Wechsel in der Leitung des Transfer Centers enaCom
Die Universität Bonn verabschiedet sich von Sandra Speer, die seit 2021 das Transfer Center enaCom leitete. Mit ihr wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Innovations- und Gründungsförderung an der Exzellenzuniversität gelegt und sie war maßgeblich am Auf- und Ausbau der dazu notwendigen Strukturen beteiligt. Frau Speer scheidet zum 31. August 2026 auf eigenen Wunsch aus ihrer Position an der Universität Bonn aus, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Der langjährige stellvertretende Abteilungsleiter Dennis Daseking wird ab 1. September die kommissarische Leitung des Transfer Centers enaCom übernehmen.
Prof. Philipp Vollmuth entwickelt Software-Infrastruktur für die Radiologie
Der Radiologe und Professor für KI in der Medizinischen Bildgebung Prof. Dr. Philipp Vollmuth (Uni Bonn/UKB) verbindet wissenschaftliche Forschung mit dem Transfer in die praktische Anwendung. Mit seinem Projekt „RAD-AI-INFRA“ entwickelt er eine Softwareplattform, die Krankenhäuser dabei unterstützt, große radiologische Datenbestände datenschutzkonform für die Entwicklung, Validierung und Überwachung moderner KI-Systeme zu nutzen. Für das Projekt hat er jetzt einen ERC Proof of Concept Grant erhalten, mit dem ein breiterer Einsatz der Plattform sowie die kommerzielle Nutzung vorbereitet werden sollen. Prof. Vollmuth ist Professor für Künstliche Intelligenz in der medizinischen Bildgebung an der Universität Bonn und Sektionsleiter für Computational Radiology & Clinical AI am Universitätsklinikum Bonn (UKB). Im Interview berichtet er über den Weg aus der Forschung zur Marktreife.
Bonner Gründungsteams überzeugen mit Biotech-Innovationen
Gleich zwei Gründungsteams aus der Universität Bonn und dem Universitätsklinikum Bonn (UKB) wurden beim Finale des Nucleate Germany Activator im Juni in Berlin ausgezeichnet. Die Teams ColdEx und OncoDegrade präsentierten ihre innovativen Biotechnologie-Projekte vor rund 300 Gründer*innen, Investor*innen und Wissenschaftler*innen und erhielten Auszeichnungen für ihre Innovationen.
Ideen werden Wirklichkeit bei der Start-up Summer School
Was passiert, wenn rund 30 Studierende und Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammenkommen und ihre Ideen weiterdenken? Sie brainstormen, probieren aus, testen potentielle Kund*innen, diskutieren Businesskonzepte und präsentieren am Ende sieben eigene, kreative Geschäftsideen. Bei der ausgebuchten Start-up Summer School im August lernten die Teilnehmenden eine Woche lang alle Grundlagen für eine Unternehmensgründung. Die Start-up School wird regelmäßig vom Transfer Center enaCom der Uni Bonn und der Start-up Manufaktur der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg angeboten.
Erstmals Transfer Award beim BONFOR-Symposium vergeben
Beim diesjährigen 24. BONFOR-Symposium präsentierten geförderte Nachwuchsforschende der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn ihre Forschungsprojekte. Erstmals wurde dabei ein Transfer Award der Medizinischen Fakultät Bonn und des Universitätsklinikums Bonn (UKB) für Projekte mit besonderem Potenzial für den Transfer in Klinik, Gesellschaft oder Wirtschaft vergeben. 
Inspirationen beim Start-up Open Day
Was an der Universität Bonn in der Start-up Szene alles passiert und welche Ressourcen und Angebote das Transfer Center enaCom für alle Universitätsangehörigen anbietet, konnten die zahlreichen Besucher*innen beim Start-up Open Day im Juli erleben. Bei dem Event präsentierten sich das Team der Gründungs- und Innovationsberatung von enaCom sowie zahlreiche andere Start-up-Begeisterte, die neue Ideen an der Universität vorantreiben. Unter ihnen das Institut für Entrepreneurship, die „Uni Bonn spielt“-Community und natürlich viele Gründer*innen. 
Start-up Projekt ReRetina bei GeneNovate® Entrepreneurship-Programm prämiert
Das Bonner Gründungsprojekt ReRetina (Augenklinik, Universitätsklinikum Bonn) gewinnt beim GeneNovate® Entrepreneurship-Programm. Mit der Auszeichnung ging Ende Juni in München die 3. Runde des bundesweiten Programms der Nationalen Strategie für gen- und zellbasierte Therapien (Nationale Strategie GCT) zu Ende. 
Mobilität trotz Blackout: EnergiKaba entwickelt solarbetriebene Ladestationen in Kuba
Kuba leidet unter einer Energiekrise: Im ganzen Land legen andauernde Stromausfälle die Infrastruktur lahm. Hier setzt das Start-up „EnergiKaba“ mit seinen solarbetriebenen Ladestationen für elektrische Rikschas an. Es möchte Mobilität unabhängig vom Stromnetz garantieren. Mithilfe der Solartankstellen sollen die Rikschafahrer*innen auch während den oft stundenlangen Stromausfällen fahren und so ihr Einkommen und den Transport von Personen und Waren in Kuba gewährleisten können. Hinter der Idee von „EnergiKaba“ steht exist Women-Stipendiatin Franca-Noemi Kaba Gómez. Sie berichtet im Interview, wie das Projekt über zwei Kontinente hinweg entstanden ist und wie sie eine (Teil)Finanzierung mithilfe von Crowdfunding plant.
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