Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sections
Sie sind hier: Startseite Die Universität Informationsquellen Presseinformationen 2006 2. Bonner Universitätsfest ist jetzt \"Tradition\"

2. Bonner Universitätsfest ist jetzt \"Tradition\"

Neue Kultur der Anerkennung und Partnerschaft

Wie eine große Familienfeier zelebrierten rund 5.000 Gästen das 2. Bonner Universitätsfest am Samstag, 8. Juli 2006 - getreu dem Motto: "Das muss gefeiert werden!" Zum Auftakt erhielten über 900 Absolventen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität vor den Augen ihrer Angehörigen ihre Urkunden überreicht. Am Nachmittag pritschten 12 Uni-Teams auf der Hofgartenwiese beim ersten uniweiten Volleyball-Mixed-Turnier der Universitätsgeschichte um die Wette. Der Abend stand schließlich ganz im Zeichen des Universitätsballs im Maritim Hotel Bonn.

Nach der Begrüßung durch Rektor Professor Dr. Matthias Winiger und die Oberbürgermeistern von Bonn, Bärbel Dieckmann, trat der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, ans Rednerpult und richtete nachdenkliche, persönlich gefärbte Worte an die Absolventen. Ein altes iberisches Sprichwort zitierend sagte Winnacker: "Es gibt keine Wege, Wege entstehen beim Gehen." Immer wieder könne es auf dem Lebensweg Stolpersteine und Prüfungen geben: "Solche, von denen man weiß, wie Prüfungstermine, und solche, die einem unbekannt sind. Auf beide solle man vorbereitet sein", empfahl der DFG-Präsident. Grüße und Glückwünsche des AStA überbrachte dessen stellvertretender Vorsitzender, Jonas Bens. Wenzel Everwand, ein Absolvent aus der Landwirtschaftlichen Fakultät, wandte sich für die versammelten Graduierten an die Festversammlung.

Logistische Glanzstücke hatten die Organisatoren von Universität und Fakultäten am Samstagmorgen zu vollbringen. Noch nie zuvor waren 900 Graduierte aus sieben Fakultäten in nur 45 Minuten mit Urkunden geehrt worden. Denn Bonn ist die erste und bisher einzige deutsche Traditionshochschule, die eine zentrale Absolventenfeier veranstaltet, bei der alle Absolventen in Talare und Barett gekleidet sind.

Schon zwei Tage vor dem Ereignis pilgerten die zu Ehrenden in den Universitätsclub, wo sie die schwarze Festkleidung mit Schärpen und Quasten in ihrer Fakultätsfarbe entgegennahmen. Vor der Absolventenfeier waren die Teilnehmer fakultätsweise von verschiedenen Sammelpunkten in einem Sternmarsch zur Hofgartenwiese aufgebrochen. Nach der Urkundenübergabe nutzten viele das hochsommerliche Wetter und schlenderten mit ihren Angehörigen durch die Innenstadt - das Barett stolz auf dem erhobenen Haupt tragend.

Am Samstagnachmittag fand auf der Hofgartenwiese ein Volleyballturnier statt, in dem zwölf Uni-Teams antraten, um den "Rector\'s Cup" zu erringen. So trafen die "Educated Monkeys" aus dem Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik auf die "United Devils" von der Universitätsverwaltung, die Naturwissenschaftler "Baggern für Bildung" begegneten den "Juridicum Shooters" aus der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät. Am Ende setzten sich die Fachleute durch: Das Team "Auslaufmodell", Studierende der Sportwissenschaften, nahm aus dem Händen von Rektor Winiger die Trophäe entgegen.

Glanzpunkt des Abends war der Universitätsball im Maritim Hotel Bonn, zu dem über 2.000 Gäste kamen. Kaum eine Karte blieb unverkauft. Selbst die Fußballweltmeisterschaft konnte die Nachfrage nicht drücken. In Anspielung auf das Spiel um den 3. Platz eröffnete Rektor Winiger den Ball nicht einfach - er pfiff ihn kurzerhand an. Zur Freude vieler fußballbegeisterter Gäste bot der Ball denn auch nicht nur eine Tanzfläche, sondern eine Fußball-Lounge, in der Stimmung und Temperatur mit jedem Tor anstiegen und beim 3:1-Endstand für die deutsche Nationalmannschaft ihren Höhepunkt erreichten.

Eine positive Bilanz zogen Rektor Winiger und Festinitiator Prorektor Professor Dr. Max P. Baur am Abend. Mit der erfolgreichen Wiederholung sei nach rheinischer Sitte eine "Tradition" etabliert worden. Das Universitätsfest soll nun fest im akademischen Leben der Universität Bonn verankert werden und künftig jedes Jahr stattfinden - als äußeres Symbol einer neuen Universitätskultur der Anerkennung, Gemeinschaft und Partnerschaft.

Ermöglicht wurde das Universitätsfest durch das Engagement zahlreicher Sponsoren, allen voran die beiden Bonner Unternehmen T-Mobile International und Deutsche Post AG, die wiederum als Hauptsponsoren auftraten.

Es gibt bereits Bilder und Filme vom Universitätsfest im Internet: http://www.uni-bonn.de/ecards (Fotos) und http://www.tv15.de (Redemitschnitte)

Artikelaktionen