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Das 2. Vatikanische Konzil zwischen Mythos und Realität

Öffentlicher Vortrag an der Universität Bonn

Vom 2. Vatikanischen Konzil 1965 erhofften sich Viele eine Reform der Kirche. Gekommen ist das Gesetzbuch der Kirche (Codex Iuris Canonici) von 1983. Grund zur Enttäuschung? Oder Gelegenheit zur möglicherweise unliebsamen, aber heilsamen Verabschiedung von dem Mythos, was ein Konzil überhaupt zu leisten vermag? Der Bonner Kirchenrechtler Professor Dr. Norbert Lüdecke geht am Mittwoch, 25. Januar 2006, um 18 Uhr im Hörsaal 10 der Universität Bonn diesen Fragen nach.

Nicht nur mit dem offenen Programmwort "communio" verbanden sich Hoffnungen und Forderungen nach Demokratisierung und ökumenischer Öffnung der katholischen Kirche. Die damals laufende Überarbeitung des Kirchenrechts galt als Chance: Mit der Freiheit und Gleichheit aller Gläubigen sollten die Menschenrechte in die Kirche einziehen. Die Forderung nach der Ordination für Frauen wurde lauter und breitete sich aus. Gekommen ist das Gesetzbuch der Kirche (Codex Iuris Canonici) von 1983 - für viele Gläubige eine Ernüchterung.

Lüdecke sieht in seinem Vortrag "Studium Codicis, schola Concilii. Eine kanonistische Entmythologisierung" einen "etwas anderen, aber notwendigen Beitrag zum Konzilsjubiläum." Er nimmt das Jubiläum als Anlass für eine realistische Besinnung auf die Grundfesten der römisch-katholischen Kirche, die auch das 2. Vatikanum und seine Wirkungsgeschichte bestimmen. Der Vortrag ist Bestandteil der Ringvorlesung "40 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil 1965-2005", die die Katholisch-Theologische Fakultät der Uni Bonn organisiert hat.

Kontakt:
Professor Dr. Norbert Lüdecke
Kirchenrechtliches Seminar der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-7501
E-Mail:
n.luedecke@uni-bonn.de

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