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Spezifische Informationen für Lehrende

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Liebe Lehrende der Universität Bonn!
 
In einem gemeinsamen Kraftakt haben das Rektorat, die Fakultäten und die Lehrenden der Universität Bonn den Lehrbetrieb unter dem Erfordernis der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie vorbereitet. Insbesondere auch vor dem Hintergrund, die Mitglieder unserer Universität und Risikogruppen zu schützen, haben wir in den vergangenen Wochen die Rahmenbedingungen für eine digitalgestützte Realisierung des Lehrbetriebs im Sommersemester geschaffen und erleben aktuell das erste digitale Semester in der 200-jährigen Geschichte unserer Universität.

Auch weiterhin gibt es einen großen Bedarf an universitätsweiten Regelungen und Abstimmungen.  Die vor einigen Wochen gegründete Task-Force zur Lehre, in der alle Fakultäten beteiligt sind, wird auch in der kommenden Zeit die Durchführung des digitalen Sommersemesters begleiten. Unser Ziel ist es, Ihnen Hilfestellungen bei Umsetzungsfragen zur Lehr- und Prüfungstätigkeit zu geben und Klarheit zu schaffen, wie es in den kommenden Wochen weitergeht. Wir bitten Sie um Verständnis dafür, dass es auf die zahlreichen Fragen und Herausforderungen, die die Situation derzeit aufwirft, nicht immer sofort Antworten und Lösungen gibt. Wir arbeiten mit vereinten Kräften daran, möglichst zeitnah Antworten zu finden. Für Ihre Mithilfe und Geduld möchten wir uns bereits jetzt bedanken!

Nachstehend finden Sie den Stand der Antworten auf die drängendsten Fragen. Bitte informieren Sie sich hier kontinuierlich über neue Entwicklungen.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Karin Holm-Müller
Prorektorin für Studium und Lehre

 

Aktualisierung vom 06.05.2020: Bitte beachten Sie die Informationen zum Übergang in den geschützten Betrieb auf der allgemeinen Corona-Infoseite!

(Aktualisiert 03.08) Prüfungen

Für Prüfungen, die aus objektiven Gründen nicht online-gestützt durchgeführt werden können, wurden die Bedingungen geschaffen, Präsenzprüfungen in den Räumlichkeiten der Universität durchführen zu können. Dabei sind die Vorgaben des Infektions- und Arbeitsschutzes zu beachten. Die Hochschulleitung hat die Fakultäten über die Modalitäten unterrichtet und wird den Studierenden eine Handreichung zum korrekten Verhalten während der Prüfungssituation (u. a. über die Prüfungsämter) zugänglich machen. Für Klausuren erhalten die Fächer Zeit und Ort über die zentrale Raumvergabe, soweit möglich entsprechend ihren Wünschen. Die Klausuren gelten damit als genehmigt. Die Prüfungstermine sollten den Prüflingen ebenso wie die jeweilige, ggf. geänderte, Prüfungsform spätestens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin elektronisch bekanntgegeben werden. Grundsätzlich gilt, dass die in Prüfungsordnungen festgelegten Pflichtanmeldungen zu Prüfungen (§ 64 Abs. 3 HG) sowohl bei Erstversuchen als auch bei Wiederholungsversuchen keine Anwendung finden. Ein Rücktritt vom Prüfungsversuch ohne Angabe von Gründen ist zudem ebenso möglich, wie der Abbruch einer Prüfung bis zur Abgabe einer schriftlichen bzw. bis zum Ende einer mündlichen Prüfungsleistung. Weiterführende Informationen enthält auch das Rundschreiben 35/2020 des Rektorats sowie der Rektoratsbeschluss vom 7. Mai und der Erste Beschluss zur Änderung des Rektoratsbeschlusses vom 7. Mai. Außerdem finden Sie anbei eine Handreichung zu Zoom-Prüfungen auf lokaler Infrastruktur.

(Neu 26.06.) Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/2021

Mit Erlass vom 18. Juni hat das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt, dass die Vorlesungszeit grundsätzlich am 26. Oktober 2020 beginnt. Abweichend davon beginnt die Vorlesungszeit für Erstsemester der BA-Studiengänge und der Studiengänge, die mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung abschließen, am 2. November 2020. Die Vorlesungszeit dauert in beiden Fällen bis zum 12. Februar 2021.

(Aktualisiert 20.05.) Wiederaufnahme des Lehrbetriebs

Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Einvernehmen mit den Hochschulen verfügt, dass alle Lehrveranstaltungen wie Vorlesungen, Seminare oder Praktika vorläufig bis zum 19. April 2020 unterbrochen werden und das Sommersemester 2020 am 20. April im "Online-Modus" beginnt. Als Endtermin der Vorlesungszeit gilt weiterhin der 17. Juli 2020. Die Fakultäten und das Rektorat haben einvernehmlich entschieden, die sonst traditionell für Exkursionen und Praktika genutzte Pfingstwoche (2. bis 5. Juni 2020) als zusätzliche Zeit für die Lehre zu nutzen. Ob Praktika (als vom Rektorat genehmigter Ausnahmetatbestand) ab dem 02. Juni 2020 vor Ort durchgeführt werden können, hängt davon ab, ob zu diesem Zeitpunkt ein vom Rektorat genehmigtes und umgesetztes Hygiene- und Schutzkonzept für das Praktikum existiert. Die Gruppengröße ist dabei laut Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) auf 20 Teilnehmer begrenzt. 

Lehre im Online-Modus

Sofern möglich, beginnen alle Lehrveranstaltungen zunächst digital, da Präsenzveranstaltungen bis auf Weiteres nicht möglich sein werden. Die Wiederaufnahme des Lehrbetriebs wird zumindest zu Beginn der Vorlesungszeit nur digital möglich sein. 

Wir bitten Sie deshalb, Ihrer Lehrverpflichtung mit digitalen Formaten nachzukommen. Eine Verschiebung von Lehrveranstaltungen in das Wintersemester sollte nur in absoluten Ausnahmefällen erfolgen, etwa, wenn eine Kompetenzvermittlung nicht ohne Präsenz der Studierenden erreicht werden kann. Um Sie bei der Vorbereitung und Durchführung digitaler Lehre zu unterstützen, hat das eCampus-Team Tipps und Anleitungen für Sie bereit gestellt.Außerdem können Sie den völlig neu konzipierten eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten" jederzeit aufrufen.

Darüber hinaus werden regelmäßig Webinare zu eCampus-Grundlagen durchgeführt. Diese richten sich an alle eCampus-Anwender, die noch keine Erfahrung mit eCampus haben und sich über diese Lernplattform und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten informieren möchten. Hier Anmelden

Wir bemühen uns zurzeit darum, den bereits bestehenden Support durch eCampus weiter aufzustocken und auch noch stärker fachspezifisch auszugestalten. Über aktuelle Entwicklungen werden Sie auf den eCampus-Seiten und der Coronavirus-Informationsseite der Universität informiert.

Digitale Bereitstellung von Lehrmaterialien

Alle bisher auf BASIS registrierten Lehrveranstaltungen wurden automatisch mit eCampus gekoppelt. Dies ermöglicht Ihnen den unkomplizierten Kontakt zu Ihren Studierenden per Mail, das Einstellen von Dokumenten, die Einrichtung von Foren und vieles mehr. Auch können zum Beispiel Powerpoint-Folien mit Audiokommentaren eingestellt werden. Insbesondere, wenn Sie eCampus erstmalig nutzen, möchten wir Sie ermuntern, das  Support-Angebot von eCampus in Anspruch zu nehmen. 

Bitte kommunizieren Sie nähere Informationen zu Ihren Lehrveranstaltungen möglichst frühzeitig auch im elektronischen Vorlesungsverzeichnis BASIS und auf den auch sonst für diesen Zweck genutzten Webseiten.

Das Einstellen von Lehrmaterialien (z.B. Lesestoff, Lernfragen, Aufzeichnungen etc.) ist schon vor dem neu festgelegten Semesterbeginn auf eCampus möglich. Alle bis zu diesem Zeitpunkt eingestellten Materialien sollten aber von den Studierenden individuell abrufbar sein, so dass diese selbst entscheiden können, wann sie sich ihnen widmen. 

Auch wenn die Präsenzlehre im Verlauf des Sommersemesters wieder aufgenommen wird, müssen alle Informationen und Materialien, die zum Bestehen der Prüfungen notwendig sind, weiterhin digital verfügbar gemacht werden – auch aus Rücksicht auf Personen, die keine Möglichkeit haben, an einer später einsetzenden Präsenzlehre teilzunehmen. Es wird in diesem Semester Ihnen selbst überlassen bleiben, ob Sie zur Präsenzlehre zurückkehren.

Digitale Lehre live

Für die digitale Lehre live hat die Universität Bonn in größeren Umfang Zoom-Lizenzen beschafft, die bereits etablierte Dienste (Adobe Connect und DFNconf) ergänzen. Sie erlauben es, auch in größeren Gruppen interaktiven Unterricht durchzuführen. Hilfestellung bei der Benutzung von Zoom für Ihre Lehre bekommen Sie unter [Email protection active, please enable JavaScript.]  Neben dem Streaming von Lehrveranstaltungen können aber auch in eCampus Materialien eingestellt (s. o.) und dann in begleiteten Foren, Chats oder in Online-Sprechstunden vertieft werden. Auf den Seiten von eCampus finden sich hierzu Anleitungen und Hinweise.
 

Neben den Informationen auf den Seiten von HRZ und eCampus steht das eCampus-Team allen Lehrenden auch heute schon bei individuellen Fragen mit Support zur Verfügung. Die Personalbasis wird hierfür gerade durch Schulungen erweitert. Neben dem technischen Support gibt es auch Möglichkeiten, spezifische didaktische Fragen zu Online-Lehre an das Bonner Zentrum für Hochschullehre (BZH) zu richten. 

Nutzung des Videokonferenz-Systems ZOOM

Sehr wichtig sind für die Universität Bonn bei der Nutzung von ZOOM weitreichende Datenschutzregelungen. So wurden und werden zahlreiche Funktionen des Systems unsererseits technisch angepasst. Darüber hinaus hat unser Datenschutzbeauftragter Empfehlungen für die datenschutzkonforme Nutzung herausgegeben. Diese Empfehlungen werden ständig weiterentwickelt und auf den jeweiligen Stand der Anwendung und des Dienstes angepasst. Wir verfolgen damit das Ziel, die beim Einsatz von Zoom bestehenden Risiken hinsichtlich IT-Sicherheit und Datenschutz soweit als möglich zu reduzieren. Gleichwohl stehen wir weiter mit dem Land, dem Bund sowie den anderen Universitäten und Hochschulen im engen Austausch, um für die Zukunft weitere Lösungen zu finden.

Urheberrecht beachten

Die ULB weist aus gegebenem Anlass auf das zu beachtende Urheberschutzgesetz hin: Möchten Sie bereits Literatur für die Semesterapparate vorbereiten, gilt § 60a UrhG, d.h. über eCampus dürfen ca. 15% eines größeren Werkes (ohne Obergrenze) und vollständig Werke geringen Umfangs (bis 25 Seiten), vergriffene Werke und einzelne Aufsätze zu Verfügung gestellt werden. Viele Verlage und Anbieter haben jetzt den Zugang zu ihren elektronischen Angeboten erweitert, oft ohne eine Gegenleistung zu fordern. Die ULB hat hierzu Informationen zusammengestellt. Die ULB wird ihrerseits in Kürze auf ihren Webseiten einen Scanservice für Wissenschaftler und Studierende (ab Masterarbeit aufwärts) anbieten.

 Häufig gestellte Fragen (FAQ)

(Neu 29.06.) Können Stipendiatinnen oder Stipendiaten zur Klausuraufsicht eingesetzt werden und sind diese dann versichert?

Grundsätzlich können Stipendiatinnen und Stipendiaten für die Klausuraufsicht eingesetzt werden. Da sie in der Regel "wie Beschäftigte" tätig werden, sind sie somit auch versichert. Dies gilt noch mehr, wenn die Stipendiaten auch sonst in die normalen Arbeitsabläufe eingebunden sind und sich in ihren Tätigkeiten nicht oder nur geringfügig von den Tätigkeiten der z.B. der angestellten Doktorandinnen und Doktoranden unterscheiden. Dies ergibt sich aus § 2 (2) SGB VII Absatz 2.

(Aktualisiert 20.05.) Meine Veranstaltung kann nur mit Studierenden vor Ort durchgeführt werden. Wie gehe ich damit um?

Die Hochschule und die Fakultäten sind dazu verpflichtet, einen den Vorgaben der Studienprogramme konformen Lehrbetrieb sicherzustellen. Auch sind prinzipiell alle Lehrenden verpflichtet, die im Sommersemester geplanten Lehrveranstaltungen im "Online-Modus" anzubieten. Daher sollten im Regelfall geeignete Formen für zum Beispiel Vorlesungen, Seminare, Übungen gefunden werden, die eine Veranstaltung ohne Präsenz von Studierenden vor Ort ermöglicht.

Problematisch sind natürlich praktische Lehrveranstaltungen wie Studien auf dem Feld, im Gewächshaus und im Labor. In diesen Fällen gilt es zu überlegen, ob die Lehrziele durch andere Lehrformen, die online möglich sind, zumindest weitgehend erreicht werden können. Wenn eine Absage oder Verschiebung von Veranstaltungen ins Wintersemester von praktischen Lehrveranstaltungen notwendig ist, muss kompensiert werden, damit Studierende ausreichend Studienleistungen im Sommersemester erbringen können. Daher ist es in diesen Fällen denkbar,  Module, die online durchgeführt werden können, aus dem Wintersemester vorzuziehen. Lehrende müssen überlegen, welche Module aus dem WS jetzt im Sommersemester, und welche Module aus höheren Fachsemestern Studierenden anstelle von ausfallenden Modulen angeboten werden können.

Ob Praktika (als vom Rektorat genehmigter Ausnahmetatbestand) ab dem 02. Juni 2020 vor Ort durchgeführt werden können, hängt davon ab, ob zu diesem Zeitpunkt ein vom Rektorat genehmigtes und umgesetztes Hygiene- und Schutzkonzept für das Praktikum existiert. Die Gruppengröße ist dabei laut Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) auf 20 Teilnehmer begrenzt.

Auf welchem Weg kann ich meine Veranstaltungen in diesem Semester digital anbieten?

Als zentrale Plattform für digitale Lehre steht an der Universität Bonn die digitale Lehr- und Lernplattform eCampus zur Verfügung. Alle Kurse aus dem digitalen Vorlesungsverzeichnis BASIS wurden automatisch mit der eCampus-Plattform gekoppelt. Hier können Sie mit Ihren Studierenden in Kontakt treten, die Anforderungen für eine erfolgreiche Teilnahme hinterlegen und Materialien und Lehreinheiten anbieten. Auf eCampus finden Sie zudem eine große Fülle an Hinweisen und Schulungen zu Werkzeugen, mit denen Sie digitale Lehre betreiben können.

Ich habe bisher kaum Erfahrung mit der eCampus-Plattform. Wie starte ich am besten?

Das eCampus-Team hat bereits jetzt eine Fülle an Informationen zur Benutzung der Plattform online gestellt. Vor allem möchten wir Ihnen den eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten" sehr ans Herz legen, der mögliche Szenarien der digitalen Lehre beleuchtet und eine Fülle an Tipps und Tricks für die Umsetzung der digitalen Lehre bietet. Darüber hinaus finden regelmäßig so genannte Webinare und Schulungen statt, die einen ersten Überblick über die Funktionen der Plattform ermöglichen. Auch die Fakultäten bieten ebenfalls stärker fächerbezogene Hilfen an (beispielsweise über eTutor*innen). Wenden Sie sich hierfür bitte an Ihre*n Studiengangsmanager*in.

Ich stehe vor der Herausforderung, erstmals eine Online-Lehrveranstaltung planen und durchführen zu müssen. Wie fange ich an? Was muss ich beachten und wo finde ich Anregungen?

Auch hier möchten wir Ihnen den eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten" sehr empfehlen. Auch das Bonner Zentrum für Hochschullehre (BZH) ist ein kompetenter Ansprechpartner bei Fragen rund um die Gestaltung von Lehre. Hier stehen Ihnen unter [Email protection active, please enable JavaScript.] insbesondere Frau Siemens und Frau Kehler  gerne zur Seite. Seit dem 09.04.2020 bietet das BZH zudem einen universitätsoffenen eCampuskurs zu den didaktischen Grundlagen digitaler Lehre an. Außerdem möchten wir anregen, auch verstärkt den methodischen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen universitätsintern wie -extern zu suchen.

Muss ich meine online-Veranstaltungen aufzeichnen und im Netz zur Verfügung stellen?

Nein, dazu gibt es keine Verpflichtung. Sollte im Laufe des Semesters der Präsenzbetrieb wieder aufgenommen werden können, müssen jedoch ausreichend Materialien digital bereitgestellt werden, damit auch Personen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht am Präsenzbetrieb teilnehmen können, sich den Inhalt der Lehrveranstaltung erarbeiten und die Prüfung erfolgreich bestehen können. Das ist jedoch nicht mit einer Aufzeichnung der Veranstaltungen gleichzusetzen. 

Bin ich an die im Modulhandbuch bzw. der Prüfungsordnung festgeschriebenen Studienleistungen gebunden oder kann ich Studienleistungen einführen, die sich in der aktuellen Situation besser umsetzen lassen?

Ein Wechsel der Studienleistung kann grundsätzlich möglich sein. Bitte klären Sie das unbedingt im Vorfeld mit den Studiengangsverantwortlichen ab. Genehmigt werden muss ein solcher Wechsel vom Prüfungsausschuss. Wichtig ist, dass mit der geänderten Studienleistung das Qualifikationsziel des betreffenden Moduls erreicht wird. Die Abteilung 9.1 hat zum Thema "Prüfungen" eine umfangreiche Handreichung an die Dekanate gesandt. Darin sind alle denkbaren Prüfungsmodi durchdekliniert. Der Prüfungsausschuss muss in die Änderung der Prüfungsmodi einbezogen werden.

Bin ich verpflichtet digitale Lehre anzubieten?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, ab wann die Universität zu einem geregelten Präsenzbetrieb zurückkehren kann. Daher ist das Anbieten von digitalen Lehrveranstaltungen momentan unumgänglich. Diese können und müssen zum jetzigen Zeitpunkt sicher nicht immer perfekt sein. Aber die derzeitige Situation bietet auch eine große Chance, neue Formate mit den Studierenden auszuprobieren. 

Wie wird es auf mein Lehrdeputat angerechnet, wenn ich in diesem Semester keine Präsenzlehre anbiete?

Die Anrechnung für Erstellung und Betreuung sowie von virtuell durchgeführten Lehrveranstaltungen muss grundsätzlich gemäß LVV erfolgen (hier: § 4 Abs. 6). Im besonderen Ausnahmefall "Corona-Semester" kann die Anrechnung entsprechend der ursprünglich geplanten SWS Präsenzlehre erfolgen.

Ich kann dieses Semester meine Veranstaltungen nicht durchführen. Bin ich verpflichtet im nächsten Semester entsprechend mehr Semesterwochenstunden anzubieten?

Grundsätzlich sollten, wenn irgendwie möglich, alle Lehrveranstaltungen in dem dafür vorgesehenen Semester stattfinden. Selbst bei Laborpraktika kann teilweise auf Online-Materialien zurückgegriffen werden. Wenn aber auch das nicht möglich ist, kann das Deputat ins nächste Semester verschoben werden – das regelt § 3 Abs. 8 LVV ("Deputatskonten"). Eine solche Verschiebung muss von der Dekanin oder dem Dekan genehmigt werden.

Für den Zeitraum eines Praktikums habe ich mehrere Hilfskräfte zur Betreuung eingestellt. Wie soll mit diesen Arbeitsverträgen umgegangen werden, wenn das Praktikum nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfindet?

Für diesen Fall sind mehrere Szenarien denkbar:

  • In Rücksprache mit der Personalabteilung ist es denkbar, Aufhebungs- bzw. Änderungsverträge aufzusetzen, die einen Einsatz der Hilfskräfte in einer bzw. bis zu einer späteren Phase des Semesters ermöglichen, da Hilfskräfte nur im vertraglich vereinbarten Zeitraum eingesetzt werden dürfen.
  • Außerdem ist es denkbar, dass die Aufgaben der Hilfskräfte umgewidmet werden und sie beispielsweise bei der digitalen Lehre unterstützen.

Was muss ich im Hinblick auf Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung im aktuellen Sommersemester beachten?

Unsere Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, Frau Marion Becker, hat eine große Sammlung an Informationen zum Thema „Barrierefreiheit“ zusammengetragen und viele hilfreiche Tipps hinterlegt.

Welche Konsequenzen hat es, wenn Studierende aus privaten oder technischen Gründen nicht an der digitalen Lehre teilnehmen können?

Sollte es einem Studenten oder einer Studentin nicht möglich sein, Veranstaltungen online zu verfolgen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit zu einem Urlaubssemester. Allerdings kann dann auch keine Prüfung abgelegt werden. Lehrende sollten daher die technischen Anforderungen für die Teilnahme an der digitalen Lehre so gering halten, dass möglichst viele Studierende an den Formaten teilnehmen können. 

Welche technischen Voraussetzungen muss mein Computer erfüllen, um Zoom nutzen zu können?

Alle Informationen hinsichtlich der Systemanforderungen finden Sie auf der Anbieterseite von Zoom

Können in diesem Semester auch Tutorien angeboten werden?

Auch in diesem Semester wird es ab dem 20.4. möglich sein, Tutorien anzubieten. Dann können auch Tutor*innen die Möglichkeit bekommen, über Zoom Studierende einladen. Ebenso können Sie Tutor*innen einsetzen, um Sie bei der Digitalisierung der Lehre zu unterstützen. 

Können auf Grund von Corona verschobene Prüfungen aus dem Wintersemester im Sommersemester nachgeholt werden?

Eine Nachholung von Prüfungen aus dem Wintersemester ist grundsätzlich möglich. Dies gilt jedoch nur für zu prüfende Studierende, die bereits zu der Prüfung angemeldet waren. Wenden Sie sich für Details bitte auch an ihren zuständigen Prüfungsausschuss.

Wie soll ich die Klausureinsicht für meine Studierenden organisieren, wenn eine Telefon- oder Zoombesprechung nicht gewünscht ist?

Grundsätzlich ist in der Prüfungsordnung geregelt, dass der Prüfungsausschuss Art und Zeit für die Einsichtnahme festlegt. Nur in begründeten Ausnahmefällen ist das Einscannen der Prüfung und der Versand per Mail denkbar.

Laufen die Online-Veranstaltungen auch während der Pfingstwoche?

Auf Grund der Verschiebung des Semesterstarts und der gleichzeitig nicht möglichen Durchführung von Exkursionen hat die Hochschulleitung entschieden, die eigentlich hierfür vorgesehene Pfingstwoche für die Lehre zu öffnen. Dies soll es Ihnen erleichtern, den gesamten vorgesehenen Stoff trotz des späteren Starts der Vorlesungszeit zu behandeln.

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