Frau Speer führte die damals noch junge Abteilung 7.4 „Transfer Center enaCom“, die alle Bereiche des Technologietransfers an der Universität Bonn in sich vereint. Die dort angesiedelten Angebote in den Bereichen Gründungs- und Innovationsförderung sowie Patentberatung wurden unter ihrer Leitung stetig ausgebaut.
Dr. Barbara Sheldon, Dezernentin für Forschung und Transfer an der Universität Bonn, betont: „Frau Speer hat den Transfer an der Universität Bonn mit großem Einsatz vorangetriebenen und echten Pioniergeist bewiesen. Wir sind ihr sehr dankbar, dass sie die Strukturen geschaffen hat, um auch in Zukunft starke Brücken zwischen Akademia, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu bauen. Zudem freue ich mich sehr, dass wir mit Herrn Dennis Daseking einen erfahrenen Kollegen für die nun anstehende Übergangszeit gewonnen haben.“ Herr Daseking ist jahrelanger stellvertretender Abteilungsleiter des Transfer Centers und wird zum 1. September dessen kommissarische Leitung übernehmen.
Pionierarbeit für Gründungskultur und Transferuniversität
In die Zeit von Frau Speers Leitung fiel unter anderem die erfolgreiche Umsetzung gleich mehrerer umfangreicher Drittmittelprojekte, beispielsweise „U-BooSt“ über das Förderprogramm exist Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) oder „U-Bo-Grow“ als Start-up Center.NRW-Einzelvorhaben des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE). Ein besonderer Fokus lag dabei auf Pionierarbeiten für eine Stärkung des Transferbewusstseins über alle Bereiche der Universität hinweg, um die Universitätskultur transfer- und gründungsfreundlicher zu gestalten. Auf Basis zahlreicher Sensibilisierungsmaßnahmen und neuer Impulse konnten nach und nach immer mehr praxisnahe Forschungsprojekte identifiziert und gezielt gefördert werden. Die Zahl der bewilligten Anträge von Bonner Forschenden in Transferförderlinien sowie die Anzahl an Gründungsvorhaben sind seitdem deutlich angestiegen.
Female Empowerment für Gründerinnen
Ein besonderes Herzensthema war für Frau Speer Female Empowerment und die Unterstützung von Gründerinnen. Sie sorgte dafür, dass das exist Women Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) an die Universität Bonn kam und seit 2023 Frauen auf dem Weg zum eigenen Start-up fördert. Auch bei zahlreichen Gründerinnen-Events, wie dem Female Founders Venture Summit oder dem IHK Gründerinnentag in Bonn war Frau Speer gern gesehene Rednerin und Impulsgeberin.
Wegbereiterin für die nächsten Jahre
Dass es an der Universität weitergehen wird mit den praxisnahen Projekten ist sicher. Unter der Leitung von Frau Speer konnten dafür weitere Drittmittelprojekte eingeworben werden. So sind in den letzten Jahren etwa das Fokuszentrum.NRW „AI Center for Entrepreneurship“, das Start-up Center „U-Bo-LIFE-AI” oder der Impact Start-up Cluster “Sozial gründen, nachhaltig wirken (SoNaR)“ gestartet. Damit sind entscheidende Grundsteine für die strategische Weiterentwicklung der Universität Bonn hin zu einer der innovativsten, transfer- und gründungsstärksten Volluniversitäten Deutschlands gelegt und die sehr erfolgreiche Entwicklung im Transfer-Bereich wird unter einer neuen Leitung nachhaltig fortgeführt werden.