Wir schützen Ideen

Erfindungen und Patente

An der Universität Bonn entstehen laufend bahnbrechende Forschungsergebnisse. Um diese erfolgreich als Innovation am Markt umzusetzen, sind patentierte Erfindungen ein wichtiger Faktor. Das Transfer Center enaCom hilft Ihnen als Mitglied der Universität Bonn, das wirtschaftliche Potenzial Ihrer Forschung zu identifizieren, zu bewerten und zu schützen, und berät Sie zu allen Details dieses Verfahrens. Im Grundsatz verfolgt die Universität Bonn dabei die Ziele und die daraus abgeleiteten Aktivitäten ihrer Patentstrategie.

Analyse von Erfindungen

Wir prüfen, ob Ihre Erfindung patentierbar ist und ob eine Patentierung wirtschaftlich sinnvoll erscheint. Bei der Patentierung und Vermarktung geschützter Technologien arbeiten wir eng mit der PROvendis GmbH, der Patentverwertungsgesellschaft der Hochschulen in NRW, zusammen. Unsere IP (Intellectual Property) Berater beantworten allgemeine und persönliche Fragen der Erfinder*innen zum Thema Arbeitnehmererfindergesetz, gewerbliche Schutzrechte und wirtschaftliche Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen: Ist die Erfindung schutzfähig? Und in welchem Umfang?

Eine Erfindung ist eine schöpferische Leistung zur Lösung eines technischen Problems. Um sie patentrechtlich schützen zu lassen, muss sie einige Voraussetzungen erfüllen: Sie muss neu sein, also nicht aus dem aktuellen Stand der Technik bekannt. Dazu gehören alle schriftlichen und mündlichen Veröffentlichungen – auch die eigenen. Sie muss auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und deutlich über den bisherigen Stand der Technik hinausgehen. Und sie muss auf irgendeinem gewerblichen Gebiet anwendbar sein.

Ein Wissenschaftler und ein Berater unterhalten sich.
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Eine Akte mit dem Schriftzug Patente.
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Anmeldung von Schutzrechten

enaCom berät Sie über den Prozess der Patentanmeldung und unterstützt Sie bei der Erstellung der Erfindungsmeldung. Wir arbeiten für jede Erfindung eine Strategie für die Verwertung aus. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Verwertung von Hochschulpatenten, z.B. über den Abschluss von Lizenzverträgen, das Aufrechterhalten des Patents zur Einwerbung von Drittmitteln oder über eine eigene Existenzgründung.

Für eine schnelle Bearbeitung Ihrer Erfindungsmeldung, benötigen wir vorab ein paar Informationen. Damit prüfen wir, wem das Recht zur Anmeldung eines Patents auf die Erfindung zusteht, wer an dieser Patentanmeldung Rechte inne hat und wie stark der erreichbare Schutzrechtsumfang und damit die Verwertungschancen sein werden. Bitte füllen Sie diesen Fragebogen21111 aus und schicken ihn an unsere IP-Berater (Kontakt unten).

Vorteile einer Patentierung

In der universitären Forschung ist es üblich, Ergebnisse unverzüglich zu veröffentlichen. Hierbei wird häufig übersehen, dass nach einer Veröffentlichung ein Patentschutz nicht mehr erreicht werden kann. Eine frühzeitige Erfindungsmeldung ist also sehr wichtig für eine optimale Absicherung der eigenen Forschungsergebnisse. Ein Patent sichert dem Inhaber eine auf maximal 20 Jahre begrenzte Monopolstellung zur Verwertung seiner Erfindung zu. Innovative Produkte und Verfahren werden so vor Nachahmung durch Wettbewerber geschützt.

Gewerbliche Schutzrechte - insbesondere Patente - bilden somit eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg einer technischen Innovation. Häufig dienen sie darüber hinaus der Einwerbung von Drittmitteln von Fördermittelgebern. Patente signalisieren, dass in einem betreffenden Gebiet geforscht wird und entsprechendes Know-how besteht. 

Viele nach oben gereckte Daumen.
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Software

Software bildet immer häufiger die Basis für marktfähige Produkte und Dienstleistungen. Auch an der Universität Bonn entstehen derzeit viele Gründungen im Bereich der IT-gestützten Dienstleistungen. Innovative Ideen sind hier genauso gefragt wie in allen anderen technischen Bereichen. Bei der Frage nach dem geistigen Eigentum und dessen Schutz zeigt sich aber ein großer Unterschied: Im Gegensatz zu herkömmlichen technischen Erfindungen ist Software über Patente oft nicht sinnvoll schützbar, hier steht vielmehr das Urheberrecht im Vordergrund. Für eine schnelle Beratung benötigen wir vorab ein paar Informationen. Damit prüfen wir, wem das Urheberecht sowie das Verwertungsrecht zusteht und wer an dieser Software weitere Rechte inne hat. Bitte füllen Sie diesen Fragebogen aus und schicken ihn an unsere IP-Berater (Kontakt unten).

10

neue Patentanmeldungen im Durschnitt pro Jahr

6

Verwertungsabschlüsse der Patente im Durchschnitt pro Jahr

2,5

bis 3 Jahre für ein Patentverfahren im Durchschnitt

Technologien der Universität Bonn

Hier finden Sie einige der Erfindungen der Universität Bonn, die aus exzellenter Forschung entstanden sind. Die schutzrechtlich gesicherten Innovationen sind selektiert nach unterschiedlichen Technologiegebieten. Alle Technologien wurden von der PROvendis GmbH2 nach wirtschaftlichen und patentrechtlichen Kriterien bewertet. PROvendis kümmert sich auch um die anschließende Verwertung der Angebote.

Chemie

Die Möglichkeiten patentierter Chemietechnologien reicht von Innovative Hochleistungschemikalien über analytische Methoden bis zu neuen Materialien.

Energie- und Umwelttechnik

Energieeffiziente und umweltschonenede Technologien sind ein wichtiger Baustein und Beitrag der Universität für eine nachhaltige Zukunft.

Forschungsmaterial

Forschungsmaterialien wie Antikörper, Zelllinien, Mausmodelle oder Vekoren helfen bahnbrechender Forschung unterschiedlicher Fachgebiete.

Maschinenbau 

Verbesserte Produktqualität, größere Fertigungsmengen oder neue Materilien: Das beinhalten unsere Technologien aus dem Maschinenbau.

Verfahrenstechnik

Um Prozessverfahren für verschiedene Anwendungebereiche zu optimieren sind innovative Lösungen und Technologien gefragt.


Kontakt

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Rüdiger Wolf

+49 228 73-2210

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Benita Schuba

+49 228 73-2923

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Fördermöglichkeiten

enaCom berät Sie zu den zahlreichen öffentlichen Förderprogrammen, die  Innovation aus Forschung unterstützen. 

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