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[E] Antrag auf Nachteilsausgleich - Verbesserung der Durchschnittsnote

Falls Sie in der Oberstufe häufig und/oder lange behinderungs- bzw. krankheitsbedingt nicht am Unterricht teilnehmen und lernen konnten und deswegen ein schlechteres Abitur gemacht haben, können Sie beantragen, mit einer verbesserten Durchschnittsnote am Auswahlverfahren beteiligt zu werden.

Zum Nachweis brauchen Sie Ihre Schulzeugnisse vor und nach Eintritt der Krankheit sowie ein fachärztliches Gutachten.

In der Regel muss als weiterer Nachweis noch ein Gutachten der Schule hinzukommen, denn nur die Schule kann beurteilen, ob und in welchem Umfang sich die belastenden Umstände auf Ihre schulischen Leistungen ausgewirkt haben. Das Schulgutachten muss die verbesserte Durchschnittsnote/bzw. Gesamtpunktzahl angeben, die Sie nach Auffassung der Schule ohne die Krankheit erworben hätten. Wenn die Schule kein Gutachten erstellen kann, weil Sie diese nur kurz besucht haben, so kann ersatzweise das Gutachten einer sowohl pädagogisch wie psychologisch ausgebildeten Person herangezogen werden.

Auf den Webseiten von Hochschulstart (Stiftung für Hochschulzulassung) finden Sie „Grundsätzliche Anforderungen an ein Schulgutachten“ sowie Hinweise zu „fachärztlichen Gutachten“ für Anträge auf Nachteilsausgleich.

Auf ein Schulgutachten kann nur verzichtet werden, wenn die Schule nicht in der Lage ist, es zu erstellen. Beispiel: Sie haben die Schule nur kurze Zeit besucht, so dass diese außerstande ist, die Auswirkungen des Antragsgrundes zu beurteilen. In diesem Fall müssen Sie ein „Gutachten eines Sachverständigen“ vorlegen.

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