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Informationen für Beschäftigte

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Informationen für Beschäftigte

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Die Pandemie hat viele Arbeitsabläufe auf den Kopf gestellt, manche Sorge ausgelöst und viele Fragen aufgeworfen. Hier haben wir die wichtigsten Informationen und Verhaltensregeln zur Pandemie zusammengestellt. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert – bitte informieren Sie sich daher regelmäßig über Neuerungen.

(Aktualisiert 30.11.) Einreiseverordnung außer Kraft gesetzt

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Corona-Einreise-Verordnung für Nordrhein-Westfalen außer Kraft gesetzt. Damit entfällt aktuell die Pflicht, sich bei Einreisen aus Risikogebieten in Quarantäne zu begeben. WICHTIG: Die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung bleibt weiterhin bestehen. Bitte beachten Sie, dass es kurzfristig neue Verordnungen geben kann, die wieder eine Quarantäne- und Anmeldepflicht nach sich ziehen. Bitte informieren Sie sich hierzu auf der Seite des  MAGS NRW.

Grundsätzlich gilt: Bitte informieren Sie sich immer ausführlich über die für Sie geltenden Bestimmungen und beachten Sie bitte, dass zum Zeitpunkt einer geplanten Privatreise gewisse gesetzliche Rahmenbedingungen gelten können, die die Pflicht einer häuslichen Absonderung im Anschluss an eine Privatreise nach sich ziehen. Diese Zeit wird nicht als bezahlte Arbeitszeit eingestuft. Prüfen Sie daher sehr kritisch, wohin eine private Reise geplant und ob sie zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist. Reisen Beschäftigte wissentlich privat in ein Land, für das eine Reisewarnung besteht, handeln sie schuldhaft im Sinne der Entgeltfortzahlungsbestimmungen, wenn nach den jeweiligen Landesverordnungen der Bundesländer hieraus die Verpflichtung entsteht, sich bei der Rückkehr in Quarantäne zu begeben. Als Folge eines solchen Verhaltens entsteht eine vorübergehende Verhinderung der Erbringung der Arbeitsleistung gemäß § 616 BGB, die die Beschäftigten durch ihr Verhalten verschuldet haben. Dementsprechend steht ihnen in einem solchen Fall kein Entgeltfortzahlungsanspruch gemäß § 616 BGB zu. Sofern die Arbeitsleistung nicht im Rahmen von Homeoffice erledigt werden kann, muss der zeitliche Ausfall durch Erholungsurlaub, den Abbau von Überstunden oder eine zu beantragende Freistellung.

(Aktualisiert 18.11) Dienstreisen

Aufgrund der aktuellen Infektionslage dürfen Dienstreisen innerhalb Deutschlands ab sofort nur dann durchgeführt werden, wenn diese zwingend notwendig sind und das zugrundeliegende Dienstgeschäft nicht digital durchgeführt werden kann. Die Entscheidung, eine Dienstreise anzutreten, hat in Abstimmung mit den jeweiligen Vorgesetzten unter Abwägung aller Risiken und Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygienevorschriften zu erfolgen.

Sollte sich nach erfolgter sorgsamer Abwägung die Dienstreise nicht vermeiden lassen, sind die aktuellen Reiseinformationen und die Informationen zur Lage am jeweiligen Geschäftsort zu verfolgen. Einschränkungen bei der Anreise, vor Ort, bei der Rückreise oder evtl. Beherbergungsverbote sind selbstständig zu ermitteln. Dienstreisen in das außereuropäische Ausland sowie in europäische Risikobiete werden nur in begründeten Ausnahmefällen genehmigt und müssen mit einer Stellungnahme über das entsprechende Dekanat eingereicht werden.

(Aktualisiert 11.11.) Homeoffice und Präsenzbetrieb

Bitte Abstand halten

Seit dem Minimalbetrieb im Frühjahr ist die Universität Bonn schrittweise in einen geschützten Präsenzbetrieb zurückgekehrt. Die Universität hat dafür in den vergangenen Monaten für alle Bereiche Hygiene- und Schutzkonzepte entwickelt und implementiert. Dadurch wurde in Forschung, Lehre und Administration wieder mehr Präsenz und damit die Rückkehr aus dem Homeoffice ermöglicht. Das Wintersemester mit Hybrid-Lehrbetrieb in Verbindung mit der Bereitstellung von Lern- und Arbeitsplätzen in den Bibliotheken erfordert die Öffnung von Universitätsgebäuden.

Die einzelnen Organisationseinheiten werden – insbesondere angesichts der gestiegenen Infektionszahlen – gebeten, auf Basis der zwischenzeitlich getroffenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen einen angemessenen Modus für die Aufgabenerledigung im jeweiligen Zuständigkeitsbereich zu finden, der sowohl Arbeiten im Homeoffice als auch in geschützter Präsenz vorsieht. Die Belange von Personen, die zur Risikogruppe gehören, werden dabei berücksichtigt. Hierzu wird nochmals auf Punkt 3 des Rundschreibens 39/2020 verwiesen. Homeoffice soll zur Anwendung kommen, wenn durch Schließung von Einrichtungen die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen nicht gewährleistet ist. Schriftliche Anträge an die Personalabteilung sind für eine Bewilligung nicht erforderlich. Sofern keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden, ist der Einsatz von privaten Endgeräten möglich; die Beschäftigten haben in diesem Fall die Datensicherheit zu gewährleisten. Es gelten die Regelungen der Vertrauensarbeitszeit. Bei Fragen zu konkreten Einzelfällen, können Sie sich ans Personalmanagement wenden. 

Der Betriebsärztliche Dienst hat 10 Tipps fürs Homeoffice veröffentlicht. Auch die Personalentwicklung hat ein neues Informations- und Beratungsangebot für Homeoffice und virtuelles Arbeiten eröffnet.

(Aktualisiert 11.11.) Dienstliche Veranstaltungen

Erforderliche dienstliche Veranstaltungen - wie Bewerbungsgespräche oder Team- bzw. Projektmeetings - können weiterhin unter Beachtung der an der Universität geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Der digitalen Umsetzung ist dabei der Vorzug zu geben.

(Neu 11.11.) Sitzungen rechtlich vorgesehener Gremien, die nicht digital durchgeführt werden können

Gremiensitzungen in Präsenz können unter Beachtung der an der Universität geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen mit bis zu 20 Teilnehmenden durchgeführt werden. Bei darüber hinaus gehenden Teilnehmerzahlen (bis max. 250 Teilnehmer*innen) ist eine Genehmigung der zuständigen Behörde (Ordnungsamt der Stadt Bonn) erforderlich. Zur Einholung der in diesen Fällen notwendigen Genehmigung wenden Sie sich bitte an die Stabstelle Arbeits- und Umweltschutz der Universität Bonn.

(Aktualisiert 11.11.) Mund-Nase-Bedeckung

Schutz für Beschäftigte

An der Universität besteht die grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstandes. Weitergehende Regelungen entnehmen Sie bitte den für Einzelsachverhalte geltenden Hygiene- und Schutzkonzepten. Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen, benötigen hierfür ein qualifiziertes medizinisches Attest. In diesen Fällen muss ein das Gesicht vollständig umfassendes Visier getragen werden.

(Aktualisiert 16.09.) Parkmöglichkeiten

Seit dem 1. Oktober 2020 ist die Parkraumbewirtschaftung wieder in Kraft getreten. Für das Abstellen von Kraftfahrzeugen auf den von der Universität bewirtschafteten Parkflächen sind somit wieder Parkausweise nötig. Weitergehende Informationen finden Sie im Rundschreiben 70/2020.

Freistellung im Fall von Quarantäne

Beschäftigte, die nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes durch eine Anordnung der Gesundheitsbehörde unter Quarantäne gestellt werden, ohne selbst an Covid 19 erkrankt zu sein, werden nach erfolgter Mitteilung an das Personalmanagement – sofern eine Arbeitsleistung im Rahmen von Homeoffice nicht möglich ist - für die Dauer dieser Maßnahme von ihrer Arbeitspflicht unter Weiterzahlung der Vergütung freigestellt.

Verhalten im Falle eines Corona- (Verdachts-) falls 

Um das Vorgehen im Falle eines Corona- (Verdachts-) falls zu vereinheiltichen, hat die Universität im Rundschreiben 71/2020 alle relevanten Schritte zusammengestellt, die von den Betroffenen einzuhalten sind. Im Anhang zum Rundschreiben finden Sie zudem eine schematische Übersicht, die den Ablauf bei einem solchen Fall veranschaulicht.    

Kontaktrückverfolgung

Damit im Falle eines Infektionsfalls eine schnelle Kontaktrückverfolgung möglich ist, sind die Beschäftigten aufgerufen ihre Kontakte zu notieren und für vier Wochen aufzubewahren. Als erforderlich für die Rückverfolgung schreibt die CoronaSchVO sowohl die schriftliche Erfassung des Namens, der Adresse und der Telefonnummer als auch – bei wechselnden Personenkreisen – des Zeitraums des Aufenthaltes am Arbeitsplatz bzw. der Zeitpunkte von Ankunft und Abreise. Hierfür gibt es einen >> Allgemeinen Muster-Erfassungsbogen (hier die PDF-Version), einen >> Mustererfassungsbogen für Beschäftigte (hier die PDF-Version) und einen >> Muster-Erfassungsbogen bei Präsenzprüfungen(hier die PDF-Version). Alle Details der Regelung finden Sie im Rundschreiben 39/2020.

Betreuung von Kindern oder pflegebedürftiger Angehöriger

Sollte aufgrund der Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen eine Betreuung zwingend erforderlich werden, kann die Arbeit in Absprache mit den Fachvorgesetzten im Rahmen von Homeoffice oder flexibler Arbeitszeitgestaltung (z.B. Arbeiten am frühen Abend) erledigt werden. Sofern diese Möglichkeiten nicht bestehen, kann Zeitausgleich im Rahmen von flexibler Arbeitszeit/Gleitzeit bzw. Überstundenabbau erfolgen oder noch bestehender Resturlaub der Jahre 2018/2019 genommen werden. Gleiches gilt für den Fall, dass pflegebedürftige Angehörige zu betreuen sind.

Sollte dies nicht ausreichend sein, können Beschäftigte (einschließlich beamteter Personen) in Anlehnung an § 616 BGB für einen Zeitraum von 5 Arbeitstagen ohne Gehaltseinbußen ihrem Arbeitsplatz fernbleiben. Voraussetzung ist, dass Kinder nicht anderweitig betreut werden können (z.B. Ehepartner, Nachbarschaft). Auf die Betreuung durch Großeltern sollte verzichtet werden, da ältere Menschen erheblich durch das Virus gefährdet sind und deren Gesundheit besonders geschützt werden sollte. Auf die Möglichkeit der Beantragung von Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung unter Verzicht auf die Fortzahlung des Entgelts wird hingewiesen. Entsprechende Anträge sind in elektronischer Form an die zuständigen Personalabteilungen zu richten. Die Fachvorgesetzten sind vorab zu informieren.

Auf die üblichen Regelungen mit der Möglichkeit, nach Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests bezahlte Freistellung über die gesetzlichen Krankenversicherungen zur Kinderbetreuung gem. § 45 Abs. 2 SGB V zu beantragen, wird hingewiesen: Danach haben Beschäftigte Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. 

Der Anspruch besteht in jedem Kalenderjahr für jedes Kind längstens für 10 Arbeitstage, für alleinerziehende Versicherte längstens für 20 Arbeitstage.

Personen mit Vorerkrankungen

Das Robert-Koch-Institut bestätigt für Personen mit einer Vorerkrankung im Falle einer Infektion mit Sars-CoV-2 ein erhöhtes Risiko eines schwereren Krankheitsverlaufs. Hierzu gehören:

  • Erkrankungen des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung)
  • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
  • der Leber (chronische Lebererkrankungen)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen und
  • Erkrankungen des Immunsystems (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison).

Diesem besonders gefährdeten Personenkreis ist aus Gründen der Fürsorge von Seiten der Vorgesetzten Homeoffice – sofern möglich – aktiv anzubieten. Entsprechende Anträge der Beschäftigten sind grundsätzlich zu genehmigen.

Ist Homeoffice nicht möglich, kann a) Arbeitszeit flexibel gestaltet werden (z.B. Arbeiten am frühen Abend), um eine Kontaktminimierung sicherzustellen, oder b) Zeitausgleich im Rahmen von flexibler Arbeitszeit/Gleitzeit bzw. Überstundenabbau erfolgen oder noch bestehender Resturlaub der Jahre 2018/2019 genommen werden.

Wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein, erteilt die Dienststelle aus Fürsorgegründen den zuständigen Fachvorgesetzten die Erlaubnis, Freistellungen zunächst für die Dauer von 14 Arbeitstagen zu gewähren. Entsprechende Personen sind den zuständigen Personalabteilungen zu melden.

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