Was die KI bei Diffusionsmodellen wirklich macht
Auf der Suche nach neuen Medikamenten kommt Künstliche Intelligenz in Form von Diffusionsmodellen beim Wirkstoffdesign zum Einsatz. Was macht die KI dabei genau? Das haben Dr. Andrea Mastropietro und Prof. Dr. Jürgen Bajorath von der Life Science Informatics an der Universität Bonn und vom Lamarr Institute for Machine Learning and Artificial Intelligence untersucht.
Physik für Großeltern: Dieter Meschede ist nun doppelter „Seniorprofessor“
Die Resonanz ist riesig: „Physik für Großeltern und andere Wissbegierige“ musste wegen der großen Teilnehmendenzahl auch online übertragen werden. Schließlich ermöglicht die Serie den Hörern, Antworten auf drängende Fragen ihrer Enkel zu finden. Derzeit pausiert der Veranstaltungsreigen. Zum Wintersemester geht es weiter – mit zusätzlichem Schub. Physiker Prof. Dr. Dieter Meschede kann nun auf Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung zählen – auch die Zuschauer:innen profitieren davon.
Teilnehmende für Studie im Uni-Supermarkt gesucht
Älter als 18 Jahre, fließende Deutschkenntnisse, und keine spezielle Ernährungsweise: Auf wen das zutrifft, kann in den kommenden zwei Wochen noch an der Studie „Dinner for free“ der Universität Bonn teilnehmen.
Gehemmtes Zellrecycling führt zu Muskelschwäche
Myofibrilläre Myopathie Typ 6 (MFM6) ist eine seltene genetische Muskelerkrankung, die aufgrund einer Störung der Muskelproteinkontrolle zu einer schweren Muskelschwäche und einer drastisch verkürzten Lebenserwartung führt. Forschende des Universitätsklinikum Bonn (UKB) und der Universität Bonn entwickelten ein Mausmodell für die Erkrankung und konnten so zeigen, dass eine Störung im Zellrecycling, fachsprachlich Autophagie, der primäre Auslöser für das Krankheitsbild ist. Ihre Ergebnisse sind im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
Kosmische Ordnung im Sternhaufen
Welche Masse neu entstandene Sterne in einem Sternhaufen haben, hängt nicht vom Zufall ab, sondern unterliegt einer festgelegten Selbstregulierung. Das hat ein Team der Nanjing University und der Universität Bonn gezeigt. Ihre Arbeit ist nun in dem Journal „Research in Astronomy and Astrophysics“ erschienen.
Schülerinnen und Schüler erkunden das 3R-Prinzip
Der internationale Tag des Versuchstiers am 24. April lenkt den Fokus auf Tiere in der Forschung: Warum sind Tierversuche in der Forschung nach wie vor nötig? Wie werden die Tiere gehalten? Welche Alternativen gibt es bereits? Schüler*innen des Fabritianum Gymnasiums Krefeld haben Anfang des Jahres die Universität Bonn und das Universitätsklinikum Bonn (UKB) besucht, um während einer Projektwoche medizinische Forschung, den damit verbundenen Einsatz von Tieren sowie Alternativen zu Tierversuchen kennenzulernen. Organisiert wurde die Woche vom 3R-Kompetenznetzwerk Nordrhein-Westfalen (NRW), einem Zusammenschluss der acht Medizinischen Fakultäten in NRW, dessen Geschäftsstelle an der Universität Bonn angesiedelt ist. Ziel des Netzwerkes ist es, medizinischen Fortschritt im Einklang mit optimalen Tierschutz zu ermöglichen und gezielt Forschung, Innovation und Ausbildung auf dem Gebiet zu fördern. 
„Life Coaching“ mit antiken Wurzeln
Scheinbar Unvereinbares wird hier zusammen gedacht: Das neue „Forum for the Study of Philosophy and Religion in Antiquity“ (FoSPRA) an der Universität Bonn soll die Erforschung der Schnittstellen von Religion und Philosophie vom frühen Römischen Reich bis in die Spätantike (1. bis 9. Jahrhundert n.Chr.) fördern. Am Dienstag, 28. April, findet von 18 bis 19 Uhr im IMPULSE House, Adenauerallee 131, die Auftaktveranstaltung statt.  
Was im bronzezeitlichen Südkaukasus auf den Tisch kam
Welche kulinarischen Praktiken herrschten während der Bronzezeit im Südkaukasus vor? Die Küche war außergewöhnlich reichhaltig. Das hat ein internationales Forschungsteam der Universitäten Bonn und Bari mit weiteren wissenschaftlichen Institutionen wie dem Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und der Aserbaidschanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften herausgefunden. Die neuen Belege zeigen, dass die Küche aus vielen Zutaten bestand. In den Kura-Araxes-Gemeinschaften spielten vor allem Milchprodukte, Obst und Traubengetränke eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse sind nun im Journal PNAS veröffentlicht.
Wird geladen