigung für spezielle Angebote des jeweiligen Faches, wie z.B. für die Fachbibliothek oder den CIP-Pool.

Senat
Die Aufgaben des Senats sind durch das Hochschulgesetz und die Grundordnung der Universität Bonn geregelt.  Er ist u.a. für folgende Angelegenheiten zuständig: Mitwirkung durch seine Mitglieder in der Hochschulwahlversammlung an der Wahl der Mitglieder des Rektorats, Stellungnahme zum jährlichen Bericht des Rektorats, Erlass und Änderung der Grundordnung sowie Empfehlung und Stellungnahmen zum Entwurf des Hochschulentwicklungsplans.

s. t. (sine tempore)
Akademisches Viertel

Staatsexamen
Abschlussprüfung, die durch eine staatliche Prüfungsordnung geregelt ist und vor einem staatlichen Prüfungsausschuss abgelegt wird (zum Beispiel in den Fächern Medizin, Pharmazie oder Rechtswissenschaft).

Stipendium
Finanzieller Zuschuss zum Studium, der nicht zurückgezahlt werden muss; er wird in der Regel besonders begabten Studierenden gewährt.

Studierendenparlament
Es ist das oberste beschlussfassende Organ der verfassten Studierendenschaft;  es wird von den Mitgliedern der Studierendenschaft in allgemeiner, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.

Studierendenschaft
Die an der Universität eingeschriebenen Studierenden bilden die Studierendenschaft.

Studienstart
Die meisten Studiengänge an der Universität Bonn starten im Wintersemester (Semesterbeginn: 1. Oktober). Einige Studiengänge (vor allem Masterstudiengänge) können auch im Sommersemester (Semesterbeginn: 1. April) begonnen werden.
Hilfe zum Studienstart - Erste Schritte

U

Universitätsverwaltung
Die Universitätsverwaltung erbringt Dienstleistungen für die gesamte Universität. Dies erfolgt u.a. in den Bereichen Finanzen, Personal und Liegenschaften.

V

Vorabquoten
Bei der Bewerbung für einen Studienplatz gibt es für einige besondere Bewerbergruppen (Nicht-EU/EWR-Ausländer, Dienstleistende, Härtefälle, Zweitstudienbewerber, Bewerber ohne Abitur und Spitzensportler) sogenannte Vorabquoten. Das bedeutet, dass diese Quoten vorab von allen Studienplätzen abgezogen werden, damit diese speziellen Gruppen berücksichtigt werden können.

Vorkurs
Empfehlenswertes Angebot einzelner Fächer (zum Beispiel Physik, Mathematik) mit dem Ziel, den für das Fach erforderlichen Schulstoff vor Studienbeginn aufzufrischen sowie in komprimierter Form das Vorwissen zu vermitteln, das in den ersten Semestern vorausgesetzt wird. Vorkurse beginnen meist einige Wochen vor Semesterbeginn.

Vorlesungsverzeichnis
→ elektronisches Vorlesungsverzeichnis und → Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Z

Zugangsvoraussetzungen
Zugangsvoraussetzungen sind die Bedingungen, die ein Bewerber erfüllen muss, um unabhängig vom Zulassungsverfahren ein Studium in einem bestimmten Studiengang aufnehmen zu können. Die Zugangsvoraussetzungen für einen Studiengang sind in der jeweiligen Prüfungsordnung beschrieben.

Die häufigste Zugangsvoraussetzung "Deutschkenntnisse (Sprachniveau GER C1)" haben alle Bewerber bereits mit dem Erwerb einer deutschen Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) automatisch erworben. 

Bei zulassungsfreien Studiengängen bedeutet die Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen (ggf. auch zusätzlicher Eignungstest) die Möglichkeit, sich direkt in einen Studiengang einschreiben zu können.

Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen ist eine Bewerbung erforderlich. In diesem Fall wird erst nach dem Abschluss des Zulassungsverfahrens über Zulassung bzw. Ablehnung entschieden.

Zulassungsbeschränkung 
Studiengänge, die stark nachgefragt werden und nur begrenzte Lehrkapazitäten aufweisen, sind zulassungsbeschränkt. Man unterscheidet Studiengänge mit örtlicher und bundesweiter Zulassungsbeschränkung.

Zusatzqualifikationen / Schlüsselqualifikationen
Über das fachliche Lehrangebot der Studiengänge hinausgehende Qualifikationsmöglichkeiten (zum Beispiel Wissenschaftliches Schreiben, Fremdsprachen, Projektmanagement, Zeitmanagement).

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