Unsere Uni in Zahlen und in Fakten

Zahlen und Fakten rund um die Universität

Wir sind seit 2019 eine von elf deutschen Exzellenzuniversitäten und -verbünden. Sechs Exzellenzcluster1222 sind bei uns angesiedelt – mehr als an jeder anderen geförderten Hochschule.  In den vergangenen Jahrzehnten haben wir mehr Nobelpreisträger und Fields-Medaillisten hervorgebracht als jede andere deutsche Hochschule. In rund 200 Studienfächern studieren bei uns 35.000 Studierende.

Exzellenzstrategie und Verbundforschung

Ein Wissenschaftler misst die länge eines Blattes.
© Volker Lannert/Uni Bonn
Eine Gruppe von Studierenden stehen unter dem ausgestrecktem Arm eines Gipsabgüsser einer Statur.
Studierende im Akademisches Kunstmuseum © Frank Homann/Uni Bonn

Studium und Lehre

  • 34.481 Studierende* (darunter ca. 4.400 aus dem Ausland)
  • 6.890 Promovierende (darunter ca. 2.000 aus dem Ausland)
  • rund 200 verschiedene Studienfächer und -abschlüsse
  • über 4.700 Studienabschlüsse pro Jahr

* ohne eingeschriebene Promovierende

Stand: 1.12.2020

Personal und Finanzen 

  • 561 Professuren (inkl. Medizin)
  • 4.479 wissenschaftliche Beschäftigte (inkl. Med. Fak.)
  • 1.800 Beschäftigte in Technik und Verwaltung (ohne Med. Fak. und Kliniken)
  • 722,8 Mio. Euro Haushaltsvolumen
  • 170,6 Mio. Euro Drittmittel für Forschung
Cat Ballou spielt auf dem Uni-Sommerfest auf dem Campus Poppelsdorf
Cat Ballou spielt auf dem Uni-Sommerfest auf dem Campus Poppelsdorf am 09.06.18. Motto „Unsere Erde. Unsere Region. Unsere Stadt. Wir“ © Volker Lannert/Uni Bonn

6

Exzellenzcluster

35.000

Studierende

7

Fakultäten

Nobelpreisträger und Fields-Medaillisten

Die Universität Bonn hat in den vergangenen Jahrzehnten mehr Nobelpreisträger hervorgebracht als jede andere deutsche Hochschule. Auch die einzigen beiden deutschen Träger der Fields-Medaille sind Professoren der Universität Bonn.

Nobelpreisträger Reinhard Selten

Portrait von Reinhard Selten
Professor Reinhard Selten, Nobelpreisträger für Ökonomie © Volker Lannert/Uni Bonn

Reinhard Selten (1930-2016) war ein bedeutender Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker. Seit 1984 war er Professor an der Universität Bonn und Gründer des Labors für experimentelle Wirtschaftsforschung. Gemeinsam mit John Nash und John Harsanyi erhielt er als erster und bislang einziger Deutscher 1994 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften für seine bahnbrechenden Beiträge zur Spieltheorie.

Nobelpreisträger Wolfgang Paul

Fotografie von Rektor Huber und Wolfgang Paul
Eröffnung des Akademischen Jahres 93/94. Rektor Huber überreicht Wolfgang Paul die Würde eines Ehrensenators. © Ulrike E. Klopp/Uni Bonn

Wolfgang Paul (1913-1993) war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der führenden deutschen Physiker. Seit 1952 Professor an der Universität Bonn baute er das erste europäische Elektronensynchrotron auf, das später zum heutigen Beschleuniger ELSA erweitert wurde. Für die Entwicklung der "Ionenfalle" erhielt er 1989 den Physik-Nobelpreis.  

Fields-Medaillenträger Peter Scholze 

Portait von Peter Scholze
Professor Peter Scholze, Fields-Medallienträger © Günther Ortmann

Peter Scholze (geb. 1987) gilt weltweit als mathematisches Ausnahmetalent. 2016 wurde er, der in Bonn bereits studiert hatte, mit nur 24 Jahren als jüngster Professor in Deutschland an das Bonner Exzellenzcluster Hausdorff-Center for Mathematics berufen. Nach einer Serie von hochrangigen Auszeichnungen erhielt der Experte für arithmetisch-algebraische Geometrie 2018 die Fields-Medaille.

Fields-Medaillenträger Gerd Faltings

Portait von Gerd Faltings
Professor Gerd Faltings, Fields-Medallienträger © Barbara Frommann/Uni Bonn

Gerd Faltings (geb. 1958) ist ein weltweit anerkannter Mathematiker. Der im Bereich der Zahlentheorie und der algebraischen Geometrie forschende Wissenschaftler erhielt 1986 die Fields‐Medaille als erster Deutscher überhaupt. Seit 1995 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn und gehört der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn an.

Infrastruktur - Raten Sie mal!

Zwei! Das Hauptgebäude der Universität ist das barocke Residenzschloss der früheren Kurfürsten von Köln. Seit 1818 gehört es der neu gegründeten Universität und beherbergt heute die Philosophische und die Theologischen Fakultäten. Das Poppelsdofer Schloss am anderen Ende der Poppelsdorfer Allee diente früher als Schloss Clemensruh den Kurfürsten als Lustschloss und Sommerresidenz. Heute beherbergt es biologische und geowissenschaftliche Fächer. 

Stolze 67 unserer Gebäude stehen unter Denkmalschutz.  


Es sind rund 5.000.000 Bände. So ganz genau haben wir sie aber noch nicht gezählt.


Die Universität Bonn hat einen jährlichen Stromverbrauch von rund 52.000 Megawattstunden –und zwar 100% Ökostrom.

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