„Der Start-up Open Day hat meinen Wunsch noch verstärkt, etwas Eigenes und Neues zu schaffen. Ich habe viele Informationen dazu erhalten, wie ich meine Ideen realisieren kann“, sagte ein Teilnehmer. So gab es zum Beispiel die Möglichkeit, eine Speed-Gründungsberatung zu machen, sich über Fördermöglichkeiten zu Female Founders zu informieren, oder einen 3D-Drucker live in Aktion zu erleben und zu lernen, wie man 3D-Drucke für Prototypen oder Visualisierungen nutzen kann.
Inspirierende Mitmach-Stationen
Zu den verschiedenen Mitmach-Stationen zählten Spieletische, an denen die Besucher*innen neue Spiele, die noch nicht auf dem Markt sind, kennenlernen und selbst testen konnten. Oder sie schlüpften bei dem eigens entwickelten Rollenspiel „Start-up Zero“ in die Rolle eines Unternehmers oder einer Unternehmerin. Auch die Methode LEGO® Serious Play konnte ausprobiert werden. „Insgesamt fühle ich mich umfangreich informiert und fand den LEGO® Workshop besonders gut. Mir gefällt es, mit dieser Methode kreativ und schnell eine Idee zu formen“, berichtete eine Teilnehmerin aus dem LEGO® Workshop.
Aus der Lehre in die Praxis
Das Institut für Entrepreneurship zeigte, wie sich während eines Lehrmoduls zu Entrepreneurship ein neues Start-up Team gefunden hat und nun einen Proteinriegel auf Sojabasis auf den Markt bringen möchte. Die Studierenden des Teams „Tofuel“ berichteten: „Wir haben unsere Gründungsidee ja bisher vor allem in unserem Lehr-Modul entwickelt und daher war es heute sehr cool zu sehen, welche anderen Start-ups es sonst an der Uni gibt. Die Ideen waren total spannend!“
Aus der Wissenschaft in die Praxis
Den anderen Start-ups ging es ähnlich: „Ich fand die Gelegenheit heute toll, andere Gründungsprojekte zu treffen und zu erfahren, welche Entwicklungen sie durchlaufen haben“, sagte Dr. Marcel Hövels vom Gründungsteam Sweethoven Biotech: „Auch die Gespräche mit Wissenschaftler*innen, die sehr stark auf den akademischen Weg fokussiert sind und noch nicht so viel über die Optionen Gründen oder Selbstständigkeit nachgedacht haben, fand ich sehr motivierend.“ Auch die beiden Gründerinnen des Coaching-Services PhD Positive fühlten sich bestärkt: „Wir hatten heute tolle Gespräche und haben unter anderem gelernt, dass die typischen Probleme, bei denen wir Phd-Studierende unterstützen und beraten, auch schon von Masterstudierenden oder von PostDocs benannt werden.“
Ein runder Tag mit rundem Angebot
Neben den runden Eiskugeln, die die Teilnehmenden zur Abkühlung schlecken konnten, erhielten sie insgesamt einen runden Überblick über die Start-up Szene der Uni Bonn. „Es war spannend zu sehen, wie vielfältig die Angebote von enaCom sind! Besonders interessant fand ich heute die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Gründungsteams und -berater*innen“, sagte eine Teilnehmerin. Eine der Mit-Organisatorinnen ist Gründungsberaterin Dr. Elina Hafer: "Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot auf solch ein reges Interesse gestoßen ist! Ich habe heute tolle Gespräche, tolle Start-ups und tolle Ideen erlebt!"