09. September 2026

Wissenschaft im Theater Wissenschaft im Theater

Exzellenzcluster der Uni Bonn vermitteln komplexe Themen in neuer Veranstaltungsreihe im Theater Bonn anschaulich und verständlich

Ob Quantencomputing oder Darmgesundheit: Spannende Themen und überraschende Zusammenhänge erklären Forschende aus fünf Exzellenzclustern der Universität Bonn unterhaltsam in der neuen Veranstaltungsreihe „Wissenschaft im Theater“. Tickets für die Kooperation mit dem Theater Bonn gibt es ab sofort im Vorverkauf.

Professor Alexander Lenz (Universität Siegen) vom Exzellenzcluster „Color meets Flavor“
Professor Alexander Lenz (Universität Siegen) vom Exzellenzcluster „Color meets Flavor“ - wird beim ersten Vortrag von „Wissenschaft im Theater“ Quantencomputing erklären – unterstützt von akrobatischen Einlagen mit seiner Familie. © Collage: Alexander Lenz (Akrobatik: Andrea Friedla; Formel und Event: CERN)
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Die Idee zu dem Format kommt von den beiden Professoren Physiker Dr. Matthias Schott vom Exzellenzcluster „Color meets Flavor“ und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Christian Bayer vom Exzellenzcluster „ECONtribute“. „In anderen Städten gibt es bereits erfolgreiche Veranstaltungsformate, bei denen einzelne Forschungsbereiche ihre Arbeit auf die Bühne bringen. In Bonn haben wir mit unseren vielen Exzellenzclustern jedoch eine außergewöhnliche wissenschaftliche Breite“, sagt Matthias Schott. „Daraus entstand die Idee, ein gemeinsames Format zu entwickeln, das die Vielfalt der Spitzenforschung an der Universität Bonn für ein breites Publikum erlebbar macht.“

„Mit Wissenschaft im Theater möchten wir den Dialog zwischen der Universität und der Stadt Bonn stärken. Viele Menschen kommen im Alltag kaum mit der Exzellenzforschung an der Universität in Berührung. Wir wollen zeigen, woran hier geforscht wird, warum diese Themen gesellschaftlich relevant sind und dabei Lust auf Wissenschaft machen: verständlich, unterhaltsam und im direkten Austausch mit der Öffentlichkeit“, ergänzt Christian Bayer.

Mit Akrobatik Quantencomputing erklären

Den Auftakt der Reihe macht das Team von Professor Alexander Lenz (Universität Siegen) vom Exzellenzcluster „Color meets Flavor“ am Samstag, 31. Oktober 2026, ab 19.30 Uhr: Quantencomputing ist in aller Munde und scheint eine der vielversprechendsten Zukunftstechnologien zu sein. Leider basieren die Grundprinzipien dieses neuen Rechenverfahrens auf sehr abstrakten und komplexen mathematischen Methoden, die für Laien undurchschaubar erscheinen. In dieser Show erwecken Alexander Lenz und seine Familie Quantenbits, die grundlegenden Informationseinheiten, als Artisten zum Leben und veranschaulichen Quantencomputing durch Akrobatik. Zudem agieren weitere weltführende Experten auf diesem Gebiet als Sprecher und Live-Musiker.

Tickets: Tickets gibt es für 5,50 Euro an den Vorverkaufsstellen des Theater Bonn. Online sind sie unter https://www.theater-bonn.de/de/programm/wissenschaft-im-theater/245593 erhältlich (für 6,50 Euro). An der Abendkasse für 5,00 Euro.

Termine und Themen im Überblick

Samstag, 31. Oktober 2026, 19:30-21:30 Uhr: Quantencomputing (Prof. Dr. Alexander Lenz, Color meets Flavor), Theater Bonn - Schauspielhaus, Theaterplatz, 53177 Bonn - Bad Godesberg

Dienstag, 1. Dezember 2026, 19:30-21:30 Uhr: Darm trifft Gehirn - Wie Mikroben unsere Nerven steuern (Prof. Dr. Anne-Katrin Pröbstel, ImmunoSensation3)
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Dienstag, 2. Februar 2027, 19:30-21:30 Uhr: Effizienz, Gerechtigkeit und Optimale Steuern (Prof. Dr. Felix Bierbrauer, ECONtribute)
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Dienstag, 13. April 2027, 19:30-21:30 Uhr: Der Takt der Quanten (Prof. Dr. Corinna Kollath und Prof. Dr. Michael Köhl, ML4Q)
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Dienstag, 11.05.2027, 19:30-21:30 Uhr: Kosmische Magnetfelder: ein Echo aus den ersten Sekunden des Universums (Prof. Dr. Jennifer Schober, Dynaverse)
Das Universum gleicht einem riesigen kosmischen Netz: Galaxien sammeln sich in dichten Knoten und langen Fäden, dazwischen liegen gewaltige Leerräume. In den dichten Regionen finden wir Magnetfelder, die durch die Bewegung von Materie entstehen können. Doch neue Beobachtungen deuten darauf hin, dass auch die Leerräume magnetisiert sein könnten. Diese Felder könnten Relikte aus den ersten Sekunden nach dem Urknall sein - und einen neuen Blick auf den Anfang unseres Universums eröffnen.

Prof. Dr. Matthias Schott
Experimental Particle Physics
Physikalisches Institut
Universität Bonn
Tel.: +49 228 73 69661
E-Mail: mschott@uni-bonn.de

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