Wie lässt sich die Lebensmittelsicherheit von Leinprodukten erhöhen?

Leinsamen sind als Öl, Saat oder Schrot gefragt. Doch sie können Blausäure und Cadmium enthalten. In einem Projekt des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik e.V. (DIL) und des Instituts für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES) der Universität Bonn sowie der Ölmühle Moog in Lommatzsch, geht es um die Erhöhung der Lebensmittelsicherheit von Leinprodukten und die Nutzung von Nebenprodukten. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) fördert das Vorhaben mit 480.000 Euro.

Lebenszeichen: Social Distancing bringt viel Zeit zum Lernen

Viele Bonner Studierende befinden sich derzeit im Rahmen von Austausch- und Stipendienprogrammen im Ausland oder mussten dieses aufgrund des Coronavirus unterbrechen, frühzeitig beenden oder konnten es gar nicht erst antreten. Im Rahmen der Serie „Lebenszeichen – Wir bleiben im Gespräch!“ kommen insbesondere diejenigen zu Wort, die unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind. Unsere "Outgoings" und "Incomings" berichten uns von ihrem Alltag im In- und Ausland und wie sie mit der jetzigen Situation umgehen. Sie geben für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen wertvolle Tipps gegen die Langeweile und Empfehlungen für alle, die ebenfalls irgendwo "gestrandet" sind.

Digitaler Dies academicus

Zum Dies academicus am Mittwoch, 27. Mai, öffnet die Universität Bonn für alle Interessierten wieder ihre Türen – diesmal jedoch virtuell. Aufgrund der Covid-19-Situation werden die Veranstaltungen nicht in der gewohnten Weise stattfinden. Allerdings gibt es einige digitale Vorträge.

Lebenszeichen: Internationale Forschende und die „Corona-Krise“

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist der wissenschaftliche Austausch und die Mobilität der Forschenden heute sehr erschwert. Für viele bedeuten Einreise-Verbote und Ausgangssperren, dass sie längst geplante Reisen nicht unternehmen und neue Stellen nicht persönlich antreten können. An der Universität Bonn kümmert sich das Welcome Center um „Gestrandete“. Campus-Reporter Alexander Mertes berichtet darüber in der Reihe „Lebenszeichen“.

Kinder mit Gesichtsspalte sind wahrscheinlich genetisch nicht für schlechtere Schulleistungen prädisponiert

Frühere Studien haben ergeben, dass Kinder mit einer nicht-syndromalen Gesichtsspalte unterdurchschnittliche Schulleistungen aufweisen. Unter anderem wurde als Ursache auch eine genetische Veranlagung diskutiert. Eine Studie unter Federführung der Universität Bristol (England) und unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Bonn hat nun ergeben, dass Kinder mit einer Gesichtsspalte wahrscheinlich nicht genetisch für schlechtere schulische Leistungen prädisponiert sind. Die Ergebnisse sind im „International Journal of Epidemiology“ veröffentlicht.

Lebenszeichen: Zwischen Schnittmustern und Social Media

Leben ist das, was passiert, wenn Du eigentlich andere Pläne hast... Das musste auch die Doktorandin der Soziologie, Kathrin Rosi Würtz erfahren, als das Coronavirus auch ihre Promotionspläne durcheinanderwirbelte. Über Soziale Medien hat sich nicht nur gelernt, Mund-Nase-Bedeckungen zu nähen, sondern hält auch den Kontakt zu ihrer wissenschaftlichen Community. Mehr darüber erzählt sie in diesem "Lebenszeichen".

Spezialist macht Hirntumore mit KI besser sichtbar

Prof. Dr. Alexander Radbruch leitet jetzt die Klinik für Neuroradiologie als neuen eigenständigen Bereich im Universitätsklinikum Bonn. Der 43-jährige Spezialist für Hirntumore forscht zu kontrastmittelfreien Verfahren mittels Künstlicher Intelligenz (KI) in der onkologischen Diagnostik. Sein Ziel ist, effektive und gleichzeitig weniger belastende Verfahren unter anderem für Hirntumor-Patienten zu entwickeln. Anfang des Jahres 2020 wählte die Internetseite „AuntMinnie Europe“ – eine weltweit agierende Plattform für Nachrichten aus der medizinischen Bildgebung – ihn zum zweiten Mal in Folge zu einem der einflussreichsten EU-Forschern in der Radiologie. Zu Beginn seiner Laufbahn war Prof. Radbruch am Heidelberger Universitätsklinikum und später auch am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg tätig. Jetzt kommt Prof. Radbruch vom Universitätsklinikum Essen, wo er die letzten vier Jahre als Oberarzt und zuletzt als Leitender Oberarzt der Klinik für Neuroradiologie gearbeitet hat.

Lebenszeichen: Bonner Graduiertenzentrum „Wir sind weiterhin für euch da“

Eigentlich hätte Dr. Robert Radu am 15. April seine neue Stelle als Referent im Dezernat Forschung und Transfer, Abteilung Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, an seinem Arbeitsplatz in der Alten Sternwarte antreten sollen. Doch dann kam aufgrund der Corona-Krise der sogenannte „Lockdown“ und Radu durfte nicht mehr von Norwegen nach Deutschland fliegen. Stattdessen hat auch er für die Bonner Universität aus dem Home-Office gearbeitet - in seiner Wohnung in Stavanger.

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